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datenschmutz Adventkalender: jeden Tag 1 Stofftier zu gewinnen!

Windows 8: Telegramm aus Kalifornien

online seit 136 days ago, geschrieben von , 5 Kommentare

Ich sitze im fünf­ten Stock des Hilton und schaue durch die Glaswand mei­nes Zimmers auf hohe, ein wenig dürr wir­kende Palmen sowie das dahin­ter lie­gen­den Conference Center: die Palmen dürs­ten, weil’s hier seit über 6 Wochen nicht gereg­net hat, das –Zentrum läuft im Hochbetrieb: lud zur ers­ten /// Konferenz, die heute mit Steven “Windows Chief” Sinofskys begann.

anaheim 2068 600x438 Windows 8: Telegramm aus Kalifornien

Mit beschrei­tet Microsoft neue und äußerst gut durch­dachte Wege — und über­rascht mit der Antithese zum Mobile-Dogma des vori­gen Jahrtaustends. Agile –Greise erin­nern sich an die wil­den Neunziger, als das noch von Cattle-Farmern, Outlaws und Glücksrittern bewohnt war und Microsoft mit Windows Mobile das erste Smart-Phone OS getreu dem gro­ßen Vorbild model­lierte. Diesmal wie­der­holt sich Konzerngeschichte nicht, son­dern kehrt sich quasi um: stan­den sei­ner­zeit die Desktop-Windows-Varianten 95/98 für das Hostentaschen-OS Pate, so ori­en­tiert sich deis­mal der große Bruder Windows 8 visu­ell peni­belst an der Oberfläche des WinPhone Seven! Der neue Startscreen macht Sie sicher:

anaheim 2090 600x393 Windows 8: Telegramm aus Kalifornien Diesen Beitrag weiterlesen

5 Kommentare - neuester vom 1. Januar 2012:
@Bernd das hat wenig mit Gegner zu tun, nur viele Software die man hat geht dann auch nicht mehr. Ich ...
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Zwei recht unfreiwillig recht komische Videos

online seit 284 days ago, geschrieben von , 5 Kommentare

oevpfrauen 300x234 Zwei recht unfreiwillig recht komische VideosDer sagen FeministInnen nicht ungern nach, sie pflege ein kon­ser­va­ti­ves . Dieser Unterstellung tritt nun zumin­dest die ÖVP ebenso nach­hal­tig wie wacker mit einem jetzt schon zeit­lo­sen Klassiker der öster­rei­chi­schen Polit– Kultur ent­ge­gen. “selbst. bewusst. sein.” lau­tet der Titel die­ses Rauchpausen-füllenden Flatscreen-Meisterwerks, das ein für alle­mal beweist: die ÖVP hat kein kon­ser­va­ti­ves, kein moder­nes, son­dern ein post­mo­der­nes Frauenbild. Ein klei­ner Tipp für die nächste Viral––Produktion: das Intro ist ein wenig lang gera­ten — im schauen die Menschen nix, das län­ger als 6,3 Sekunden dau­ert, aber man könnte ja einige der Rollen kom­bi­nie­ren: wie wär’s denn mit der “ero­ti­schen Gepäckträgerin”, der “gedul­di­gen Checkerin” oder der “ers­ten taxi­fah­ren­den Geschäftsfrau”? Warnung des Übel­keits­mi­nis­ters: 1:12 bis 1:38 kei­nes­falls auf nüch­ter­nen Magen anse­hen! Diesen Beitrag weiterlesen

5 Kommentare - neuester vom 17. Juni 2011:
Hi das sind ja mal echt geniale Movies. Ich finde es einfach nur der Hammer und es entspricht auch ein wenig ...
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Foto: Graffiti am Donaukanal

online seit 285 days ago, geschrieben von , 15 Kommentare

Heute beim Sonntagsspaziergang mit Herrn Foerster war das Wetter schlicht­weg ideal für sämt­li­che sport­li­chen Outdoor– wie Walken, Speed-Walken, Slow-Joggen, Joggen, Zigarettenrauchen oder –Sprayen. Diese drei Fotos hab ich mit dem auf mei­ner 7D gemacht — zum Vergrößern bitte Klicken.

20110417 sprayer001 600x400 Foto: Graffiti am Donaukanal Diesen Beitrag weiterlesen

15 Kommentare - neuester vom 17. Juni 2011:
Ich finde auch das diese Tagerei unter aller Sau ist. Wenn dann sollen Sie anständige Grafitys sprühen oder es sein lassen. Das ...
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netidee: datenschmutz an Bord beim Förderbeirat

online seit 311 days ago, geschrieben von , 6 Kommentare

Die der IPA ( Foundation Austria) för­dert seit sechs Jahren inno­va­tive Projekte, die das des Internet in för­dern. Im Zentrum des Vergabeprozesses, bei dem jähr­lich meh­rere Projekte mit jeweils bis zu €50.000 geför­dert wer­den, ste­hen die fol­gen­den Fragen:

Wie kann das Internet in Öster­reich bes­ser wach­sen? Wo sind Möglichkeiten, die wir noch gar nicht ken­nen? Die IPA för­dert Menschen mit Projekten, die auf diese Fragen ant­wor­ten kön­nen. Wir wol­len, dass sich das Internet schnel­ler ent­wi­ckelt – aus sich selbst her­aus und so, dass alle etwas davon haben. Wir suchen Projekte von Anbietern und Anwendern, die im Rollen immer stär­ker wir­ken – wie ein Schneeball.

netidee netidee: datenschmutz an Bord beim Förderbeirat

Ich freue mich sehr dar­über, dass ich ab die­sem Jahr gemein­sam mit Sabine Fleischmann, Dr. Stefan Köhler, Dr. Wolfgang Schwabl und Richard Stastny dem IPA-Förderungsbeirat ange­höre: Diesen Beitrag weiterlesen

6 Kommentare - neuester vom 5. Mai 2011:
Tja, ein Klassiker! :elk:
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E-Day 2011: Rückblick aufs Wunschkonzert

online seit 323 days ago, geschrieben von , 6 Kommentare

Sie wünsch­ten, wir spiel­ten — dass beim Wunschkonzert im Rahmen des 2011 drei so span­nende Vorträge zu hören waren, freut mich als Mitorganisator natür­lich ganz beson­ders! Im Vorfeld der Veranstaltung hatte mich Dr. , Leiter des E-Centers der , zu einer Brainstorming-Runde ein­ge­la­den, die in der Konzeption eines neuen Session-Formats mün­dete: E-Day Besucher konn­ten Vorschläge für Ihre Wunschvorträge ein­rei­chen, über die anschlie­ßend auf der E-Day Homepage abge­stimmt wurde. Die drei Top–, für die wir fach­lich äußerst kom­pe­tente Vortragende gewin­nen konn­ten, bil­de­ten das Programm des Wunschkonzerts. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, die 90 Minuten zu mode­rie­ren — hier ein über­fäl­li­ger Rückblick auf einen für mich per­sön­lich aus­ge­spro­chen span­nen­den und erfreu­li­chen Nachmittag.

eday 300x155 E Day 2011: Rückblick aufs WunschkonzertDer E-Day ist die größte Veranstaltung der öster­rei­chi­schen Wirtschaftskammer, knapp 3.000 regis­trier­ten Gäste mar­kier­ten in die­sem Jahr neuen Besucherrekord. Trotz der sechs par­al­le­len Tracks und des immen­sen orga­ni­sa­to­ri­schen Aufwands kann ich dem Team zum rei­bungs­lo­sen und unge­wohnt unstres­si­gen Speaker-Management nur gra­tu­lie­ren. Vorgedruckte Moderationskärtchen hab ich im Vorfeld einer noch nie bekom­men, und weil ich meine eigene Handschrift sel­ber kaum kann, druckte ich mir die Namen der Gewinner und die Bios unse­rer Vortragenden vor­her aus und wie­der mal gelernt, dass Fotopapier für Tintenstrahl-Drucker auf der Rückseite kei­nes­wegs so gedul­dig ist wie auf der Vorderseite, sprich so gut wie gar nicht trock­net. So ein Transferdruck auf die Handfläche wär ja gar nicht unprak­tisch, nur lei­der spie­gel­ver­kehrt. Diesen Beitrag weiterlesen

6 Kommentare - neuester vom 6. April 2011:
:love2: Na,dann freu ich doch doch schon mal auf das Nächste mal,wenn das Wunschkonzerts beim E-Day 2012 kommt.
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Freitagsfunde: das Stahlbad zum Wochenende

online seit 357 days ago, geschrieben von , 39 Kommentare

stahlbad Freitagsfunde: das Stahlbad zum WochenendeSchon hatte reich­lich Spaß im Schmelztiegel. Damals mag die Welt ja noch Ordnung gewe­sen sein, aber gegen Ende des ver­gan­ge­nen Jahrneunts kon­sta­tierte das bri­ti­sche Modeblatt “Economist” den Trend zur Spaßverpflichtung: “Heute gebe es hin­ge­gen Zwangsfun als Gewinn-maximierende Teambuilding-Maßnahme”. Der Funzwang macht uns keine Angst, Mann!

Gefährlich wird’s erst dann, wenn ado­les­zente ohne statt­lich zer­ti­fi­zierte Stunt-Ausbildung die betre­ten. Spielen Ihre Kinder mit dem Feuer? Dann zei­gen Sie Ihnen doch die­ses  — daten­schmutz über­nimmt kei­ner­lei Verantwortung für resul­tie­rende Alpträume:

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39 Kommentare - neuester vom 11. April 2011:
Auf solche Ideen können auch nur Jungs kommen. Ich würde meine Augen und Augenbrauen niemals so einer Gefahr aussetzen. Da ...
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Business goes Social Media — Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!

online seit 1 year, 2 days ago, geschrieben von , 25 Kommentare

Am 17./18. Februar lädt Business Circle im Le Méridien Vienna zu Business goes Social Media — Fachkonferenz für Führungskräfte, die sich im Entscheidungsprozess befin­den, ob und wie sie im nut­zen. Für die fach­li­che Leitung zeich­net Hannes “Sustainovation” Offenbacher ver­ant­wort­lich, Lead-Partner ist die Agentur , ich habe die Ehre und das Vergnügen, die zwei­tä­gige Veranstaltung zu moderieren.

bcircle Business goes Social Media   Konferenzticket im Wert von €1.299 zu gewinnen!

Das Konferenzticket ist mit €1.299,- nicht gerade mit einem Kinobesuch ver­gleich­bar, dafür wird den Besuchern aber auch eini­ges gebo­ten und ande­res garan­tiert nicht: keine Glückskekse, kein Pflaumenwein, keine Agenturverkäufer, son­dern eine umfas­sende, pra­xis­ori­en­tierte über alle Aspekte der kom­mer­zi­el­len Nutzung von Social Media Services von kom­pe­ten­ten Referentinnnen und Referenten mit­ten aus dem Auge des Social Media Orkans. Welche Sie, wenn Fortuna einen güns­ti­gen Schatten wirft, besu­chen kön­nen: daten­schmutz ver­lost näm­lich ein Konferenzticket unter allen Leserinnen und Lesern, die selbst ein Blog betrei­ben. Wer gewin­nen möchte, ver­öf­fent­licht ein Blogposting, erklärt, warum sie/er auf die kom­men möchte und pos­tet den Link hier via . Diesen Beitrag weiterlesen

25 Kommentare - neuester vom 16. Februar 2011:
Geniales WordPress-Plugin - heißt "Cute Profiles": http://www.clickonf5.org/cute-profiles
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WKO eDay 2011 — Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen

online seit 1 year, 3 days ago, geschrieben von , 7 Kommentare
3. März 2011
9:00bis18:00

Der ist die größte Veranstaltung der  — über 2.000 Besucherinnen und Besucher lie­ßen sich im Vorjahr von mehr als 70 Vortragenden und 40 Ausstellern über alle Aspekte des Online– infor­mie­ren. Der eDay 2011 fin­det am 3. März in der Wirtschaftskammer (Wiedner Hauptstraße 62, 1045 Wien) statt und bie­tet unter dem Motto “Erneuern, um zu wach­sen” neben einem noch umfang­rei­che­ren Programm zwei neue Zusatzangebote: Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern wird erst­mals eine spe­zi­elle Wissensplattform für Wachstum im E-Business gebo­ten, und im Rahmen des “Wunschkonzerts” hat jeder die Besucher die Möglichkeit, eigene Themenvorschläge ein­zu­rei­chen und ein Nokia E55 Monoblock Business-Phone zu gewinnen.

eday WKO eDay 2011   Thema fürs Wunschkonzpert vorschlagen + Handy gewinnen

Haben Sie das Programm gele­sen und hät­ten Sie gerne einen zu einem Thema, das bis­her nicht behan­delt wird?

Dann schla­gen Sie uns (in der Zeit von 20.01. bis 31.01. 2011) Ihr Wunschthema (max. 3  / Person) vor!

Die span­nends­ten Themen wer­den (von 01.02. bis 10.02. 2011) auf www.eday.at zum Publikumsvoting bereit­ge­stellt. Die 3 Themen, die beim Voting die meis­ten Publikumsstimmen erhal­ten, wer­den am E-Day im Franz Dworak Saal (von 17:00 bis 18:30 Uhr) vorgetragen.

Das E-Day Team küm­mert sich um kom­pe­tente ReferentInnen für diese Themen. Die drei EinreicherInnen der belieb­tes­ten Themen erhal­ten jeweils ein NOKIA E55 Monoblock mit sure­type busi­ness phone.

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7 Kommentare - neuester vom 17. Juni 2011:
Hi, ich probiere auch hinzugehen eventuell kann man sich ja dort treffen und ein wenig plaudern. LG Mark
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Ein wunderschönes neues Jahr!

online seit 1 year, 27 days ago, geschrieben von , 10 Kommentare
2011er schweindl 600x400 Ein wunderschönes neues Jahr!

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10 Kommentare - neuester vom 31. März 2011:
Auch wenn dieser Beitrag ein bisschen alt ist, nach ich das Image gesehen habe, musste ich meinen Kommentar dazufügen. Als ...
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WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen

online seit 1 year, 38 days ago, geschrieben von , 10 Kommentare

Nein, es folgt keine Step-by-Step-Anleitung, wie Sie kommerziell-virale Inhalte in bri­san­ten Dokumenten und diese auf WikiLeaks plat­zie­ren — das wäre zwar jetzt, wo Julian Assanges Beichtstuhl für Schuldgefühl-geplagte Systemfunktionäre aus­nahms­weise gerade so über­durch­schnitt­li­chen viel von den bezahl­ten Hütern der genießt, nicht der Pläne dümms­ter — aller­dings sollte für das stra­te­gisch geschickte Platzieren von Markenbotschaften in gefälsch­ten Botschafts-Depeschen (Obama an Putin: “A wen­gal an Hang zum Rassistischen ham’s scho, die Canyon-Shitters! But they know damn well how to bake Mannerschnitten!”) keine Schritt-für-Schritt-Anleitung erfor­der­lich sein. Weniger tri­vial dage­gen erscheint die Frage, ob sol­che Formen teil­frei­wil­li­ger Transparenz eine ergän­zende Funktion im beste­hen­den demo­kra­ti­schen System ein­neh­men kön­nen oder als trans­for­ma­ti­ver Impuls von “außen” ver­stan­den wer­den müssen.

wikileaks3 600x356 WikiLeaks als Verkaufstool einsetzen
[zum Vergrößern bitte anklicken.]

Man kann also, wie Kulturwissenschaftler dies kürz­lich im Journal Panorama tat, die Frage stel­len, ob in der reprä­sen­ta­ti­ven Demokratie as we know her das Privileg der Vertraulichkeit (noch) eine signi­fi­kante Rolle spielt oder wie eine rea­lis­ti­schere Sichtweise pfle­gen und Plattformen wie Wikileaks als not­wen­di­ges eines Systems deu­ten, das Intransparenz instru­men­ta­li­siert hat und den Wähler/Kunden recht effi­zi­ent von Entscheidungsprozessen aus­schließt. Diesen Beitrag weiterlesen

10 Kommentare - neuester vom 12. Februar 2011:
Ich bekenne: Ich habe auch eine Monatskarte. Irgendwann fühlt man sich einfach zu alt für die ganze andere Scheiße. Aber ...
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Warum E-Mail lesen in der U-Bahn nicht immer eine super Idee ist

online seit 1 year, 42 days ago, geschrieben von , 34 Kommentare

…oder wie ich mich eines schö­nen Tages im November fast zum Geek-Deppen gemacht hätte. Ja, ich weiß: Blogs die­nen der Glorifizierung ihres Autors, und davon hab ich hier schon reich­lich Gebrauch gemacht. Höchste Zeit, das sorg­sam gepflegte Selbstbild mit self-powered nega­tive Management (ha, neues 5-fach-Buzzwöad!) zu beschä­di­gen. Aber ich finde die Geschichte ein­fach zu gut, des­halb kann ich Sie Ihnen schlicht­weg nicht vorenthalten.

yak 600x404 Warum E Mail lesen in der U Bahn nicht immer eine super Idee ist

Namen und per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten tun nichts zur Sache, aber ich garan­tiere Ihnen: die Handlung ist sowas von nicht frei erfun­den und Ähnlich­kei­ten mit leben­den Blogautoren sind ein­deu­tig. Es trug sich also eines schö­nen Tages zu, dass mich der Geschäftsführer einer Ausbildungsinstitution kon­tak­tierte und um ein Angebot für einen ein­stün­di­gen über ein bran­chen­spe­zi­fi­sches Thema bat. Wir führ­ten ein aus­führ­li­ches Telefonat, einig­ten uns auf Inhalte und Honorar und ver­ein­bar­ten, dass ich ihm am nächs­ten Tag ein Angebot und eine kurze Beschreibung des geplan­ten Talks schi­cken sollte. Diesen Beitrag weiterlesen

34 Kommentare - neuester vom 21. März 2011:
Witzige Story, hätte von mir sein können^^ bzw hätte mir genauso passieren können. Sehr sympatisch! Immer wieder schön zu sehen, ...
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Nominierungs-Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht

online seit 1 year, 61 days ago, geschrieben von , 4 Kommentare

wolo 225x300 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 GedichtGestrigentags hatte ich die Ehre und das Vergnügen, vor einer illus­tren Schar von Schwarzgurt-Geeks im Rahmen des Wolfgang Lorenz Gedenkpreises für inter­net­freie Minuten die mah­nende Laudatio über Nominee Bernhard Heinzelmaier zu hal­ten. Wie es dazu kam, dass der ten­den­zi­ell enorm undi­gi­tale Jugendforscher aus der beschau­li­chen Welt der teil-immersiven Wissenschaft mit­ten ins bro­delnde Zentrum des Netzlebens kata­pul­tiert wurde, erklärt der fol­gende Text — meine Rede inklu­sive des abschlie­ßen­den Gedichts, die hier auf viel­stim­mi­gen Leserwunsch zu ver­öf­fent­li­chen mir ein rie­sen­gro­ßes Vergnügen ist. Und nein, danke der Nachfrage: viel­stim­mig ist keine Floskel, son­dern wir spre­chen hier von 3 (in Worten: d-r-e-i!, wenn nicht gar vier)  — und kei­nes davon von mir selbst! Sozialmediale Landvermesser gewich­ten man­gels Alternativen Twitter in Rankings der­zeit durch­wegs über­pro­por­tio­nal. Rechnet man dann auch noch die geringe Userbasis auf die Gesamtbevölkerung hoch, wäre eigent­lich “auf Wunsch tau­sen­der Öster­rei­cher” noch Tiefstapelei. Danke Statistik, danke Bevölkerung — ich fühle mich geehrt!

Was höre ich da? Sie sind (Micro)Blogger und User aus dem Land mit dem .at hin­ten dran, haben aber ganz und gar keine Ahnung, was es mit die­sem Lorenz-Preis für auf sich hat? Na gut, dann mach ich aus­nahms­weise mal den Blogger-Kreisky: Lernen Sie Geschichte, Herr Internetreporter! Folgendes trug sich näm­lich im Rahmen des Elevate Festivals 2008 in Graz zu:

Dem “Scheiß Internet”, in das sich junge Menschen “ver­krie­chen”, hat ORF-Programmdirektor Wolfgang Lorenz im Herbst des Jahres 2008 den Kampf erklärt. Wenn das nicht Grund genug ist, nach dem Visionär einen Preis zu benen­nen, was dann? Das Wiener KünstlerInnen-Kollektiv hat des­halb den “Wolfgang Lorenz für inter­net­freie Minuten” gestiftet.

wolo heinz2 Nominierungs Rede: Heinzelmaier bei Lorenz +1 Gedicht
Twitter-Zeuge Heinz Wittenbrink.

Zurück in die Gegenwart, wir blen­den um ins Lilarum. Ich habe es bereits ges­tern zu Beginn mei­ner Laudatio Nominatio im Figurentheater Lilarum erwähnt: “Heinzelmaiern” klingt durch­wegs öster­rei­chi­scher als “schirr­ma­chern”, aber den­noch stellt jener schick­sal­hafte Vortrag am Kahlenberg im Vergleich zu ande­ren nomi­nier­ten –Feinden eine, wenn­gleich amü­sante, Randnotiz dar. Und so freue ich mich, dass ein ver­dien­ter Preisträger die lange und bewegte Geschichte des Wolfgang-Lorenz-Gedenkpreises wür­dig fort­schreibt. Herr Staatssekretär Josef Ostermayer, befand die aus Nicole Kolisch, Jana Herwig, Manfred Bruckner, Thomas Turner und Ingrid Brodnig, hat den WOLO 2010 für den ORF-Gesetz-Pfusch red­lich ver­dient. Der äußerst effi­zi­ent ver­ge­ben Publikumspreis geht an die Austro Mechana. Seht’s doch end­lich ein: die Festplatten-Urheberrechts-Abgabe ist völ­lig sinn­los! Wir lagern all unsere raub­ko­pier­ten Singles längst in der Cloud.

Damit bleibt mir nur mehr, Host Johannes Grenzfurthner für einen äußerst amü­san­ten Abend zu dan­ken. Und auch wenn die Zukunft des Netzes in man­cher­lei Hinsicht min­des­tens unsi­cher sein mag, eines ist gewiss: auch in der vier­ten Auflage 2011 wird der WOLO auf kei­nen Fall aus Mangel an Nominierungen scheitern.

Nominierungsrede für Bernhard Heinzelmaier

von Ritchie Pettauer, anläss­lich des WOLO 2010

Heinzelmaiers Einzelmeinung, die der Meinungsforscher nach dem Bilde Schirrmachers schuf, über­sieht eine wich­tige Tatsache: Facebook frag­men­tiert nicht nur, es pro­vo­ziert, es schwitzt gera­dezu Hochkultur: über­all rinnt sie her­aus, und kei­ner bewahrt sie, die Hochkultur. Aber man steigt nie rein, kriegt nie nasse Füße, wenn man lau­ter däm­li­che “Freunde” hat. Dieses Dilemma muss aber irgend­wie abge­dich­tet wer­den, bevor Buridans Esel auch noch ertrinkt. Bringen Sie Ihre Rohrzangen mit. (Achtung: die haben mitt­ler­weile Bodyscanner im Lilarum!)

Warum ist der Jugendforscher Bernhard Heinzelmaier für den Wolfgang Lorenz Gedenkpreis nomi­niert? Am 24.9. die­sen Jahres ver­an­stal­tete die ehe­ma­lige Berater– und nun­meh­rige Forschergruppe Neuwaldegg die Konferenz “Digitales Managen: Wie Facebook, Twitter & Co Entscheidungen und Kommunikation in Unternehmen ver­än­dern.” Herr Heinzelmaier hielt dort einen Vortrag über “aktu­elle Trends aus der Jugendkultur-Forschung”. Im gro­ßen und gan­zen lässt sich zusam­men­fas­send sagen: wie seit der Inauguration der Jugendforschung nicht anders vor­stell­bar, sind die jun­gen Menschen der­zeit, noch immer bzw. schon wie­der in einer extrem beschis­se­nen Lage. Nicht zuletzt dank des Scheiß-Internet, meint Heinzelmaier. Diesen Beitrag weiterlesen

4 Kommentare - neuester vom 20. Januar 2011:
Danke für den wunderbaren Artikel, habe mich köstlich amüsiert! Das bild wo Martin neben gem Overhead Projektor steht ist aber ...
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Wie Facebook uns produktiver macht

online seit 1 year, 64 days ago, geschrieben von , 66 Kommentare

Dieses Posting ist ein von Leo Widrich, dem Autor von Weblicht.at Viel Spaß beim  — und schauen Sie auch mal auf Leo’s Blog vor­bei! Und falls Sie selbst mal Lust haben, hier einen Gastbeitrag zu ver­öf­fent­li­chen, bitte ein­fach Bescheid sagen.

nofacebook Wie Facebook uns produktiver machtNein, das , das wol­len wir nicht. Das scheint eine weit­ver­brei­tete unter Firmen(bossen) zu sein. In einem Großteil öster­rei­chi­scher sind Facebook, Youtube und ähnli­che Seiten geblockt. Tendenz stei­gend. Wie bekannt sper­ren auch immer mehr Dax-Konzerne Facebook aus.

Warum das so ist, wis­sen wir alle. Sicherheitsrisiko. Produktivitätsverlust. Imageschädigung. Euch fal­len bestimmt noch mehr Gründe ein. Nur macht man sich’s damit etwas leicht. Wer mir nichts dir nichts die­sen Services einen Riegel vor­schiebt, scha­det dem eige­nen Unternehmen mög­li­cher­weise mehr als es ihm nützt.

Denn auf Facebook kön­nen wir abschal­ten. Wir stö­bern ziel­los durch die Statusupdates, kom­men­tie­ren News von Freunden, blät­tern durch Fotoalben oder schauen das neu­este von Lady Gaga, A Real Bad Romance. Wie auch immer. Auf Facebook kön­nen wir abdrif­ten, ohne jemals irgendwo anzukommen.

Facebook ist also eine ein­ma­lige Hirnmassage. . Diesen Beitrag weiterlesen

66 Kommentare - neuester vom 23. März 2011:
Da kann ich nur zustimmen - ich bin der Meinung, dass Social Media Aktivitäten in hohem Ausmaß ein HR-Thema sind. ...
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datenschmutz Adventkalender: 28 Stofftiere zu gewinnen!

online seit 1 year, 65 days ago, geschrieben von , 522 Kommentare

ikea1 246x300 datenschmutz Adventkalender: 28 Stofftiere zu gewinnen!Darf ich vor­stel­len: Klappar Tiger, Gosig Kanin und Barnslig Älg sind drei der stof­fi­gen Spielgefährten, die seit neu­es­tem bei im Regal woh­nen. Zwischen 2. November und 24. Dezember geht pro ver­kauf­tem 1 Euro an die UNICEF, deren Kinderrechtskonvention sich in die­sem Jahr zum 21. Mal jährt. Die Aktion steht unter dem Motto “Für das Recht jedes Kindes auf Schulbildung”.

daten­schmutz ver­lost 28 Stofftiere aus der IKEA-Kollektion — ich mag Stofftiere aus­ge­spro­chen gern und finde die Aktion sehr sym­pa­thisch und erhalte als “Honorar” für die­sen Beitrag besagte 28 Stofftiere, die ganz regu­lär bei Ikea ein­ge­kauft wur­den (also inklu­sive 1-Euro–) und die ich hier­mit im “Advent-Kalender” Style ver­schenke bzw. verlose.

Es gibt hier am Blog von 23.11. bis zum 20.12.2010 jeden Tag 1 Preis zu gewin­nen. Das “Advent-Stofftier des Tages” ver­lose ich unter allen datenschmutz-Lesern, die:

Diesen Beitrag weiterlesen

522 Kommentare - neuester vom 21. Dezember 2010:
Update - Gewinnspiel beendet Ladies and Gents, ich hab gerade gesehen, dass heute einige mitgespielt haben - ACHTUNG: das Gewinnspiel lief ...
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messaging.neu@facebook.com: Die soziale Meta-Inbox

online seit 1 year, 69 days ago, geschrieben von , 10 Kommentare

Dass Mark Zuckerberg Myspace nicht als Konkurrenz ansieht, über­rascht nie­man­den — Scheintote eig­nen sich nun mal nicht beson­ders als Sparring-Partner. Google sei der Rivale, ließ Zuckerberg schon vor Jahren ver­laut­ba­ren, und ern­tete damit in ers­ter Linie Unverständnis. Was hat die Pull-orientierte –Suche denn mit der Push-Verbreitung aktu­el­ler Informationen in einem sozia­len Netzwerk zu tun? Auf den zwei­ten Blick eine ganze Menge, denn auf­grund des rasan­ten Popularitätsschubs stel­len immer mehr fest, dass ein beträcht­li­che Anteil ihrer Besucher via ein­trifft. Und spe­zi­ell bei jün­ge­ren Usern erfreut sich das –interne –System hoher Popularität, denn mit Viagra-Spam wird hier (bis­her) nie­mand belästigt.

fbillu messaging.neu@facebook.com: Die soziale Meta Inbox

Nun aber macht das aus Palo Alto Googles popu­lä­rem Gmail-Service Nutzer abspens­tig. In den nächs­ten Monaten erhält jeder Facebook-Nutzer eine ein­deu­tige E-Mailadresse der username@facebook.com, “user­name” ent­spricht dabei der selbst gewähl­ten Vanity-URL http://facebook.com/username. Diesen Beitrag weiterlesen

10 Kommentare - neuester vom 14. Dezember 2010:
Das werde ich auch gleich mal testen. Facebook macht wirklich einen klasse Job!
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Ritchie Blogfried Pettauer on Zwei recht unfreiwillig recht komische Videos
In dem Clip müssen sich Männer bloß die Füße massieren und Koffer nachtragen lassen. Unheile Welt! :frog3:
Ritchie Blogfried Pettauer on netidee: datenschmutz an Bord beim Förderbeirat
Tja, ein Klassiker! :elk:
PitchGear on Digital DJ Software im Test
Jap da muss ich natürlich DJ Embee recht geben , gescheite 1210er kann natürlich niemand ersetzen , wobei ich sagen ...
elke on Foto: Graffiti am Donaukanal
Echt super, ich finde auch, dass die richtigen Graffitisprayer eine wahre Kunst ausüben. Beim Betrachten des Bildes fiel mir auch ...
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