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Lebenslänglich für Musikkopierer

Unter dem Titel „Das Geschaeftsmodell der Copyright/Mafia“ weist die q/depesche auf eine Story in der ORF Futurezone [nicht mehr online] hin: die Waffen der Wahl sind nach wie vor die gerichtlichen:

Die Musikindustrie geht in Deutschland wie auch in Österreich seit 2004 gegen die illegale Verbreitung von geschützten Musikstücken im Internet vor. Motto der vor zwei Jahren gestarteten „Aufklärungskampagne“ war „Raubkopierer sind Verbrecher“.

Wir haben seit Beginn der Aktion im Jahr 2004 in insgesamt 20.000 Fällen Strafanzeige gestellt, davon in 10.000 Fällen allein im Jahr 2006″, sagte Zombik. Im kommenden Jahr sollen es 1.000 Strafanzeigen pro Monat oder mehr werden. Die Musikindustrie meint, so gegen den verbreiteten Tausch oder kostenloses Hochladen im Internet vorgehen zu können. Allein 2005 wurden laut Zombik 439 Millionen CD-Alben kopiert, was einen rechnerischen Verlust von fünf Milliarden Euro bedeute. Dazu komme eine Milliarde Euro durch illegale Downloads im Internet.

Da kann man ja wirklich nur gratulieren. Der rechnerische Verlust von 5 Milliarden allerdings geht optimistischerweise davon aus, dass jedes kopierte Werk auch gekauft worden wäre: eine ausgesprochen blauäugige Annahme. Wer hätte sich vor 10 Jahren bloss gedacht, dass das Kernbusiness der Major Labels sich nicht mehr auf gute Musik, sondern auf Fernseh-Castingshows, Klingeltöne und das Verklagen von Kunden verlagern würde…

1 comments
Ben
Ben

Ach die haben .... :-(. Na ja, ist wie mit der GEZ, manche haben einfach so Einbildungen ^^

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