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Blogistan-Panoptikum Woche 14 2k7

Fröhliche Ostern wünsch ich! Was ist schon das bisschen Frühlingsmüdigkeit gegen den aufputschenden Effekt der ersten Frühlingsstrahlen? Mein Lieblings-Eis-Italiener hat nach der Winterpause sein Geschäft wieder aufgenommen, angeblich wurden nachmittags bereits erste Besucher an der Adria Wien gesichtet. Ich wünsche meiner LeserInnenSchaft also viel Vergnügen mit dem Ende der Fastenzeit – ich geh einstweilen mal versteckte Eier in Blogs suchen.

Mehr Firefox Plugins

Was wäre ein Browser ohne die kleinen, pimpigen Erweiterungen? Was lange währt, ist endlich gut und umfangreich: die deutsche Mozilla-Addon Sammlung wurde überarbeitet und erweitert. [via Contentschmiede]

Weniger Social-Icons

Der Admartinator schreibt über die Sinnlosigkeit der beliebten Social-Icons, nähere Details im Technikwürze-Podcast:

Habt ihr schon jemals diese Social Web Icons benutzt, die sich auf diversen Blogs befinden? In Folge 66 des Technikwürze-Podcasts geht es unter anderem auch um dieses Thema. […] Hinzu kommt, dass die Auswahl der Social Bookmarking Dienste, die man vorgesetzt bekommt, meistens viel zu groß und zudem zu wenig auf den deutschen Nutzer abgestimmt ist.

Prinzipiell stimmt das ja – allerdings gibt’s eine vorangepasste deutsche Version von Share-This bei Jott und die Welt, das ja genau diese Buttonflut-Problematik löst (und hier ein wenig modiziert auch zum Einsatz kommt). Außerdem mag ich Wong und Yigg.

Robert Basic „fühlt sich benutzt“, kein Wunder bei dieser streng riechenden Viral-Kampagne. Trotzdem hält das Blogwachstum an, wie Technorati berichtet [via Basicthinking]:

  • 70 million weblogs
  • About 120,000 new weblogs each day, or…
  • 1.4 new blogs every second

Gar nicht digital, sondern ganz First-Life mäßig dagegen informiert Puncitilio über eine Diskussionrunde für Blogger:

Wann? 11. und 12. April
jeweils zwischen 17.30 und 19.30
Wo? Im Frequentis Startup-Zentrum
Phorusgasse 8/11, 1140 Wien
Wer? Jeder Blogger und jede Bloggerin die interessiert ist.

Und die spannende These, dass SL sich gar nicht im Internet befindet; seine Begründung hat was für sich:

Das Auftauchen von Second Life muss zu einem kollektiven Aufatmen in den Marketing-Abteilungen dieses Planeten geführt haben. Endlich kann man auch im Internet so weitermachen, wie in der guten alten Zeit vor dem Internet. Man kann Plakate aufstellen, Filialen eröffnen, Werbespots auf riesigen Leinwänden ausstrahlen und sogar Verkaufspartys veranstalten. Toll. Ganz, wie damals. Das beste: Sogar die Presse hat man endlich wieder auf seiner Seite. Die Eröffnung eines Zeitschriftenladens in Bad Salzuflen ist wahrscheinlich noch nicht mal der dortigen Lokalzeitung eine Notiz wert, stellt „Vanity Fair“ hingegen einen einsamen Zeitungskiosk in Second Life auf, verbreiten die Agenturen das brav als Nachricht – selbstverständlich inklusive Bild, das ebenso selbstverständlich nicht auf die allgegenwärtigen, vollbusigen Avatar-Statistinnen verzichtet.
Das einzig Dumme an der Sache: Second Life befindet sich ebenso wenig „im Internet“, wie Bad Salzuflen. Second Life ist ein Biotop, eine abgeschlossene Blase, die das Netz lediglich als Datentransportweg nutzt.

Dem kann ich mich nur anschließen… und das war’s auch wieder für diese Woche, schöne Feiertage! :mrgreen:

4 comments
ritchie
ritchie

danke, hab den Link im Artikel ausgebessert.

ritchie
ritchie

sorry... war eine unabsichtliche Verkürzung!

ad
ad

admartinator bitteschön! ;)