CD-Review: Makossa + Megablast: Kunuaka
Makossa, Integrationsfigur der heimischen Elektronikszene, FM4 Eminenz und Megablast, langgedienter Luv-Lite-Massive Haudegen und Release-technisch alles andere als unerfahren, droppen ihr Debutalbum auf g-stone und lassen damit gemeinerweise die Austro-Pop-Doku von DoRo schon zum DVD-Erscheinungstermin veraltet aussehen. Mit ihrem intelligent-dubbig-kosmischen Sound hat das Duo Publikum, Musikkritik und die internationale DJ-Elite auf Anhieb auf ihrer Seite.
Dass der erste 12” Release “Like a Rocket” sowohl für Gilles “Worldmusic” Peterson als auch für Carl Craig funktioniert, erweist sich als symptomathisch für “Kunuaka”. Bigbeat, Dubstep und House-Einflüsse der späten Neunziger spielen hier eine bedeutende Rolle, werden aber immer wieder mit schräg-exzentrischen Instrumentensamples aufgefettet. Die meisten Tracks sind ebenso dancefloor- wie wohnzimmertauglich. Souverän und abwechslungsreich, nicht zuletzt dank Vokalisten wie Subrinah oder Capital A.
Von vordergründigen Ohrwurm-Hits bis zu Tunes, die ihren Groove etwas gemächlicher entfalten, reicht das Spektrum auf “Kunuaka” - das Soundsüppchen, das Makossa und Megablast hier gemeinsam im Studio gekocht haben, hat keine unnötigen Kalorien, macht aber satt - und Appetit auf mehr Vienna Sound 2K7. (erscheint in the gap 02 2007)
Erschienen auf: g-stone
Kommentare zu "CD-Review: Makossa + Megablast: Kunuaka":
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- Startseite - Blogverzeichnis.at schrieb am 23. February 2007 um 21:04
[IMG] CD-Review: Makossa + Megablast: Kunuaka Makossa, Integrationsfigur der heimischen Elektronikszene, FM4 Eminenz und Megablast, langgedienter Luv-Lite-Massive Haudegen und Release-technisch alles andere als unerfahren, droppen ihr Debutalbum auf g-stone und lassen damit gemeinerweise …




Sehr gelungenes Debutalbum; ich bin schon gespannt auf demnächst folgenden Remixes.
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