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Browsing: IE hinkt auch im verflixten 7. Release

Selbst der behäbigste Browser rendert auf modernen Rechnern jede statische HTML-Seite recht flott. Subjektiv wahrnehmbare Geschwindigkeitsunterschiede treten eigentlich nur noch bei dynamischen, java-script-intensiven Pages auf. Mit anderen Worten: Web 2.0 entpuppt sich als neuer Prüfstein für einen flotten Seitenaufbau.

Der Standard berichtet, dass der brandneue IE7 seinem Open Source Konkurrenten Firefox hier speed-technisch noch immer meilenweit hinterher hinkt. Die Messungen auf Zimbra.com lassen wirklich wenig Fragen offen.

Die unvorstellbar ressourcen-fressende Programmierung des IE ist mir übrigens auch im Kontext mit Tables aufgefallen: zwar besitzen die guten alten Tabellen im Zeitalter frei positionierbarer CSS-Layer längst nicht mehr ihren früheren Stellenwert als Layout-Grid, dennoch lassen sich damit lustige Spielchen treiben.

So erlauben Web Services wie img2html das Konvertieren beliebiger Bilder in HTML-Tabellen. Dabei wird jedes Bildpixel durch eine – eben genau 1 Pixel große – Tabellenzelle abgebildet, das bgcolor-Attribut sorgt für den richtigen Farbton.
Natürlich ist das Verfahren nur für sehr kleine Bilder geeignetm, da es riesige Codewürste erzeugt.

Beim Laden dieser recht web-realitätsfernen Monstertabellen fällt allerdings sofort auf, dass der Internet Explorer selbst auf sehr schnellen Systemen mit reichlich RAM einige Sekunden lang zu 100% ausgelastet ist, bis die fertig gerenderte Tabelle am Bildschirm erscheint – Firefox benötigt nur eine Bruchteil der Zeit; je größer die Bild-Tabelle, desto überproportional größer wird der Vorsprung des Feuerfuchses.

Trotzdem veröffentlicht CHIP.de (in bravem M$-Gehorsam?) gleich eine Liste von „10 Gründen für den Umstieg von IE6 auf 7“ – dann lieber doch gleich Firefox oder King Opera.

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