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Blogistan-Panoptikum Woche 2 2k7

14.01.2007, geschrieben von , 1 Kommentar

Linux first: mit Bittorrent kann man nicht nur die Musikindustrie zur Weißglut trei­ben, son­dern auch maxi­mal kom­for­ta­bel nicht urhe­ber­recht­lich geschützte Werke run­ter­la­den — so kom­men ganz legal und schnell etwa die neu­es­ten Linux-Versionen ins Haus. Avilon hat ein paar emp­feh­lens­werte torrent-links zusammengestellt.

Ein frü­he­rer öster­rei­chi­scher Kanzler dage­gen hat mal gemeint, dass jeder, der Visionen hat, zum Arzt gehen solle. Wahlweise könnte er diese aller­dings ab sofort auch auf einem stylis­hen Idea Globe notie­ren und so hel­fen, die Belastung der Krankenkassen zu redu­zie­ren. Oder er könnte drauf ach­ten, dass er bei wirk­lich vie­len Ideen auch immer den längs­ten USB-Stick hat.

Die Spezialisierung erfasste indes längst nicht nur die medi­zi­ni­sche, son­dern auch die canine Arbeitswelt: Einer trage des ande­ren Last, schreibt das Besserwerberblog: trotz­dem ist frag­los nicht jeder Hund der rich­tige für jeden Job. Auch Fische spe­zia­li­sie­ren — all­zu­viele Millimeter dürfen’s im kleins­ten Aquarium der Welt jeden­falls nicht sein. Im Zweifelsfalls ist’s ohne­hin immer bes­ser, ein­mal mehr nach­zu­fra­gen. Oder gleich in der Sicherheit der eige­nen vier Wände ver­blei­ben und sich einen Avatar aus Fleisch und Blut zu besorgen:

The Girlfriend Experience, a work by Martin Butler, will let you choose a human ava­tar and make him or her walk around the space. You can observe them live in the Analog Villa. All that from the com­fort of your home. The pro­ject is of course a com­ment on online ava­tar com­mu­nities, be they Second Life or World of Warcraft. In The Girlfriend Experience you have first to “explore” each other. Player and ava­tar explore what they can do for each other and the ava­tar has to think about how far he or she wants to go to com­ply with your wishes.

Einem wesent­lich roman­ti­sche­ren Thema als Organisationsfragen der Arbeitswelt wid­met sich eine der schöns­ten Online-Öl-Gallerien der jüngs­ten Geschichte: Ruth Whiting ergrün­det in ihren Ölbil­dern die Träume von Verlängerungskabeln:

Electrical cords are like the con­nec­tive tis­sue of our tech­no­lo­gi­cal lives. Yet most of the time all we do is trip over them. 120V/60Hz is a show dedi­ca­ted to glo­ri­fy­ing the dreams of exten­sion cords.

Wer jedoch lie­ber schreibt als malt hat hier Chance mehr, berühmt zu wer­den, falls sie weib­li­chen Geschlechts ist: Violet hat gerade zur Einsendung von Beiträgen für ihr best women’s ero­tica 2008 Kompendium aufgerufen:

If you’re a female ero­tica wri­ter, please con­sider my call for sub­mis­si­ons pas­ted in this post, and send only to the cleis­book at gmail address I’ve indi­ca­ted in the guidelines.

Nähere Infos für poten­ti­elle Erotikautorinnen, die der Englischen Sprache aus­rei­chend mäch­tig sind, gibt’s hier.

Und noch ein Addendum zum dem Sex-Schwerpunkt der letz­ten Woche, und dann der ver­spro­chene Crime-Teil: Die einen sagen so, die ande­ren so — aber sehen Sie selbst:

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[via Marketing-Blog]

Erstaunlicherweise häuf­ten sich in die­ser Woche die News über (ver­meint­lich) ille­gale Substanzen: auf Ebay etwa gibt’s die­ser Tage ein eher sel­tens Stück zu erstei­gern: ab 2.000$ ist man dabei beim Rennen um einen sel­te­nen Fachartikel von William Burroughs mit dem Titel “Letter From A Master Addict To Dangerous Drugs”:

After publis­hing the fic­tio­na­li­zed auto­bio­gra­phy Junkie under the pseud­onym William Lee,” Burroughs con­tri­bu­ted a non-fiction account of his wide-ranging drug use to the venera­ble British Journal of Addiction, an obscure medi­cal jour­nal. At his request, the Journal sent Burroughs fifty (50) copies of a stap­led off­print of the arti­cle. Burroughs was, at the time, living in Tangiers and fur­the­ring his “drug rese­arch;” thus it is likely that far fewer than fifty copies sur­vive to this day. [via BoingBoing]

Und Elmo, der alte Dealer wurde von der DEA geschnappt:

A large metham­phet­amine dis­tri­bu­tion orga­niza­tion based in Greeley, Colo., used Elmo dolls to smuggle methamphetamine.

Wesentlich smar­ter als die beliebte Puppe ging eine 21jährige ame­ri­ka­ni­sche Studenten an die Sache heran: sie schmug­gelte Weizenmehl in Kondomen — kein Wunder, dass wei­ßes Pulver in Verhütungsmitteln am Flughafen für Interesse der Sicherheitsbeamten sorget:

A 21-year-old col­lege stu­dent was arres­ted at Philadelphia International Airport in 2003 when a search through her lug­gage tur­ned up three con­doms fil­led with flour. She was jai­led for three weeks and released after tests showed that the con­doms didn’t con­tain any ille­gal drugs. She sued the city and this week was given a sett­le­ment $180,000. [via Reuters]

Das Mighty Optical Illusion Blog dage­gen weiß schon längst, dass nicht alles so ist, wie es scheint — ambi­gous wär der pas­sende eng­li­sche Begriff dafür.

Aber Achtung, Cybercrimeadepten und poten­ti­ell Versicherungsbetrüger: lasst euch bloß nicht von Steel, dem blog­gen­den Polizisten erwi­schen. Aber momen­tan ist die Ampel grün: er schlägt sich gerade mit ille­ga­len Eieressern rum — köstlich!

Keine dro­gen­in­du­zierte Fantasie, son­dern reinste Terraforming-Realität: wenn Dubai eine künst­li­che Insel baut, dann wird an Sand nicht gespart. Und finally, aus der Rubrik “Spielchen fürs Wochenende”: für die kleine Pause am PC sei Shadow Factory emp­foh­len — wer wollte nicht schon immer mal mit einem Buggy über Zahnräder bret­tern? [via Brass Googles]

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