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Polittreffen im Österreicher-Haus

molterer

Umberto Eco war das doch, der mal geschrieben hat: „Man kann heute nirgends mehr hingehen, ohne dass Coca Cola schon vorher da war.“ Ich glaub, das Zitat stammt aus Apokalyptiker und Integrierte. Ähnliches geschah dem zukünftigen ÖVP-Parteivorsitzenden Wilhelm Molterer in Second Life.

Denn die virtuellen Bestrebungen der Volkspartei kulminieren derzeit sozusagen: da werden Blogger zum Parteitag eingeladen, und Herr Molterer sieht sich in Second Life um, auch wenn der Avatar nicht sein bestern Kumpel ist, wie er dem Standard berichtete:

STANDARD: Wissen Sie, was ein „Avatar“ ist?
Molterer: Nein. Es ist schon lustig, was man nicht schon alles gemacht haben soll. Ich habe einmal am eigenen Leib verspürt, wie eigenwillig es ist, in einer Umgebung zu sein, in die man nicht wirklich hinpasst: Bei einem krampfhaften Disco-Besuch im Wahlkampf vor Jahren. Der Erfolg war enden wollend. Es gibt für mich effizientere Methoden, um Leute zu überzeugen.

Aber dennoch – Repräsentanz muss sein, doch welches Bild bietet sich dem politinteressierten Auge? Der Michi war schon wieder mal vor dem Willi da:

Österreichhaus in SL
Screenshot+SL-Character: Max Kossatz
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