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Geld verdienen mit Blogs: Affiliate-Banner

28.07.2007, geschrieben von , 14 Kommentare

Welche Art von zahlt sich aus?
Der lange Schwanz der Web 2.0 Ökono­mie bie­tet ein Modell für ver­än­derte Aggregationsverhältnisse. Dabei kur­sie­ren viele Missverständnisse und Unsicherheiten. Dieser Beitrag ist der erste Teil einer losen Serie, die ich hier auf daten­schmutz ver­öf­fent­li­che, und in der ich meine Erfahrungen zum Thema “” so dar­zu­stel­len ver­su­che, dass andere Blogger davon pro­fi­tie­ren kön­nen. Natürlich gel­ten je nach Thema und Konzept viele Tipps nur ein­ge­schränkt oder in ver­än­der­ter Form — vie­les lässt sich aber sehr wohl abstra­hie­ren. Wer hier die eine oder andere nütz­li­che Information fin­det, der kann sich natür­lich gerne mit einem Backlink bedan­ken. Im ers­ten Teil geht’s um einige Über­le­gun­gen zum Thema “Affiliate Networks” und die Frage, ob man sich lie­ber auf click– oder sale-basierte Abrechnungen kon­zen­trie­ren sollte.

Auf die Idee für die­sen Text haben mich meine Erfahrungen mit Contaxe gebracht — 32 Cent für jede Menge Aufwand… lohnt sich das über­haupt? Nun, für daten­schmutz alle­mal: denn die Seite fun­giert kei­nes­wegs in ers­ter Linie als Goldesel, son­dern als Test-Case und Spielplatz für diverse Explorationen in die weite Welt des Online-Marketing. pettauer.net, Abteilung Forschung Entwicklung, wenn man so will. Aber wie sieht’s als klei­ner Publisher aus, wenn man kein gestei­ger­tes Interesse am Testen ver­schie­de­ner Systeme hat, son­dern ein­fach nur ein paar Euros ver­die­nen möchte, um sich zumin­dest das Hosting zu finanzieren?

Die schnelle Antwort für Eilige: Affiliate Marketing bringt in der Regel nur sehr gro­ßen oder fach­spe­zi­fi­schen Seiten beträcht­li­ches Einkommen — und den Betreibern der Affiliateplattformen. Zwar freut sich so man­cher Blogger sogar, wenn fünf Euros im Monat rein­kom­men, aller­dings darf man eines ja nicht ver­ges­sen: Einbau, Konfiguration und lau­fende Betreuung der Ads erfor­dern Zeit, und Zeit ist nun mal Geld — zumin­dest für Selbständige Web-Entrepreneure. Grund genug also, sich die Frage zu stel­len, auf wel­che Art von Abrechnungsmodell man sich kon­zen­trie­ren sollte.

Facts und Figures: eine fik­tive Jahresbilanz

Gehen wir mal davon aus, dass der Protagonist unse­res Beispiels ein Weblog mit rund 10.000 Pageviews im Monat betreibt. Der (unrea­lis­tisch güns­tige) Stunden-Pauschalpreis in unse­rem Beispiel soll EUR 25,- betra­gen. Nehmen wir wei­ters an, dass der typi­sche Aufwand für die Registrierung bei einem X-beliebigen Affiliate-Netzwerk wie Contaxe,  Geld verdienen mit Blogs: Affiliate BannerZanox, Affilinet und ähnli­chen Plattformen rund 3 Stunden in Anspruch nimmt. Das ist sogar noch sehr nied­rig gegrif­fen, denn es geht ja nicht nur um die bloße Registrierung: die pas­sen­den Programm, , etc. müs­sen aus­ge­sucht, kon­fi­gu­riert und schließ­lich direkt (oder via Adserver) in die Seite ein­ge­bun­den wer­den. Profis mögen das schnel­ler schaf­fen, aber inklu­sive grund­le­gen­der Orientierung, Über­blick über die ver­füg­ba­ren Werbemittel etc. sind 3 Stunden sehr schnell vorbei.

Mit dem Einbau allein ist es aber nicht getan: um über­haupt Einnahmen erzie­len zu kön­nen, wird sich der mit den Statistiken beschäf­ti­gen, da und dort Werbemittel opti­mie­ren, sich für neue Programme anmel­den, Auszahlungen bean­tra­gen, unver­langte Newsletter löschen… alles kleine Handgriffe, aber zwei Stunden im Monat kom­men da schnell mal zusam­men. Vernachlässigen wir also sämt­li­che Nebenkosten und rech­nen in unse­rem Beispiel nur mit der Arbeitszeit des Blogbetreibers, so ergibt sich im Lauf eines Jahres fol­gen­des Bild:

Setup: 3h
lau­fende Betreuung 12x 2h = 24h
Summe: 27h
á EUR 25,-
— —  —  —  — -
Arbeitszeit: EUR 675,-

Dazu kom­men dann noch die Kosten fürs Hosting, die ja refi­nan­ziert wer­den sol­len. Hetzner etwa bie­tet aus­rei­chend dimen­sio­nierte Angebote für Blogs in der genann­ten Größenordnung bereits ab rund EUR 5,- / Monat plus EUR 10,-/Jahr für eine de, org, com oder net-Domain, das ergibt EUR 70,-

Bevor daher von Gewinn die Rede sein kein, müs­sen erst ein­mal EUR 745,- bzw. EUR 62,1/Monat erwirt­schaf­tet wer­den für eine schwarz Null — wie sieht es denn nun auf der Habenseite aus? Wir gin­gen von 10.000 PVs/Monat aus, also 120kPVs/Jahr und rech­nen der Einfachheit hal­ber mit einer ein­zi­gen Bannerschaltung, gut sicht­bar plat­ziert im Header. Kein Affiliate-Programm bie­tet klei­ne­ren Seitenbetreibern TKPs für die bloße Einblendung von ein (imho übri­gens eine gra­vie­rende Marktlücke), bezahlt wird ent­we­der für Clicks und/oder für Leads bzw. Sales — die Vergütungen unter­schei­den sich dabei selbst­ver­ständ­lich je nach Produkt gravierend.

Click– vs. Sale-basierte Vergütungen

Affili.net etwa bezahlt pro Click auf die kon­text­sen­si­ti­ven AffiliMatch Ads 5 Cent — AdSense und andere Betreiber dif­fe­ren­zie­ren je nach Keywords, aller­dings lie­fern die besag­ten 5 Cent ein durch­wegs rea­lis­ti­sche Rechengrundlage. Man würde also 1242 Clicks/Monat benö­ti­gen, was einer Conversion Rate von unrea­lis­ti­schen 12,4 Prozent ent­spricht! Über der­art hohe Clickraten freuen sich in sel­te­nen Fällen die Betreiber erfolg­rei­cher Erotik– und Glücksspiel-Seiten, im Non-Adult Bereich sollte man nicht viel mehr als ein Prozent erwarten.

Recht anders sieht die Sache wie­derum aus, wenn man ein the­men­spe­zi­fi­sches Blog betreibt und zum Beispiel Internet-Zugänge bewirbt: für einen DSL-Abonnenten, der einen zwei­jäh­ri­gen Vertrag abschließt, wird unter Umständen schon mal ein Hunderter an Provision fäl­lig, sodass bereits ein ein­zi­ger Sale zu einer posi­ti­ven Bilanz füh­ren kann. Für die Registrierung bei diver­sen über Affiliate-Plattformen bewor­be­nen Gewinnspielen zah­len die Betreiber zwi­schen fünf­zig Cent und meh­re­ren Euros. Je nach Angebot und Wert des bewor­be­nen Produkts erge­ben sich stark diver­gie­rende Einkommensmöglichkeiten. Ein Standardrezept kann des­halb nicht emp­foh­len wer­den, denn die gol­dene Regel bei allen Formen von Bannerschaltungen lau­tet: Themenaffinität ist der größte Joker. Ein Blog, das Kochrezepte ver­öf­fent­licht, wird kaum DSL-Anschlüsse ver­kau­fen — aber warum nicht Produkte aus dem Haushaltswarensortiment von Amazon anbieten?

Wesentlich höhere Erfolgschancen als “gene­risch” plat­zierte Werbung haben gezielte Schaltungen in ein­zel­nen Beiträgen. Das Angebot an Affiliate-Programmen ist mitt­ler­weile der­ma­ßen umfas­send, dass man selbst für ver­gleichs­weise exo­ti­sche Themen meis­tens pas­sende Werbepartner fin­det. Die Konzentration auf wenige, aber dafür ein­kom­mens­starke Conversions emp­fiehlt sich bei klei­nen und mitt­le­ren Seiten unbe­dingt: nie­mand kennt die Interessen sei­nes eige­nen Fachpublikums bes­ser als der Blogger selbst — und dem­ent­spre­chend muss der Seitenbetreiber eben dar­auf ach­ten, attrak­tive Angebote zu bewer­ben, dann klappt’s auch mit den Conversions und Sales.

Welches Affiliate-Netzwerk emp­fiehlt sich?

Viele Firmen sind bei unter­schied­li­chen Affiliate-Netzwerken ver­tre­ten. Was die Konditionen und Provisionen betrifft, gibt’s zwi­schen den gro­ßen, eta­blier­ten Anbietern so gut wie keine Unterschiede. Zu nen­nen wären da in ers­ter Linie Affilinet, Commission Junction und  Geld verdienen mit Blogs: Affiliate BannerZanox — wobei ich auf­grund der inte­grier­ten Ad-Server Funktionalität, der durch­dach­ten Bedienung und des gro­ßen Angebots an Partnern und Werbemitteln ein­deu­tig letz­te­rem Netzwerk bei wei­tem den Vorzug gebe. Aber zumin­dest Registrieren kost’ nix’. Wenn man also an einem ver­reg­ne­ten Nachmittag nix bes­se­res zu tun hat, dann emp­fehlt sich durch­aus eine kleine ver­glei­chende Studie. Schließlich will man seine Werbepartner ja in– und aus­wen­dig ken­nen. frog6 Geld verdienen mit Blogs: Affiliate Banner

Fazit: Vor der Entscheidung für bestimmte Affiliate-Marketing Programme sollte sich der Webmaster gut über­le­gen, wel­ches Konzept er mit sei­nem Blog ver­fol­gen will und sich über ent­spre­chende the­men­af­fine Affiliate-Angebote infor­mie­ren. Rein click­ba­sierte Lösungen soll­ten allen­falls ein klei­ner Teil im Werbeportfolio von Blogs sein — in der har­ten Realität sind Clickraten über 2 Prozent kaum an der Tagesordnung. Besseren Outcome ver­spre­chen sale-basierte Abrechnungsmodelle.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 14 Kommentare zu "Geld verdienen mit Blogs: Affiliate-Banner" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • hans Identicon Icon

    Also ich sage nur es star­tet das Weihnachtsgeschäft sicher nicht so gut wie sonst — die Bankenkrise ver­bockt den Affilis alles.

    Trotzdem viel erfolg.
    Ausserdem waren sicher viele ver­schnupft wegen dem Schwarzen Freitag und damit sollte man diese Persoen nicht auf eine Blacklist tun.

    Gruss Hans.

    Schaut doch mal auf http://www.sommer24.de.ki

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  •  Identicon Icon
    Anonymous sagte am 3. März 2009 um 20:36

    Ich habe gute erfah­run­gen mit www.superclix.de gemacht. Keine lan­gen Prüfverfahren son­dern anmel­den, aus­su­chen und los­le­gen mit dem pro­mo­ten. Viel Spass.

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  • Online Geld verdienen im Internet Identicon Icon
    Online Geld verdienen im Internet sagte am 3. März 2009 um 20:39

    Ein wei­te­res das top ist: www.clickbank.com gröss­ten­teils aber nur eng­lisch­spra­chige Produkte zum pro­mo­ten. Dafür ein rie­sen­gros­sen Potential wenn man über genü­gen Englischkenntnisse verfügt.

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    Manfred Identicon Icon

    Clickbank klinkt ein­fach. Bis zu 75% Provision. Aber man hat da mit einer immen­sen Konkurrenz zu tun. Leicht ver­kauft sich das Zeug nicht. Die meis­ten Ebooks sind eigent­lich sowieso Quatsch,nur geschrie­ben um den Dummen das Geld aus der Tasche zu zie­hen. Gibt mir irgend­wie das Gefühl dass Ich meine Seele ver­kau­fen muss um etwas zu ver­die­nen. Dazu kommt noch dass, vor allem in letz­ter Zeit, Viele glau­ben dass ihre Abrechnungen nicht stim­men. Clickbank scheint da ein gros­ses Problem mit ihrer Software zu haben. Wenn man mal davon aus­geht dass Sie die Leute nicht absicht­lich betrü­gen. Andere glau­ben dass Anti-Virus/Anti-Malware Software die Clickbank Cookies löscht. Wie auch immer, die guten Zeiten schei­nen vor­bei zu sein.

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  • Verena@werbeartikel Identicon Icon

    Meine Erfahrung war, dass ich lei­der ziem­li­che Schwierigkeiten hatte. Zum einen schaffte ich es bis­her nur ein Mal, die Auszahlungsgrenze zu errei­chen und dann ver­zö­gerte sich die Zahlung auch noch so lang, dass ich ver­är­gert aufgab.

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  • Klaus Identicon Icon

    Übung macht den Meister :-)

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  • Rechtecktaschen Identicon Icon
    Rechtecktaschen sagte am 18. September 2009 um 23:57

    Ich habe auch schon viel drü­ber gele­sen und bin zum Entschluss gekom­men das es nichts für mich ist. Jeder Autor hatte eine andre Strazegie und ich fand das alles nicht so überzeugend.

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  • Manfred Identicon Icon

    Ich finde den Artikel eigent­lich ziem­lich pes­si­mis­tisch. Natürlich ist es alles andere als leicht um als Affiliate etwas zu ver­die­nen, aber es lässt sich schon was machen. Um Blogs/bloggen zum Geld ver­die­nen geeig­net sind bezweifle Ich eigent­lich. Um etwas zu ver­kau­fen braucht man Besucher/Traffic die nahe daran sind etwas zu kau­fen und die Kreditkarte schon in der Hand haben. Keinen Blog-Fanclub.

    Nicht so ein­fach, aber man muss halt alles aus­pro­bie­ren bis man den Code geknackt hat.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 19. September 2009 um 23:27

    Ja, da kann ich dir eigent­lich nur zustim­men… ist ja doch eine Weile her, dass ich den Text geschrie­ben hab :mrgreen:

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  • Manfred Identicon Icon

    Eine Idee wie man was ver­die­nen kann fin­det man hier. Für ame­ri­ka­ni­sche Begriffe ziem­lich bil­lig. Kurz zusam­men­ge­fasst: Die Theorie ist dass poten­ti­elle Käufer auf der Suche nach einem Produkt bei ihrer Suche einen bestimm­ten Zyklus durch­lau­fen. Sie fan­gen mit einem brei­ten Suchbegriff an, fin­den dort ein paar Marken und suchen auf den Markennamen oder selbst Modellnummern wei­ter. Wenn Sie bei den Modellnummern oder sehr spe­zi­fi­schen Begriffen ange­kom­men sind, ste­hen Sie kurz davor um zu kau­fen. Auf die­sen Suchbegriffseiten muss man dann mit der Website ste­hen und den Besuchern, die noch zwi­schen Dem und Dem Produkt zwei­feln, die letz­ten Zweifel nehmen.

    Das Ebook ist ziem­lich kurz und man sollte nicht zuviel davon erwar­ten. Ist halt nur eine Idee um etwas zu ver­kau­fen Die man noch wei­ter aus­ar­bei­ten muss, bzw. auf einen bestimm­ten Markt abstim­men muss.

    hxxp://thelazymarketer.com/vip-conduit/

    (Man muss das “http” repa­rie­ren um den Link zu gebrauchen.)

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  • Patty Identicon Icon

    Bei Programmen, die auf sale basis lau­fen sollte man drauf ach­ten, das man die Werbung Contentbezogen ein­setzt. Ansonsten kann ich aus eige­ner Erfahrung sagen, das dann klick aus­blei­ben. Gruss Patty

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Blogfried Pettauer antwortete am 5. Januar 2010 um 20:11

    Yup, das stimmt — ohne das pas­sende Umfeld bzw. Matching geht gar nix.

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  • Nebenjobs-Heimarbeit.com Identicon Icon
    Nebenjobs-Heimarbeit.com sagte am 19. August 2010 um 17:15

    Man braucht zuerst eine hoch­wer­tige Homepage und muss für die eigene Homepage viel Werbung machen bzw. SEO trei­ben, damit man mit Partnerprogrammen Geld ver­die­nen kann. Ich kann den Webmastern zanox pder affilinet.de empfehlen.

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Blogfried Pettauer antwortete am 24. August 2010 um 16:22

    Mit Zanox hab ich per­sön­lich wesent­lich bes­sere Erfahrungen gemacht als mit Affili.net

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