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Blogistan-Panoptikum Woche 2 2k7

Linux first: mit Bittorrent kann man nicht nur die Musikindustrie zur Weißglut treiben, sondern auch maximal komfortabel nicht urheberrechtlich geschützte Werke runterladen – so kommen ganz legal und schnell etwa die neuesten Linux-Versionen ins Haus. Avilon hat ein paar empfehlenswerte torrent-links zusammengestellt.

Ein früherer österreichischer Kanzler dagegen hat mal gemeint, dass jeder, der Visionen hat, zum Arzt gehen solle. Wahlweise könnte er diese allerdings ab sofort auch auf einem stylishen Idea Globe notieren und so helfen, die Belastung der Krankenkassen zu reduzieren. Oder er könnte drauf achten, dass er bei wirklich vielen Ideen auch immer den längsten USB-Stick hat.

Die Spezialisierung erfasste indes längst nicht nur die medizinische, sondern auch die canine Arbeitswelt: Einer trage des anderen Last, schreibt das Besserwerberblog: trotzdem ist fraglos nicht jeder Hund der richtige für jeden Job. Auch Fische spezialisieren – allzuviele Millimeter dürfen’s im kleinsten Aquarium der Welt jedenfalls nicht sein. Im Zweifelsfalls ist’s ohnehin immer besser, einmal mehr nachzufragen. Oder gleich in der Sicherheit der eigenen vier Wände verbleiben und sich einen Avatar aus Fleisch und Blut zu besorgen:

The Girlfriend Experience, a work by Martin Butler, will let you choose a human avatar and make him or her walk around the space. You can observe them live in the Analog Villa. All that from the comfort of your home. The project is of course a comment on online avatar communities, be they Second Life or World of Warcraft. In The Girlfriend Experience you have first to „explore“ each other. Player and avatar explore what they can do for each other and the avatar has to think about how far he or she wants to go to comply with your wishes.

Einem wesentlich romantischeren Thema als Organisationsfragen der Arbeitswelt widmet sich eine der schönsten Online-Öl-Gallerien der jüngsten Geschichte: Ruth Whiting ergründet in ihren Ölbildern die Träume von Verlängerungskabeln:

Electrical cords are like the connective tissue of our technological lives. Yet most of the time all we do is trip over them. 120V/60Hz is a show dedicated to glorifying the dreams of extension cords.

Wer jedoch lieber schreibt als malt hat hier Chance mehr, berühmt zu werden, falls sie weiblichen Geschlechts ist: Violet hat gerade zur Einsendung von Beiträgen für ihr best women’s erotica 2008 Kompendium aufgerufen:

If you’re a female erotica writer, please consider my call for submissions pasted in this post, and send only to the cleisbook at gmail address I’ve indicated in the guidelines.

Nähere Infos für potentielle Erotikautorinnen, die der Englischen Sprache ausreichend mächtig sind, gibt’s hier.

Und noch ein Addendum zum dem Sex-Schwerpunkt der letzten Woche, und dann der versprochene Crime-Teil: Die einen sagen so, die anderen so – aber sehen Sie selbst:

[via Marketing-Blog]

Erstaunlicherweise häuften sich in dieser Woche die News über (vermeintlich) illegale Substanzen: auf Ebay etwa gibt’s dieser Tage ein eher seltens Stück zu ersteigern: ab 2.000$ ist man dabei beim Rennen um einen seltenen Fachartikel von William Burroughs mit dem Titel „Letter From A Master Addict To Dangerous Drugs“:

After publishing the fictionalized autobiography Junkie under the pseudonym William Lee,“ Burroughs contributed a non-fiction account of his wide-ranging drug use to the venerable British Journal of Addiction, an obscure medical journal. At his request, the Journal sent Burroughs fifty (50) copies of a stapled offprint of the article. Burroughs was, at the time, living in Tangiers and furthering his „drug research;“ thus it is likely that far fewer than fifty copies survive to this day. [via BoingBoing]

Und Elmo, der alte Dealer wurde von der DEA geschnappt:

A large methamphetamine distribution organization based in Greeley, Colo., used Elmo dolls to smuggle methamphetamine.

Wesentlich smarter als die beliebte Puppe ging eine 21jährige amerikanische Studenten an die Sache heran: sie schmuggelte Weizenmehl in Kondomen – kein Wunder, dass weißes Pulver in Verhütungsmitteln am Flughafen für Interesse der Sicherheitsbeamten sorget:

A 21-year-old college student was arrested at Philadelphia International Airport in 2003 when a search through her luggage turned up three condoms filled with flour. She was jailed for three weeks and released after tests showed that the condoms didn’t contain any illegal drugs. She sued the city and this week was given a settlement $180,000. [via Reuters]

Das Mighty Optical Illusion Blog dagegen weiß schon längst, dass nicht alles so ist, wie es scheintambigous wär der passende englische Begriff dafür.

Aber Achtung, Cybercrimeadepten und potentiell Versicherungsbetrüger: lasst euch bloß nicht von Steel, dem bloggenden Polizisten erwischen. Aber momentan ist die Ampel grün: er schlägt sich gerade mit illegalen Eieressern rum – köstlich!

Keine drogeninduzierte Fantasie, sondern reinste Terraforming-Realität: wenn Dubai eine künstliche Insel baut, dann wird an Sand nicht gespart. Und finally, aus der Rubrik „Spielchen fürs Wochenende“: für die kleine Pause am PC sei Shadow Factory empfohlen – wer wollte nicht schon immer mal mit einem Buggy über Zahnräder brettern? [via Brass Googles]

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avilon
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Danke für den Backlink!

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