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5 things you don’t know about me…

27.01.2007, geschrieben von , 1 Kommentar

Michi vom Nonsmoking Area hat mir die­ses Stöckchen zuge­wor­fen, und er wie­derum wurde von Christian Spanring getaggt. So let’s do this schnell und schmerz­los: 5 Dinge, die ihr ver­mut­lich nicht über mich wisst…

  1. Ich bin in Osttirol auf­ge­wach­sen, und von 10 bis 14 war ich wöchent­lich in der Musikschule — um die Kunst des Zieharmonikaspielens zu erler­nen. Am Höhepunkt mei­ner Karriere stand ich im Vogelkostüm auf der Bühne vor 400 Lienzer GymnasiastInnen und spielte “Oh when the saints”. Ein Foto gibt’s zum Glück nicht.
  2. Meine erste Spiegelreflex-Kamera war eine Canon EOS 1000 — wir fuh­ren damals in den Sommerferien nach der 6. Klasse extra mit dem Zug von Lienz nach Klafu, wo’s einen Mediamarkt gab. Anschließend waren wir im Klagenfurter Strandbad. Der erste Film zeigte lau­ter fesche Kärntnermadln im Bikini. Die EOS 1000 hat übri­gens brav 8 Jahre lang ihren Dienst ver­rich­tet, bis ein Riss im Plastikgehäuse das Gesetz der Entropie bestätigte.
  3. Ich trai­niere seit drei Jahren tra­di­tio­nel­les Tae Kwon Do im Verband von Großmeister Son, Jong Ho. Unsere Schule befin­det sich im ers­ten Wiener Bezirk in der Riemergasse.
  4. Mein ers­tes Blog-artiges Projekt war rück­bli­ckend betrach­tet der Newsfeed von medianexus.net auch wenn’s damals den Begriff Blogosphere noch gar nicht gab. mn war eine Plattform für stu­den­ti­sche Arbeiten zum Thema Medientheorie, die wir wäh­rend unse­res Studiums gegrün­det hat­ten (muss so um 1998 gewe­sen sein). Eine Kopie der ers­ten Version der Seite gibt’s im Online-Archiv der ÖNB.
  5. Für the gap schreibe ich seit Ausgabe zwei — Anfang Februar fei­ern wir 10-Jahres-Jubiläum. Im ältes­ten Artikel, den ich auf mei­ner Festplatte rum­lie­gen hab, geht’s um Broadway and 52nd, das zweite Studioalbum von US3, erschie­nen 1997. Das Album gehört immer noch zu mei­nen Favs:

    US3: Broadway & 52nd Jene sanfte Mischung von Jazz und Hip Hop, die als leichte Barmusik durch den Raum schwe­ben kann und bei nähe­rem Hinhören erst ihre Tiefen offen­bart, beherr­schen nur wenige. Die Großmeister des Genres sind unbe­strit­ten, neben Guru mit sei­nem Jazzmatazz-Projekt, die jun­gen Amerikaner US3 (sprich: [as3]).
    Von ihrem Debutalbum “Hand on the torch” dürfte den meis­ten zumin­dest Cantaloop (“Funky, Funky”) im Gedächtnis geblie­ben sein. Solche Ohrwürmer fin­det man am neuen Album “broad­way & 52nd” nicht mehr: doch wer nach dem ers­ten Werk glaubte, daß es gar nicht mehr relax­ter und smoo­ther geht, sollte dem her­vor­ra­gen­den “True to the game” eine min­des­tens zweite Chance geben, oder mal genauer in “Snakes” hin­ein­hö­ren. Das gilt für das ganze Album: Musik für neben­bei ist Broadway & 52nd zwar auch, aber es steckt viel mehr drin, als man auf die Schnelle ent­deckt: Erstens haben die bei­den Rapper was zu sagen und wis­sen sich zu arti­ku­lie­ren, und zwei­tens steckt in den Arrangements viel Arbeit und Liebe zum Detail. Natürlich schwebt wie­derum über jedem Sax-Solo und über­haupt allem der Geist des legen­dä­ren Labels “Blue Note Records”. Jazzfans wer­den mit dem Album glück­li­cher sein als die Liebhaber von har­tem Rap, aber so soll’s ja wohl sein: Im übri­gen bewie­sen US3 vor weni­gen Wochen in der “Szene”, daß sie alle Nummern auch live brin­gen kön­nen — samt kom­plet­ter Band. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Werk, das ein wür­di­ger Nachfolger des klas­si­schen Debuts ist, aber nicht ganz des­sen Format erreicht.

Somit rei­che ich die Frage nach den 5 gro­ßen Unbekannten wei­ter an Nessy, an den Navigator und an Steel.

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1 Track- und Pingbacks zu diesem Beitrag

  • Draußen nur Kännchen (30. Januar 2007)
    Stöckchen zugeworfen. Ich soll fünf Dinge verraten, die Ihr noch nicht über mich wisst. Kulisse: Ich habe ein Blog, das "Draußen nur Kännchen" heißt, trinke aber keinen Kaffee. Nicht zum Frühstück und nicht bei Omas Geburtstagskränzchen. Nie.
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