Online–Werbung befindet sich derzeit fest in der Hand von Google — Adsense und Adwords generieren den größten Teil an Online-Marketing Umsätzen. Doch Kritik am System gab’s gerade in jüngerer Zeit häufig: viele Werbeklicks würden durch Scripts oder Klickshops in Billiglohnländern erzeugt, lauten die Vorwürfe. Google* reagiert mit strengen Richtlinien und verstärkten Kontrollen. Sinkende Klickraten verlangen nach Alternativen — eine potentielle Alternative zu Google-Ads bietet nun ein deutsches Unternehmen an:
Linklift. versucht, nach dem Vorbild der amerikanischen Firma Text Link Ads, einen Marktplatz für Backlinks zu etablieren: Seitenbetreiber bieten Linkplätze auf ihren Pages an, Werbetreibende mieten diese für eine monatliche Summe, die sich nach Platzierung und Popularität der Seite richtet. Eine grobe Berechnung gibt Auskunft über die zu erwartende “Linkmiete”.
Wie so viele Netz-Geschäftsmodelle** steht und fällt der potentielle Erfolg mit der Zahl der insgesamt registrierten Kunden. Wie er Linklift zum Erfolg führen will, erzählt der Firmengründer selbst: am Netzkultur-Blog gibt’s ein Videointerview mit dem Christian Schagen.
*) A propos Google — Harald Schmidt gründete kürzlich Schmoogle und kauft wild Online-Firmen auf. Sein erster Subunternehmer Rob Vegas indes wurde als Teil des Firmenimperiums nicht glücklich — Videos auf Basicthinking
**) Von wegen Netzwerk-Geschäfte: Johannes Graf wird mit Open BC nicht so recht glücklich und hat darüber eine köstliche Glosse geschrieben.
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