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Blogistan-Rückblick KW50

Immer wieder eine Quelle der Erheiterung: die hässlichsten Plattencovers aller Zeiten. Das Museum of Bad Album Covers umfasst derzeit rund 160 thematisch gruppierte Exponate und wird seinem Namen in der Tat gerecht – soviel geballte popkulturelle Scheußlichkeit ist einen Blick wert. [via Stylespion] Keinen Spaß dagegen kennt Warner Music Boss Edgar Bronfman, wenn seine Kinder Filesharing-Dienste benutzen:

I have. I explained to them what I believe is right, that the principle involved is that stealing music is stealing music. Frankly, right is right and wrong is wrong, particularly when a parent is talking to a child, a bright line around moral responsibility is very important. I can assure you they no longer do that.

Mehr über zukünftige Businessmodelle und leuchtende moralische Grenzlinien erzählt der Musikmagnat im Interview mit Reutters. [via netzonfire]

Ein Hummer wurde an dieser Stelle ja schon mal gedisst, doch neuerdings machen sich General Motors Ingenieure Gedanken über Nachhaltigkeit. Die gipfeln in einer Designstudie: das neue Offroad-Monster schüttet kein CO2 aus, sondern produziert beinhart Sauerstoff . Noch was aus der Ecke „Naturwissenschaft im Dienste(?) des Menschen“: Mr. Knüwer weiß, wie aus Chemie Red Bull wurde.

Relativ wenig Überraschungen birgt dagegen die Seite my ip, die anzeigt, wo der eigene ISP seinen Einwahlknoten hat. [via Contentschmiede] Wesentlich historischer präsentiert sich Perry Castanedas Landkarten-Sammlung, gehostet am Server der University of Texas at Austin. Wer wissen will, wie diverse Metropolen vor 100 Jahren ausgehen haben, wird hier fündig. [ebenfalls via Contentschmiede] Wie wär’s denn mal mit einem Google-Maps Mashup der beiden Services?

Noch mehr Bilder gefällig? Fotocommunities wie FlickR bieten sich ja geradezu perfekt an als Live-Futter für Bildschirmschoner. Zwei davon stellt Nico Zorn vor: SlickR wählt Fotos nach Tags und anderen Kriterien aus und überzeugt durch die schmoove Scroll-Funktion. Mosaica dagegen bringt jede Menge Fotos gleichzeitig auf den Bildschirm.

Auch die Typographie schläft nicht: Philip Strahl hat Fonts als Bühnenstars inszeniert – lustiges Video, und eine nette Einführung ins Thema. [via Jans Technik-Blog.

Zu-fast-guter-letzt: die Web 2.0 Jobanzeige der Woche hat der Stylespion ausgegraben. So hätten sich das NLP-geschulte PersonalchefInnen nun wirklich nicht vorgestellt…

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  1. University Update sagt:

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