Eurofighter: Arsch mit ohne Ohren?

Wenn Waffenlobbyisten sich von der Presse belagert fühlen, dann tun sie das, was jede/r mediengewandte PR-ExpertIn in so einer Situation tun würde: sie strecken ihren nackten Arsch Hintern „minutenlang provokant in die Kameras“.

So zumindest Erhard Steininger, dessen derzeitige nicht unspannende primäre Rolle sich „Schlüsselfigur der Eurofighter-Affäre“ nennt:

Seit der Mittelsmann für den umstrittensten Deal der 2. Republik am Wochenende aus Thailand zurückgekehrt ist, belagern Fotografen seine Luxusvilla in Klosterneuburg. Am Montag eskaliert die Situation. Steininger stellt sich in die Auffahrt zu seiner schlossähnlichen Villa, dreht den Fotografen den Rücken zu, löst den Gürtel seiner Hose – und zeigt der Presse minutenlang provokant seinen nackten Hintern.

Wie Ö24 zu berichten weiß, richtete sich der blanke Popo aber nicht gegen das gesamte Land:

„Ich bin belagert worden. Mir ist nach neun Stunden der Kragen geplatzt. Mein Unmut galt und gilt dieser Situation, niemandem anderen“, erklärte Steininger. „Das hat nichts mit dem Land und den Österreichern zu tun, beide schätze ich, auch nicht mit dem Untersuchungsausschuss oder laufenden Verfahren“, so der Lobbyist.

Das beruhigt natürlich – und analog zu dem bekannten Spruch „Ein schöner Rücken kann auch entzücken“ kann man da wohl nur mehr sagen:

Ein schönes Rectum bereichert das Pressespektrum.

Robert spricht von österreichischen Hinternwäldlern, und Christian in Wien meint zur Eurofighter-Anal-Causa:

Wahrscheinlich wollte er damit den Reportern klar machen das sie für ihn eine Hämorride am Hintern sind, womit er bei manchen die nur zu gern in der Schei*e wühlen wahrscheinlich nicht mal so Unrecht hat.

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