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Link-Vault: elegant themenaffine Links aufbauen

Vaultage

linkvaultWaren Webkataloge aka Link-Müllhalden in den 90er Jahren noch ausreichend, um eine Seite in Google nach vorne zu pushen, so erreichen mittlerweile SEOs, die ihre Seiten in ewig-gestrige Kataloge eintragen, genau den gegenteiligen Effekt: sogenannte „Bad Neighbourhood“ kann leicht zu Abstrafungen führen, andererseits gestaltet sich die händische Suche nach passenden Backlinks sehr zeitintensiv und mühsam. Zum Glück entwickelt sich nicht nur Google weiter, sondern auch die Technologie der Linktauschnetzwerke: Link-Vault.com gehört zu den avanciertesten Vertretern seiner Gattung und erfüllt alle Ansprüche, die SEO-Webmaster anno 2007 an automatisierten Linktausch stellen.

Denn aufgrund der intensivierten Strategien Googles gegen den Verkauf von nofollow-Backlinks und automatisierte Trading-Systeme (beides widerspricht den „Geschäftsbedingungen von Big G, die allerdings wohl niemals ein Webmaster freiwillig unterschrieben hat) gilt vor allem eines als conditio sine qua non: die betreffenden Links müssen gut gecloakt (verborgen) sein. Das bewerkstelligt Link-Vault.com durch ein php-Script, das die Links automatisch einfügt und sie von außen betrachtet wie ganz „normale“ html-Links wirken lässt. Und warum sollten eine Blogroll oder ein paar harmlose kleine Footerlinks auf einem Weblog auch Verdacht erwecken? Der zweite große Vorteil besteht in der themen- und sprachenzentrierten Verknüpfung: sachfremde und anders-sprachige Links bringen in der Regel wenig, wer beim Ranking gut abschneiden will, benötigt Backlinks aus dem eigenen thematischen Biotop.

Wie funktioniert Link-Vault im Detail?

VaultageAnders als kommerzielle Trading-Systeme wie Linklift oder Text-Link-Ads verkauft Link-Vault keine Anzeigen, sondern dient Webmastern als zentrale Tauschplattform. Um die eigenen Seiten promoten zu können, braucht man sogenannte Vaultage: das ist die interne Einheit des Link-Vault, in der alle Transaktionen bemessen werden. Diese Vaultage bekommt man durch das Eintragen eigener Seiten, auf denen man das Schalten fremder Links erlaubt. Je populärer und besser platziert die eigenen Seiten sind, desto höher die dafür erhaltenen Punkte. Sobald man nun die entsprechende Vaultage angesammelt hat, kann man seine eigenen Seiten eintragen und bestimmen, wie viele Backlinks wie oft geschalten werden sollen.

Die Stärken des System liegen dabei im Detail: ersten werden alle Seiten händisch überprüft – das bedeutet, Linkfarmen und dergleichen haben kaum eine Chance auf Aufnahmen. Zweitens erkennt das Script jede einzelne Seite, das heißt, wer etwa in einer WordPress-Installation den php-Code in die Sidebar schreibt, ermöglicht es damit anderen TeilnehmerInnen, nicht seitenweit den gleichen Link, sondern spezifische Backlinks pro Seite zu schalten. Das macht Link-Vault.com extrem flexibel und äußerst praxistauglich – ungeeignet ist das System allerdings für ganz neue Seiten, denn bevor eine Adresse ins Netzwerk aufgenommen wird, muss sie zumindest den wichtigsten Suchmaschinen bereits bekannt sein.

Premium-Version für mehr Kontrolle

Link-Vault.com ist völlig gratis – bereits mit dem Free-Account lassen sich sehr viele Backlinks lukrieren. Für professionelle Web-Publizisten bietet sich aber ganz dringend der Pro-Account an: für 19$ im Monat erhält der Webmaster unter anderem genaue Informationen darüber, wo seine Backlinks geschalten werden, zusätzliche Filtermöglichkeiten, eine höhere Anzahl von Links sowie bessere Konversionsraten, also mehr Vaultage.

Wer ernsthaft Backlinks sammeln möchte, wird um die Advanced-Variante nicht herumkommen, um sich mit dem System vertraut zu machen, reicht der Gratis-Account allemal. Für Online-Magnaten, die gleich eine ganze Armada von Seiten einpflegen wollen, gäbe es darüber hinaus die Unlimited-Variante mit nochmals erweiterte Features um 49$ pro Monat.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie…

All diese Technologie sind sehr neu: schon seit längerer Zeit findet ein Wettrennen statt zwischen Suchmaschinen, deren Interesse ganz klar darin besteht, möglichst valide und brauchbare Ergebnisse zu liefern. Nur jene Seiten, die nützliche Informationen enthalten, sollen gut indexiert werden. Dem diametral gegenüber steht das Interesse der meisten Webmaster, die ihre eigene Seite am liebsten auf Platz 1 sehen möchten.

In Anbetracht der beträchtlichen Werbe-Einnahmen, die viele Blogger erzielen, will das Risiko, eventuell aufgrund der Teilnahme an einem solchen Linktauschnetzwerk abgestraft zu werden, gut abgewogen werden. Wer sich allerdings zu 100% auf Google als die Quelle seiner Besucher verlässt, der setzt alle seine Chips auf eine Zahl – und das ist nie eine empfehlenswerte Strategie. Wer aber dem alten Spruch „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ folgen möchte, der sollte seine Online-Einkommensquellen zumindest vorher ausreichend diversifizieren.

Ich bin von der problemlosen Installation durchaus angetan und verwende Link-Vault seit vier Wochen für einige eigene und „befreundete“ kleinere nicht-kommerzielle Seiten – sollten sich bemerkenswerte positive oder negative Auswirkungen ergeben, werde ich darüber berichten; natürlich ohne Nennung der betreffenden Seite.

Trackbacks

  1. ReceiveLinks: Alternative zu LinkVault?

    Automatisierte Linktauschnetzwerke wie LinkVault oder ReceiveLinks bergen gewisse Risiken – die Webmaster für Landing Pages, die kurzfristig gepusht werden sollen, aber durchaus in Kauf nehmen können.