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Blogistan Panoptikum Woche 34 2k7

Warnung an alle, die ihr Blog nur sich selbst und Blutsbrüder/-schwestern schreiben: irgendwie geriet diese Ausgabe ein wenig seo-lastig. Aber kein Wunder, bei so tollen neuen Tools wie dem Keyword Finder. Andererseits lauern im Netz auch viele Gefahren, unter anderem Captain Jean Lafitte – vor ihm und seinem Kumpan Max warnt Michi eindringlich. Mehr zur Affäre, welche die deutsch-österreichischen Beziehungen bereits nachdrücklich zu belasten beginnt, in der aktuellen Ausgabe des Upload-Magazin Podcasts.

Wann wird Linktausch exzessiv?

Wohl kaum ein Thema erregte die p.t. SEO-Blogosphäre in den letzten Wochen so sehr wie Gugls Backlink-Policy Update. Hieß es dort doch vor kurzer Zeit noch:

Examples of link schemes can include:
Link exchange and reciprocal links schemes („Link to me and I’ll link to you.“)

Nun hat Big G anscheinend eingesehen, dass das direkte Verbot jeglichen Linktausches wohl doch ein wenig weit greift – und der AGB-Texter durfte exzessivst nachbessern:

Examples of link schemes can include:
Excessive reciprocal links or excessive link exchanging („Link to me and I’ll link to you.“)

Wann der Exzess beginnt, bleibt einstweilen offen. Die österreichischen Politiker, die sich Gedanken über das Problem der „Komatrinkerei“ machen, könnten da sicherlich so einige zur Diskussion beitragen. [via Internetmarketing-News.de]

Zeit für einen WordPress-Krimi

Wenn das eigenen Blog aus dem Google-Index verschwindet, dann hat der Webmaster entweder zuviel Blackhat betrieben oder in sonstiger Weise den Webmaster Guidelines zuwider gehandelt. Oder er wurde, wie im Fall von Justinsomnia, Opfer eines sehr üblen Hacks, der ohne konkrete Verdachtsmomente sehr lange unbemerkt bleiben kann. Genau genommen handelt es sich um eine Code Injection ins Template, die allen Searchbots Spam-Seiten vorsetzt – klischeehafter Weise scheint ein Russe Urheber des Ärgernisses zu sein:

Continuing down through the search results we find his latest website, www.vadiaz.com with a resume up-to-date as of September 2006, describing him as working for a company called „SEM Professional“ in Israel. Apparently he worked for Microsoft from 2003-2006 just before deciding to engage in criminal activities. Ironic.

So denn: immer wieder mal ftp- und andere Passwörter ändern und unbedingt am Ball bleiben mit WordPress Updates…

O’Reilly broschiert das Web Zweinull

Ja klar, natürlich ist massig Eigen(verlags)Werbung mit drin, aber trotzdem lohnt sich ein Durchstöbern O’Reillys neuer Web 2.0 Broschüre, wie auch Webthreads und Thomas befinden:

Natürlich ist in dieser Broschüre auch viel Werbung für eigene Bücher zu finden.

Sicher gute Werbung für kostenpflichtige Bücher des Verlags, aber dennoch ein interessanter Überblick über das Web 2.0.

Da schließ ich mich an – wer lieber im Browser liest, für den gibt’s auch eine Online-Version. Im Übrigen bleibt mir nur, Ihnen einen wunderschönen Restsonntag zu wünschen, ich zieh mich jetzt erst mal auf die Kommandobrücke zurück und schmiede neue Piratenpläne, denn ein Platz in den

2 comments
Rebecca
Rebecca

Meine Gratulationen!Bravo, die Aktion finde ich auch schon sehr schön.So muss es sein.Toller Blog.

Otis
Otis

Ich will euch mal zu eurer absolut genial durchdachten Piratenaktion gratulieren. Bei der Geschichte mit den Piraten Blogcharts bin ich einfach nur mehr weggebrochen :-)))))