Kunstinstallation: Wireframes wobbeln in Vorarlberg

wireframeKarl-Heinz Ströhle, ehemaliger Lektoren-Kollege in Salzburg aus FH MultiMediaArt Zeiten, präsentiert im Juli neue Wireframe-Skultpuren im Kunsthaus Bregenz. Bei den raumbildenden Elementen handelt es sich um punktgeschweißte Stahlbänder, die durch einen äußeren Impuls in Schwingung versetzt werden können. Angesiedelt sind diese Federstahlobjekte, deren Erscheinungsbild je nach Situation vor Ort stark variiert, im Grenzbereich zwischen Skulptur, Architektur und Performance.

Die passende Bezeichnung für die Objekte in Schwingung wäre übrigens „Wobbeln“ – im vergangenen Sommer zeigte Karl-Heinz einige seiner Wireframes im Museumsquartier wer am 21. oder 22. Juli im westlichsten österreichischen Bundesland weilt, sollte dem Bregenzer Kunsthaus am Abend einen Besuch abstatten:

Am Samstag, 21. Juli sowie Sonntag, 22. Juli 2007 präsentiert das KUB jeweils von 22 bis 24 Uhr eine Videoprojektion, die Karl-Heinz Ströhle für die Glasfassade des Kunsthauses entwickelt hat. Für die Fassade des Kunsthauses Bregenz entschied sich der Künstler in direkter Bezugnahme auf das Raster der Glasschindeln für die geloopte Projektion zweier Performances (2006/2007). Entstanden sind diese Videos in Zusammenarbeit mit Clemens Torggler (Video) und Tom Hanslmaier (Tanz).

3 comments
ritchie
ritchie

Und sieht in Action erst richtig genial aus... ich war vorigen Sommer ziemlich begeistert von der Installation in MuQa; man kann sich in die Dinger auch reinstellen; eine Art analoge Animation, sozusagen.

Toffel
Toffel

:mrgreen: Sieht lustig aus. Ich frage mich immer wie die Leute auf solche Ideen kommen. Also Kunst ist das allemal. Wobbeln - übrigens, toller Begriff.