Robert Basic in Wort und Bild

Der deut­sche Web 2.0 Blogger, der sich selbst als jour­na­lis­ti­schen Amateur bezeich­net, ist gerade dabei, mit sei­nem Basicthinking Blog Johnny Häuslers Spreeblick in punkto Verlinkungsgrad an zu überholen.

Wie sieht er aus, der Alphablogger oder bes­ser gesagt Mitglied des exklu­si­ven Kreises deutsch­spra­chi­ger Linkerati? Was denkt er so über sein Blog? Wie fin­det er die Zeit, jeden Tag bis zu 10 Stories zu pos­ten? Peter Turi sprach mit Robert Basic für Reader’s Edition — lus­ti­ges Gespräch, recht weit abseits gegen­sei­ti­ger Beweihräucherung [via Media-Blog]:

Basic: Ein Messias würde das mög­li­cher­weise den Menschen so ver­kau­fen wol­len. Genau das ist es ja. Jeder muss für sich selbst ent­schei­den und erfah­ren, ob und was das Bloggen für ihn bedeu­ten kann.
Turi : Probieren wir es mal mit einer pro­vo­kan­ten Thesen: Bloggen macht süch­tig, dick, aggres­siv und kurz­at­mig, stiehlt Lebenszeit und bringt am Ende nix ein.
Basic: Das ist keine These, das ist ein typi­sches Pauschalurteilen von Leuten, die keine Ahnung haben und keine Lust, sich mit Blogs zu beschäf­ti­gen.
Turi : Es ist — pro­vo­ka­tiv for­mu­liert — mein Fazit aus andert­halb Jahren Bloggen.

Und auf Connected Marketing gibt’s ein vier­tel­stün­di­ges Videointerview:

obert spricht über Second Life als Hobby, über sein berufs­mä­ßi­ges Interesse daran, was Start-Ups im Netz erfolg­reich macht (zum Beispiel anhand sei­ner bericht­er­stat­ten­den Begleitung über JoinR), Anmerkungen über eine eigene Start-Up Idee, die keine Kopie eines beste­hen­den Konzeptes sein soll (und auch keine Tankstelle…), das Web als natür­li­chen Bestandteil des Lebens, für den man sich als Web-Geschäftsmensch auch nicht schä­men muss, über “merk­wür­dige Vorstellungen der Realos”, über das Interview mit David Weinberger beim elek­tro­ni­schen Reporter, über Net Neutrality, Identity Management und Ängste der Telekom-Provider und der Politiker, über die Macht von OhMyNews, über mediale und andere Kulturunterschiede, Jamba als “Nullstory” und und und…

Update: Das Netz-Prominenz Barometer steigt unauf­hör­lich — net­vi­bes fea­tured Robert bei den aus­ge­wähl­ten Feeds:

Stebu mailt mich gerade an, dass Netvibes im Rahmen eines Relaunchs im Bereich “aus­ge­wählte Feeds” mein Blog neben 10 Promiseiten wie Bildblog, Spon, Heise und Handelsblatt lis­tet. Cool:) Mal schauen, ob das was bei den Feedreader-Statistiken von Feedburner ändert. Werde da mal rein­schauen, wie es momen­tan aus­sieht und ob sich was ändern wird.

2 comments
jake
jake

Ja, aber das eigentliche lässige ist ja, dass man beide Aussagen auch über das Leben generell und an sich treffen kann - das macht ja auch süchtig, dick, aggressiv und am Ende kurzatmig. Also ist Bloggen genau wie das wahre Leben :razz:

Ernst Probst
Ernst Probst

Ein guter Spruch, den man sich merken sollte: Bloggen macht süchtig, dick, aggressiv und kurzatmig, stiehlt Lebenszeit und bringt am Ende nix ein. - Dem könnte man hinzufügen: Bloggen macht viel Freude, aber auch Ärger, den man sonst nicht hätte

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