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Feedburner macht ordentliche Arbeit: die diversen Auswertungs-, Komfort- und Publishing-Features für RSS Feeds wissen zu gefallen. Mit den richtigen Plug-Ins lassen sich die WP-Standard Feeds problemlos durch die gepimpte Feedburner-Variante ersetzen.

Denn der RSS-Spezialist überzeugt durch viele Gadgets, die den Umgang mit dem eigenen Feed einfacher und manche Features wie genaue Auswertung oder allfällige Werbeschaltungen überhaupt erst möglich machen. Kost’ nix, schad’ nix - die Anmeldung ist schnell erledigt, mit einem Konto lassen sich beliebig viele Feeds verwalten. Nach der Eingabe der Adresse will FB ein paar grundlegende Infos, anschließend kann man die gewünschten Feed-Features einzeln freischalten. Vom simplen Snippet zur Wiederveröffentlichung der Inhalte auf jeder beliebigen Homepage über browser-freundliche Formattierung bis zum Geotagging lässt das Feature-Spektrum wenig Wünsche offen.

Feeds umleiten

Allerdings bereitets beim Totalumstieg auf Feedburner vor allem eines Probleme: Was machen mit den Lesern, die bereits den “normalen” RSS-Feedabonniert haben? Die elegante Lösung für dieses durchwegs lästige Problem heißt bezeichnenderweise Feedburner Plugin und kommt von orderedlist [via franztoo, Blogsblog]: es leitet auf Knopfdruck alle Requests der eingebauten Feeds an die richtige Feedburner-URL weiter -einzige erforderliche Einstellunge ist die Angabe derselben:

Using some plugin magic, and user agent detection, this plugin simply forwards all your feed traffic to FeedBurner. The plugin will detect all ways to access your feed (e.g. http://www.yoursite.com/feed/ or http://www.yoursite.com/wp-rss2.php, etc.), and redirect them to your FeedBurner feed so you can track every possible subscriber. It will forward for your main posts feed, and optionally your main comments feed as well.

Der Plugin verrichtet seine Dienste sehr zuverlässig und zeigt sich kompatibel mit Ella (WP 2.1.x). Zusätzliche zum Newsfeed kann der Blogautor optional auch den Kommentarfeed-Link zu Feedburner umbiegen.

Die Crux mit dem “more”

Mit dem more-Tag teilt man mit, wieviel Zeilen eines Artikels auf der Indexseite angezeigt werden soll, danach folgt der Link “weiterlesen”. Das Problem dabei: ab 2.1 wertet diesen äußerst nützlichen Tag auch für die Feeds aus. Wer more oder gar evermore einsetzt, um händisch zu bestimmen, wie lang das Intro des jeweiligen Textes sein soll, kann mit Bordmitteln keinen Volltext-Feed erstellen: denn WP fügt auch im Feed den “mehr lesen-Link” ein, der die Volltextversion beschneidet und den geneigten Abonennten zum Weiterlesen auf die Homepage zwingt.

In feuchten Marketingträumen mag die Aussicht, Feedabonennten zu ständigen Klicks auf die Page zu animieren, reizvoll sein - in der Praxis nerven die kastrierten Beiträge aber vor allem Heavy User, die Feedreader einsetzen. Denn das tut man ja deswegen, um nicht jede Seite einzeln besuchen zu müssen. (gell, liebe Riesenmaschine).

Der brave und selbstgerechte Blogger beschneidet seinen Feed also keineswegs - und lässt sich von da nicht dreinreden. Frank Helmschrott hat in Rekordzeit das Plugin FH More Killer geschrieben, das auch unter 2.1.x bei eingefügtem more-Tag den Feed im Volltext rausschickt.

Firefox Bescheid sagen

Folgende Syntax sollte man ins Header-Template einbauen, sie weist entsprechend aufmerksame Browser auf die Existenz des Feeds hin:

<link rel=”alternate” type=”application/rss+xml” title=”datenschmutz.feed” href=”http://feeds.feedburner.com/Datenschmutznet” />

Als Resultat blenden Firefox und Opera rechts im URL-Eingabefeld das RSS-Icon mit Link zum Feed ein. Gibt man hier durch mehrfaches Einfügen des Tags mehr als eine RSS-Adresse an (zB Beiträge und Kommentare), so bietet Firefox beim Klick aufs RSS-Icon in der Adresszeile die entsprechende Auswahl an, Opera ebenfalls. Kollege IE ignoriert in gewohnt konsequenter Verkennung des Zeigeists diesen Metatag.

Mit einem entsprechenden Feedburner-Konto und den beiden genannten Plugins lässt sich die Funktionalität des eingauten RSS-Feeds umfassend erweitern - hier nochmal alle Links:


veröffentlicht am:  08.03.2007.
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Kommentare zu "Tipps und Tricks: WordPress und Feedburner":

  1.  Identicon Icon
    Anonymous schrieb am 8. March 2007 [Direktlink]

    Lieber Blogistan
    Kannst du bitte deine Seite so einrichten, dass man sie auch lesen kann. Die Werbung verdeckt deinen Text. Oder kommt alles aus Halbdistan?

    [direkt antworten]

  2. ritchie Identicon Icon
    ritchie schrieb am 8. March 2007 [Direktlink]

    Gern geschehen, blöder z-index… naja, waren eh nicht hübsch die Banner. Aber das geplante Redesign zieht sich sicher noch. PS: höchstens aus HalbdistanZ.

    [direkt antworten]

 


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Trackbacks und Pings

  • virtuatron::weblog | i took the blue pill schrieb am 8. March 2007 um 23:26

    WordPress und Feedburner

  • alles was bewegt schrieb am 18. March 2007 um 16:59

    externen Erbsenzähler scheint mir durchwegs sinnvoll, um allfällige Diskrepanzen zu entdecken - ohnehin sollte man bekanntlich keiner Statistik trauen, die man nicht selbst interpretiert hat. Weitere Themen: Wordpress-Tutorial: Rechnen mit Spam Tipps und Tricks: WordPress und Feedburner

  • alles was bewegt schrieb am 18. March 2007 um 18:09

    externen Erbsenzähler scheint mir durchwegs sinnvoll, um allfällige Diskrepanzen zu entdecken - ohnehin sollte man bekanntlich keiner Statistik trauen, die man nicht selbst interpretiert hat. Weitere Themen: Wordpress-Tutorial: Rechnen mit Spam Tipps und Tricks: WordPress und Feedburner

  • datenschmutz.net schrieb am 5. July 2007 um 11:34

    Feedburner: Ab sofort alle Pro-Features gratis

    Was früher Geld kostete, gibt’s nun bei Feedburner gratis: die ehemals kostenpflichtigen Feautures Pro-Stats für genauere Statistiken und MyBrand für eigenen Feed-Domain stehen nun allen Mitgliedern zur Verfügung.