Mit dem Raildance Express bewirbt die InterRail Betreiberfirma EURail G.I.E. ihr Angebot an jugendliche Kontinentalforscher, mit einem einzigen, vergleichsweise günstigen Ticket mehrere Wochen durch ganz Europa zu reisen - umweltfreundlich und mit der Bahn, versteht sich. Möglichst viel sehen in wenigen Tagen lautet das Motto beim guten alten InterRail-Trip, und genau darum dreht sich's auch beim Flash-Game Raildance Express.
Wie kommt man bloß auf die Idee, Tanzen quer durch Europa zum Thema eines Spiels zu machen? Einmal mehr ist die Erklärung bloß ein Wort lang und heißt: youtube. Ein paar begeisterte Interrailer veröffentlichen untenstehendes Video unter dem Titel "Dancing Interrail" - und lieferten damit eine Steilvorlage für ein Flashgame, das nicht nur Spaß macht, sondern bei dem man praktischerweise auch gleich wöchentlich Interrail-Tickets gewinnen kann:
Lustige Idee, und sehr nett umgesetzt - ich glaub, ich bin damals grad mit dem Motorrad vor dem Wiener Parlament vorbeigefahren, als die Jungs dort ihren Tanz filmten
Das Spiel-begleitende InterRail Station Blog beschränkt sich nicht nur auf Infos und Tipps zum Game, sondern will (potentielle) Interrailer mit Insider-Wissen, Tipps und Tricks versorgen. Die Seite ist noch recht neu, der erste Eintrag stammt vom 24. Juni. Einerseits finde ich die Idee, ein Blog zu verwenden, für aktuelle Berichterstattung sehr passend - da viele Inhalte allerdings in Richtung Reiseführer tendieren (die besten Hostels, Reiserouten etc.), böten sich meiner Meinung auf jeden Fall zwei zusätzliche Navigationsebenen an: eine Europakarte, ein alphabetischer Index und eventuell zusätzlich auch eine nach Ländern bzw. Themen sortierbare Liste - immerhin geht's nicht bloß um aktualitätsbezogenen Content, sondern eben um Reise-Infos. Spannend wären natürlich auch ausführliche Reiseberichte und Fotogallerien von Interrailern, also eine Art User-Profilverwaltung. Derzeit funktioniert die Feedbackschleife manuell: auf der Seite wird eine E-Mail Adresse angegeben, an die Leser ihre Reiseberichte und -anekdoten schicken können.
Raildance Express benötigt wie fast alle Jump-and-Run Abenteuer ein bis zwei Runden Eingewöhnungszeit: wenn man sich erstmal mit Steuerung und Ablauf vertraut gemacht, beginnt die Hetzjagd durch Europa allerdings richtig Spaß zu machen. Das Ziel besteht darin, innerhalb von 15 Tagen möglichst viele europäische Städte zu bereisen - je weiter diese voneinander entfernt sind, desto besser für das eigene Punktekonto.

Der Jump-and-Run Part spielt sich am Weg zum Bahnhof ab, denn unser Protagonist hat die Angewohnheit, immer im letzten Moment am Bahnsteig aufzutauchen. Diverse Monster á la Mario verschonen die Hauptfigur zwar, dafür liegen verschiedene Koffer im Weg: während die kleineren, hellbraunen als Trampolin fungieren, sorgt die größere, dunkelbraune Ausgabe für Geschwindigkeitsverlust. Drehkreuze dagegen sind der Beschleunigung zuträglich.

Noch dazu gilt es, den richtigen Zug zu erwischen: die Schaffner am Bahnsteig sind alles andere als zimperlich, wer nicht in den nächstbesten Zug geworfen werden will, der muss elegant unter den Zugbegleitern durchsliden. Reist man in die falsche Stadt, gehen wertvolle Punkte verloren - und strategische Fehler können sich Spieler, die ein Interrail-Ticket gewinnen möchte, definitiv nicht leisten, denn die Konkurrenz schläft nicht: bis zum 30. September wird jeden Samstag um 24:00 Uhr der Wochensieger ermittelt und darf sich über InterRail-Ticket für 22 Tage freuen - zusätzlich werden unter den Monatsbesten Tickets verlost.
Weitere Reviews und Meinungen zum Spiel gibt's bei Sajonara.de und Conny.
Raildance Express online game and InterRail Station weblog
InterRailNet.com
Vielen Dank für's Verlinken.
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Irgendwie bekomm ich nie den Zug, naja hab eh keine Zeit für ne Reise
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Das Video bringt mich so richtig in Urlaubsstimmung. Na ja, muß noch 2 Wochen warten, dann geht es ab nach Bangkok.
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