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Audiokomprimierung hat zum Ziel, möglichst hohe Qualität bei möglichst niedriger Datenrate zu erzielen - -Files, die mit 256kbps erstellen wurden, sind mit “freiem Ohr” kaum mehr vom originalen Ausgangsmaterial zu unterscheiden. Wer wissen möchte, ob Songs auf gebrannten Audio-CDs vom Original kopiert wurden, oder ob verlustbehaftete Audioformate (, ogg vorbis, wma etc…) als Ausgangsmaterial dienten, für den hält true-audio.com den Tau Analyzer bereit, wie mpex.net berichtet. Was das menschliche Ohr nicht mehr zu hören vermag, stellt das Tool in einer grafischen dar. Eine 100%ige Treffsicherheit garantiert der Autor zwar nicht, in den meisten Fällen erkennt Tau Kompressionsartefakte jedoch zuverlässig. Das Programm gibt’s als Freeware: Download.

Übrigens: -Künstler dürfen jetzt kostenlos streamen - die deutsche Rechteverwertungsgesellschaft erlaubt Musikern, ihre eigenen Werke auf der eigenen Homepage zum Anhören anzubieten. Hintergrund der Regelung: wer bei der registriert ist, darf nicht mehr frei über seine eigenen Werke verfügen - in Österreich verhält es sich mit Mitgliedern der AKM/AUME analog. Durch die Übertragung der Rechteverwaltung an die betreffende Verwertungsgesellschaft hat diese das Recht, Tantiemen zu verlangen - bisher sogar vom Künstler selbst. Eine mehr als seltsame Regelung, die bisher auf wenig Verständnis von Seiten der Kunstschaffenden stieß. Geld verdienen dürfen die Musiker in Deutschland mit digitaler Musik weiterhin nicht selbst - aber zu Promotionzwecken können sie ab sofort ihre eigenen Songs zum Anhören anbieten, ohne Tantiemen an sich selbst bezahlen zu müssen. [via mpex]


veröffentlicht am:  26.10.2006.
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Kommentare zu "Spektralanalyse mit Tau":

  1. Philip Identicon Icon
    Philip schrieb am 27. October 2006 [Direktlink]

    Erkennt die Software eigentlich auch, mit welchem Encoder die jeweiligen Titel programmiert wurden?

    [direkt antworten]

  2. Felix Identicon Icon
    Felix schrieb am 27. October 2006 [Direktlink]

    Nein, die zeigt nur, ob das Material kodiert wurde - die einzelnen Artefakte der Codecs kann sie nicht unterscheiden. Das wär wohl ein bisschen viel verlangt :-)

    [direkt antworten]

 


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