Die 6 besten Gründe gegen das Nofollow-Attribut
Links, könnte man sagen, gehören durchwegs zu den Kern-Features (oder Core Values) des World Wide Web. Sie bahnen dem menschlichen Besucher nicht nur Wege von Site zu Site, sondern dienen den diversen Suchknechten zugleich als Relevanzbewertung. Das wissena auch Spammer - doch das unselige Nofollow stellt den erbärmlichsten Lösungsansatz dar. Hier am Blog hab ich Dofollow seit Beginn laufen; ich will ja niemandem vom Kommentieren abhalten. Das wär ja fast wie Händeschütteln mit Latexhandschuhen… für alle Zweifler hier also 9 gute Gründe für’s Abschalten des kleinen Nofollow-Teufelchens.
- Nofollow funktioniert ganz einfach nicht. Ob mit oder ohne Attribut: Spammer schießen immer mit Schrotpatronen auf die ganze Blogosphere.
- Wer seine Kommentare ohnehin händisch moderiert, braucht kein Nofollow: es gelangen ja sowieso keine Spam-Kommentare auf’s Blog.
- Text-Link Anzeigen mit Nofollow, wie Google sie empfiehlt, machen keinen Sinn. Kunden bezahlen bei Services wie Linklift ja nicht nur für die Sichtbarkeit, sondern vor allem für den Backlink. (Oder warum richtet sich der Preis wohl primär nach dem Pagerank?)
- Suchmaschinen müssen ihre Algorithmen laufend verbessern. Neunzig Prozent der Kommentarspams befassen sich mit einer winzigen Gruppe von Keywords. Warum das Problem auf das gesamte Internet auslagern, anstatt smartere Ranking-Technologien zu entwickeln?
- Manche Suchmaschinen ignorieren das Attribut sowieso - Yahoo’s SiteExplorer etwa kümmert sich einen feuchten Kehricht um das Nofollow, was natürlich wiederum mit Punkt 1 zusammehängt.
- Konsequent weitergedacht, könnte man das Internet wesentlich sicherer machen, wenn man Links in Werbung und Kommetaren generell abschafft. Nofollow ist in dieser Hinsicht der richtige Schritt in eine absurde und falsche Richtung.
Hintergrund zum Nofollow-Attribut
Zeigen 5 Hyperlinks auf eine Viagra-Seite, und 20 auf eine andere, dann vermutet Google, dass Viagra-Seite Nummer zwei den besseren Stoff anbietet oder zumindest irgendwie überlegen ist. Ärgerlich im beschriebenen Fall, aber dennoch prinzipiell ein Mechanismus, der Google erst gut benutzbar macht und idR dazu führt, dass meist die tatsächlich relevantesten Seiten auf der ersten Ergebnisseite landen. Die prinzipielle Idee stammt allerdings aus Zeiten vorwiegend händisch gesetzter Links - doch seit immer mehr Webseiten immer kommentierbarer werden (Stichwort Foren, Blogs), fristet eine neue Subkultur-Spezies ihr semilegales Auskommen mit der Beschmutzung fremder Seiten: unerwünschte Kommentare, oder Spam, haben den Zweck, Backlinks zu generieren und die beworbene Seite im Suchmaschinenranking hochklettern zu lassen.
Das hat derart große Ausmaße angenommen, dass vor einigen Jahre eine neues Attribut geschafften wurde: rel=”nofollow” soll Hyperlinks aus Suchmaschinen ausklammern. Enthält ein Link dieses Attribut, wissen Google und Co., dass sie ihn in der Relevanzbewertung nicht berücksichtigen sollen. Durch dieses Zauberwort sollte Kommentarspam für unattraktiv gemacht werden, so gut wie alle großen Blogs-CMS Systeme implementierten das nofollow-Attribut in den Kommentarlinks, so auch WordPress, bei dem sich das Attribut nicht mal ausschalten lässt.
Aber wie so oft klafften Theorie und Praxis weit auseinander, kurz gesagt: nofollow richtet viel zu viele Kollateralschäden. Einfach deshalb, weil das gute alte Inet zu einem hohen Grad auf einer Ökonomie des Tauschens und Schenkens beruht. Wer kommentiert, trägt zum Wert des kommentierten Beitrags bei und soll dafür nicht mit Missachtung abgestraft werden! Blogs ohne nofollow-Attribut sind nämlich wesentlich attraktiver für KommentatorInnen, die selbst Webseiten betreiben; Kommentare mit mehr als drei Links stuft WordPress ohnehin als Spam ein. Zudem existieren zwar nicht perfekte, aber sehr gute Antispam-Lösungen: eine Kombination aus Mathe-Capture und Akismet beseitigt schon mal den Löwenanteil des Problems - mehr dazu im datenschmutz Antispam-Tutorial.
Der Status Quo in deutsch-Blogistan
In der deutschsprachigen Blogosphere sorgt die NoNofollow-Diskussion schon längere Zeit für Gesprächsstoff; Frank Helmschrott formulierte sein Fazit im Nofollow-Report so:
Fakt ist, dass die Blogosphäre vom gegenseitigen verlinken lebt. Links sind sowohl für Menschen als auch für Suchmaschinen wichtig. Die Pauschale Sperrung von Links für Suchmaschinen - zum Beispiel im Kommentarbereich eines Blogs - beeinflusst die Verlinkung sehr einseitig und ist der Vernetzung der Blogs untereinander alles andere als dienlich.
Und Goatix schrieb am SEO-Marketing-Blog:
Auch sogenannte Alpha-Blogger haben ihren “heutigen Status” doch nur erreichen können, weil sie in den Suchmaschinen durch die, natürliche und technisch bedingte, Trackback- und Kommentar-Verlinkung von Blogs (zum Großteil aufgebaut vor Anfang 2005 und Einführung von Nofollow) beste Suchmaschinen-Positionen und somit auch schnell Traffic und Popularität bekommen konnten.
Das Hauptproblem liegt imho aber darin, dass viele technisch wenig ver-/interessierte Blogger gar nix von dem Drama mitbekommen. Also kann man nur hoffen, dass die WordPress-Entwickler das Attribut wieder aus dem Corecode rauswerfen, nachdem Chefpoet (”Code is poetry”) Matt Mullenweg selbst schreibt, dass der Einbau für den sprichwörtlichen Hugo war. Zum Abdrehen von Nofollow ist kein Eingriff in den Code erforderlich - das kleine Dofollow-Plugin ist im Nu installiert und macht den eigenen Kommentarbereich wieder zu einem “richtigen” Teil des Netzes.
veröffentlicht am 04. June anno domini 2007.
Tags: Antispam, Backlinks, blogistan, datenschmutz, Hyperlinks, Internet, Kultur, Relevanz, SEO, Spam, Teufel, WordPress, Yahoo
Kommentar schreiben:
Trackbacks und Pings
- datenschmutz.net schrieb am 25. November 2007 um 8:50
Dofollow vs. Nofollow: Neues Plugin…
Meine Meinung zur altbekannten dofollow vs. nofollow Debatte habe ich auf datenschmutz in der Vergangenheit wiederholt kund getan; was als Versuch der Spambekämpfung begann, ist gescheitert und hat in Blog-Kommentaren meistens nix verloren - sch…
- 3 Möglichkeiten Do Follow Blogs zu finden schrieb am 4. January 2008 um 11:19
[...] sind in der No Nofollow Blogsuchmaschine von Digerati Marketing vertreten. Um genau zu sein scheint datenschmutz das einzige deutschsprachige Blog zu [...]
- datenschmutz.net schrieb am 21. January 2008 um 5:57
Top-KommentatorInnen: PR5 Backlink abstauben…
Wer auf datenschmutz regelmäßig Kommentare postet, bekommt als kleines Dankeschön vollautomatisch einen Pagerank 5 Backlink von der Startseite.
…… - NoFollow-Links markieren, auch mit 'external nofollow' etc | Lestarte.com bLog schrieb am 6. February 2008 um 17:40
[...] Ich bin gerade noch über eine nette Aufzählung von Gegenargumenten zu NoFollow gestossen, die ich euch nicht vorenthalten wollte. Similiar posts: Sagenumwobene HTML-Attribute: [...]




(2 Stimmen, Durchschnitt: 4.5von 5)
guter und wichtiger beitrag zum leidlichen nofollow-thema. vermute dasselbe wie du, dass viele wp-blogger sich gar nicht im klaren sind, über dieses kleine standard-anti-attribut.
Fazit: blog about it
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Ganz genau meine Meinung!
Wo das nofollow aber schon Sinn machen kann, ist zur Vermeidung von “Double-Content” bei Google. Hat man beispielsweise eine Druckversion einer Seite mit Link hinterlegt, bietet sich nofollow an, damit G. nicht unter mehreren URL den gleichen Inhalt findet und sich selber dann für einen entscheidet (womöglich die Druckseite ohne Navi..:-(
Das sollte man zwar immer auch per Robots.txt und Metatags im Head (z. B. der Druckseite) absichern. Aber dreifach hält mehr als doppelt und an DIESER Stelle macht ein nofollow schon Sinn.
Dass generell in Blogsoftware einzubauen halt ich für ausgemachen Unsinn. Leider wissen die meisten Blogger nicht, was nofollow überhaupt ist, sonst würde der Markt ganz schnell regeln, dass dieser “Zwangseinbau” die Nutzung der Software verhindert…
Leider…
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@website-boosting: ja, genau, in diesem Fall kann man’s durchaus verwenden; obwohl noindex eigentlich ausreichend sein sollte. Das Problem haben übrigens relativ viele Blogs; gut ist da WP-SEO, dieses Plugins fügt nötigenfalls die entsprechenden Metatags ein.
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Das von Google propagierte Nofollow-Tag zur scheinbaren Bereinigung der Serps von Blogs, was ja durchaus im Raume steht, hat die Wirkung, die seitens Google anscheinend gewünscht wurde verfehlt. Blogs sind mittlerweile ein essentieller Teil des Internets mit teils stets den aktuellsten Beiträgen und weiterhin zurecht bestens plaziert. Die Spam Problematik, die als Grund vorgeschoben wurde besteht leider immer noch, da Spam größtenteils halt automatisch abläuft und der Spam nicht nur auf den PR sondern auch auf Besucher abzielt.
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ich finde die i follow bewegung klasse. hey jeder der bissi was machen will im net freut sich über bissi traffic und auch mal einen link. auch mal bissi pr bei google ist nicht schlecht. mich kann jeder den kommentieren weil : i do follow.
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Gibt es nen Grund warum du für nofollow bist, aber deine Kommentare hier alle mit rel=”external nofollow” ausgestattet sind ?
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Ja, WP 2.3. Mein Anti-Nofollow Plugin funkt nämlich nicht mehr… ich werd das aber asap beheben. Einstweilen gibt’s nur die top commentators auf der Startseite.
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Na dann ist das ja okay
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So… hab das plugin ausgetauscht, das dreaded nofollow ist jetzt wieder raus aus den kommentarlinks. Ich hab das einen Tag, bevor du gepostet hast, gesehen, hatte aber nicht gleich Zeit zum Updaten. Meine Meinung zu nofollow hat sich jedenfall nicht geändert
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Ich bin gerade erst auf dieses Thema gestoßen, daher meine Frage: Werden die Kommentarlinks nur in wp mit nofollow versehen oder ist das bei allen üblichen Blog-CMS der Fall?
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Da bin ich überfragt, wie das bei s9y und Co. ist, die anderen Systeme kenn ich nicht im Detail.
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Thanks anyway!
I don’t think Wikipedia has done the best thing to follow the nofollow train
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Also wie schon oben erwähnt ist es eh am sinnvollsten seine Blogs zu kommentieren -EDIT by ritchie: du meintest moderieren, oder? /EDIT- um so lästige Spam Attacken zu ignorieren. Aber in manchen Blogs wird dies wohl auch zu mühselig sein, wenn man täglich an die 100 Kommentare verwalten muss.
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Ich denke Nofollow in Kommentaren ist schrott. Wer bloggt und zahlreiche Kommentare bekommt sollte wohl auch den Anstand haben und diese “moderieren”.
Chris.
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Ich halte nix von Moderation! Mich nervt das auch höllisch, wenn auf anderen Blogs Kommentare nicht in Echtzeit auftauchen. Ich hab hier Akismet und Math Comment Anti Spam laufen, die Kombi funktioniert super - alle zwei Tage schau ich den Akismet Spam Folder durch, und von 100 Spams ist vielleicht ein false positive dabei umgekehrt allerdings passiert’s vielleicht einmal von 1000 wenn überhaupt, dass ein Spam-Kommentar *nicht* von Akismet ausgefiltert wird… ich find das System völlig ausreichend, asynchrone Moderation ist gerade bei kurzlebigen Blogdebatten wirklich nicht der große Bringer und keinesfalls diskussionsfördernd.
Und ich bin auch ein Gegner von nofollow in den Kommentaren (nona, sonst hätt ich auf datenschmutz ja das nofollow drin). Warum steht eh oben im Artikel
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Wie kann ich den in Wordpress einstellen dass die Links nicht nofollow sind?
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Leider mit Bordmitteln gar nicht; du brauchst dazu ein Plugin, ich bin mit dem am Ende des Artikels erwähnten Dofollow recht zufrieden.
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Danke für den Dofollow Tipp!!
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Ich bin auch der Meinung, dass Nofollow in Kommentaren nicht wirklich zum Erfolg führt. Natürlich muss man sich als Blog-Moderator dann auch vermehrt um Spam kümmern, doch wer einen Kommentar hinterlässt und sich an einer Diskussion konstruktiv beteiligt, kann doch als Dankeschön auch mit einem Backlink belohnt werden.
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Prinzipiell gute Argumente. Dennoch benutze ich weiter erst mal NoFollow in den Kommentaren, denn wenn ich jemanden verlinken will mache ich das in meinen Artikeln.
Später baue ich einen auf diesen Artikel hier auch noch in einen meiner NoFollow-Artikel ein. Immer gut, verschiedene Meinungen zu lesen.
Ähem, kleine Anmerkung zu Punkt 3: “Text-Link Anzeigen ohne Nofollow…” - Müsste das nicht eher MIT Nofollow heißen?
Oder hab ich heute einfach meinen unlogischen Tag? :/
Und wenn wir schon dabei sind, was soll “ver-/interessierte Blogger” denn für eine Kombination ergeben - “versiert und interessiert”? Wenn ja, ich habe ganz schön lange gebraucht, um diese Wortkombi in Gedanken zu zerlegen.
Du hast also wahrscheinlich noch komplexere Gedankengänge als ich manchmal, und das will was heißen
Grüße,
Olli
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Hi, die umgekehrte Variante ist eh die safere… aber halt auch mehr Arbeit! Und du hast völlig recht, das sollte “mit” heißen, hab’s ausgebessert. das mit versiert ist etwas uneindeutig, aber solche Formulierungen lieb ich heiß
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Der Deal ist doch eigentlich ein sehr einfacher: Der Blog gibt das Thema und einen redaktionellen Anreißer und die Leser steuern ihre Meinungen bei - helfen so also mit, den Blog zu einer Diskursplattform zu machen.
Die Entlohnung für die Meinungsgeber ist ein Link und ein wenig Traffic auf ihre Site.
Mit dem No-Follow wird dieser Deal einseitig aufgeweicht. Ich halte das für die gesamte Diskursstrukur der Blogs für auf die Dauer gefährlich.
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Schließlich lebt das Internet von Verlinkungen, warum also das NoFollow setzen!
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Google hat die Bedeutung der Links mit dem Pagerank eingefuert. Der Ansatz ist gut, aber nicht perfekt, da es auch sehr gut auszunutzen geht. Die Blogszene samt einfache Linkgenerierung wird Googles Algorithmen verfeinern lassen muessen, um die gute Ergebnisse weiterhin zu erzielen. Was ich allerdings viel bedenklicher finde, wie kleine SEO Klitschen mit Backlinks ganz easy Kohle machen …
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finde die i follow bewegung klasse. hey jeder der bissi was machen will im net freut sich über bissi traffic und auch mal einen link
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Die guten Gründe gegen no-follow unterstütze auch ich. Ich bin selbst Blog-Betreiber und habe festgestellt, dass Spammer mit Programmen arbeiten und sowieso ihr schlechtes Werk verrichten. Gegen die hilft am besten ein technischer Spamschutz, kein nofollow, denn wer will schon Viagra-Werbung im Blog stehen haben.
OK, bei anderen, die manuell spammen, kann man durch nofollow dafür sorgen, dass sie keinen Profit davon haben, aber dann kann man den Beitrag auch gleich von Hand löschen. Das ist noch viel effektiver als nofollow, weil dann auch keiner mehr auf seinen Link klicken kann.
Und: wenn alle auf nofollow setzen, wer braucht dann noch Google, geschweige denn Pagerank? Mit dieser Forderung würde sich Google selbst abschaffen. Man kann nicht die Blogs dafür verantwortlich machen, dass es Spammer gibt.
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Wer gute Beiträge schreibt, kann ruhig mit einem Backlink belohnt werden - das ist das Prinzip von Webkatalogen und Artikelverzeichnissen, die mit Backlinks wenig Probleme haben, und trotzdem einen hohen PR aufweisen.
Google bewertet den Content einer Seite - der Content ist für den Erfolg bedeutsam. Es gibt viele Benutzer von Foren und Blogs, die für gute Inhalte sorgen, weil sie als Gegenleistung einen Backlink bekommen. Das gute daran ist, dass diese dann für neue Inhalte sorgen, die weitere Besucher anziehen - das bewährte “Belohnungssystem” hat durchaus eine positive Wirkung.
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Also ich finde, nofollow ist nicht gut. Wer gute beiträge gut kommentiert oder vielleicht sogar durch einen Link mehr Informationen dazu gibt, sollte ruhig auch den kleinen Vorteil durch den gewerteten Link bekommen.
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Nur wenn Google und Co. den Links folgen können, werden Sie etwas im Web finden. Wer ein nofollow haben möchte, der soll halt nicht verlinken oder die Möglichkeit anbieten, einen Link zu schreiben. Ein ausgeschriebener Text wäre dann die Lösung.
Ein no nofollow ist also auch ein wenig Service für den Leser.
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Spammer gibt es überall, auch bei no-follow. Gegen automatisierte Spammer hilft am besten Captcha - das ist effektiv. Seit dem ich das einsetze, habe ich keine Probleme mehr damit.
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Ich denke der Vollständigkeit halber muss man auch ein paar Argumente für no follow finden. Dieser Blog hier ist ein gutes Beispiel: Derzeit hat er einen Pagerank von 4. Spricht sich das rum gemeinsam mit dem Fakt das hier kein no follow existiert, wird natürlich der Anteil der Spammer noch weiter steigen.
Trotzdem: Meiner Ansicht nach zerstört no follow Blogs schlussendlich selbst. Warum?
1) Es werden aufgrund der no follow Geschichte weniger wirklich sinnvolle und “lange” gute Kommentare geschrieben. Es gibt ja dafür nichtmal eine Linkbelohnung.
2) Durch die geringere Vernetzung zu anderen Blogs (und die damit auch geringere Rückvernetzung zum eigenen Blog) wird letztendlich die komplette Blog Gemeinschaft geschwächt.
3) Es ensteht eine “Geiz ist Geil” Mentalität auch bei Links. Man muss sich das mal vorstellen aber wirklich sehr viele Webmaster scheuen sich gerade zu vor ausgehenden links. Und am stärksten vor “do follow” ausgehenden Links. Das Bild des “Einnehmens” aber nichts “Ausgebens” wollen ist meiner Ansicht nach eh schon in vielen Köpfen viel zu fest verankert.
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Den drei Punkten muss ich definitiv zustimmen… mich fragen auch immer wieder Leudde, warum ich eine Blogroll und so viele Outgoings hab… sehr absurd. ds ist ein Blog, keine PR-Optimierungsseite
Die meisten kapieren halt nicht, dass sich Google an die Medienformate anpasst; vice versa bringt das aber nur kurzfristig was, glaub ich. Die SpamProblematik existiert sowieso, moderieren muss man ohnehin. Und meine Beobachtungen und Vergleiche mit anderen Blogs haben eher gezeigt, dass sich spammer nicht von nofollow abhalten lassen.
Und speziell mit Punkt 3 hast du definitiv recht!
PS: der Vollständigkeit halber: ds hat 5, nicht 4… kann sich natürlich jederzeit ändern
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Ich denke auch dass sich das Problem mit den nofollow Attributen in absehbarer Zeit von selbst auflösen wird.
Diejenigen, die es einsetzen werden merken, dass in ihren Blogs weniger Kommentare abgegeben werden, da die Belohnung für einen Beitrag nicht mehr vorhanden ist, geschweige denn die teilweise durchaus nützlichen Links, die vielleicht weiterführende Informationen bieten nicht mehr bringen (in SEO Hinsicht).
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Also hinsichtlich dem No Follow Atribut kann man nur den kopfschütteln, Gerade in Blogs werden verweise auf neue Inhalte gegeben. durch diese verfahrensweise finden suchmaschienen diese jedoch kaum noch.
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Also ich kann Dani (12. March 2008) nur beipflichten. 100% meine Meinung!
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Ja, ich seh das auch genauso.
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Ich hatte bis vor kurzem auch keine Gedanken gemacht, über Wordpress und no-follow. Ich finde das Ding echt mies. Ich frage mich, wieso es immernoch bei WP 2.5 implentiert ist, vor allem, wenn die selbst sagen, dass ich doch Schwachsinn gewesen.
Weiß Jemand Rat?
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Komisch, dass Du bei “speichern & weitersagen” und bei zweien der Social Bookmarking-Icons auch selbst noch NoFollow mit drin hast
Greets,
Olli
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Nein, Meister Lestarte, das ist ganz und gar nicht komisch. Das ist Absicht und sollte jeder unbedingt so machen, der von der Duplicate Content Pest verschont wird. Wenn du genauer nachguckst, wird dir auch auffallen, dass ich nf auf einigen internen Links verwende. (Heast, ist der deppert… nofollow auf internen Links… des bringt jo gor nix…) Nofollow ist total cool, ich bin nur gegen nf in Kommentaren. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden…
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Über nofollow wurde schon oft und heftig diskutiert, ich finde auch nicht dass sich das Attribut in irgendeiner Weise für Kommentare eignet, da Spam bei den meisten Blogs zum einen durch Akisment und zum zweiten manuell gefiltert wird. Die Blogosphäre lebt eigentlich durch die Verlinkung durch Kommentare.
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Es laufen zwar ständig Spams bei mir auf, aber diese werden wunderbar über Akisment abgefangen…diese Massenspams kommen so oder so auch, wenn ein nofollow gesetzt ist, da machen meiner Erfahrung nach die Programme die diese Dinge aussenden keinen Unterschied.
Für anständige Kommentare ist es meiner Meinung nach nur Fair auch Follows zu geben, da die Komentare wertvollen Content für den Blogbetreiber darstellen… die sogenannten 2-Zeiler ohnen nennenswerten Inhalt kann jeder selbst noch per Hand Löschen, wer einen Blog schreibt und dafür Zeit investiert, hält Ihn auch so zusätzlich sauber.
rel=Nofollow machen nur für eigens gesetzte Links sei es Intern oder Extern Sinn, zu wie schon angesprochen Druckvorlagen, Datenbankseiten etc., sonst kommt schnell extreme DC zustande…
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Full akk!
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Kann mich deiner Meinung nur anschließen! Habe meinen Blog auch auf no nofollow eingestellt. Wenn schon einer einen Kommentar hinterlässt und nicht gerade “Suchmaschinenoptimierung” oder “Mallorca Hotel” soll er doch auch dafür etwas belohnt werden.
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Ich denke Spam gibt es in Blogs nur, weil mache mit “nofollow” und andere mit “keinem nofollow” Attribut verstehen sind. Wenn beide das gleiche Attribut hätten, wäre das alles kein Problem mehr.
Grüße
Andreas
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Das glaub ich kaum… Spam is here to stay. Wird wohl noch längere Zeit ein dauerndes Kopf-an-Kopf Rennen bleiben.
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Diese wird wohl auch eine endlose Diskussion bleiben. Wie kann es auch anders sein, wenn sich nichteinmal die lieben Suchmaschinen an dieses Attribut halten…
Grüße
Andreas
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Es gibt für mich vor allem ein Argument gegen nofollows (in Blogs): Wenn ich einen Blog habe, muss ich ihn - wenn es mir ernst ist - doch ohnehin moderieren, um sicher zu gehen, dass das nicht einer andere beleidigt oder sonst einen Unfug treibt. Da kann es dem Blogger doch egal sein, ob er nach Bösewichtern oder Spammern (die ja no nofollow-Blogs gerne Besuchen) schauen muss.
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Da kann ich nur uneingeschränkt zustimmen!
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Eine sehr gute Möglichkeit ist auch das Verwenden des nofollow case by case Plugins. Hier hat man dann den Vorteil, dass man unerwünschte “Werbung” mit einem nofollow bestrafen kann!
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Ja, das hatte ich auch eine Zeitlang am Start - aber unerwünschte Werbung gibt’s recht selten, und wenn’s wirklich unerwünscht ist (Glücksspiel, Porno etc.) dann lösch ich den Link sowieso ganz raus.
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Ich finde das nofollow case by case nicht sonderlich nützlich. Entweder richtig oder ganz! Und wenn die URL totaler Mist ist, oder wie ritchie schon gesagt hat, illegal ist, muss sie eh entfernt werden! Daher lieber das dofollow Plugin!
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Ich halte das nofollow Attribut gerade bei Userkommentaren für sehr wichtig, wer viel Traffic auf der Seite hat, kann einfach nicht alle Kommentare händig moderieren.
Die nofollow-Links können ja geklickt werden, wenn jemanden die Seite interessiert, aber man gibt keine Linklove und gerät so auch nicht in Bad-Neightbourhoods, wie wenn irgendwelche Kommentatoren böse Seiten eintragen.
[direkt antworten]
Bei sehr großen Seiten: ja. Bei Blogs kann man ganz leicht moderieren… und Bad Neighbourhood wird sowieso überschätzt.
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