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ReceiveLinks: Alternative zu LinkVault?

Automatisierte -Systeme á la Linkvault bergen gewisse Risiken, doch ob ihrer hohen Effektivität greifen Gray- und Blackhat dennoch gerne auch auf jene Services, die schon länger ein Dorn im Auge sind. Receivelinks bietet noch einige Features mehr und garantiert bei ausreichender Bezahlung sogar ausschließlich mit wählbarem Minimal-Pagerank.

Von LinkVault war an dieser Stelle schon mal die Rede. Im betreffenden Artikel habe ich die wichtigsten Punkte, Funktionalität sowie Pros und Contras zusammengefasst. In aller Kürze: verwendet die Anzahl der als wichtiges Kriterium beim . Da mittlerweile mit entsprechenden -Platzierungen durchwegs Geld zu verdienen ist und echte, sogenannte “organische” entweder bei Services wie Linklift oder Text-Link-Ads teuer bezahlt oder aber händisch mühsam akquiriert werden müssen, klingt die Aussicht auf automatischen in der Tat verlockend – davon lebten spammy Link-Katalog-Netzwerke eine Zeit lang auch ganz gut, doch was den anfänglich vergleichsweise dummen - noch überlistete, wirkt mittlerweile sogar kontraproduktiv.

Die neuen Tauschnetzwerke gehen da wesentlich avancierter vor, getreu dem Motto “Geben ist ebenso selig wie Nehmen”: der registriert sich und seine Seite(n), lädt anschließend eine php- und eine txt-Datei auf seinen Server und fügt einen kleinen Codeschnippsel an jener Stelle im Template ein, wo später die Links erscheinen sollen. Sobald die Seite “approved” wird, schaltet das Netzwerk Links anderer Teilnehmer, und zwar nicht seitenweit, sondern pro Adresse bzw. Blogbeitrag. Diese vermieteten Links bringen dem Punkte (bei LinkVault “Vaultage”, bei ReceiveLinks “Points” genannt), mit denen er selbst wiederum Anzeigen im Netzwerk schalten kann.

Kommt Tante da drauf, dann ist’s vorbei mit dem , mahnen die Vorsichtigen. In der Tat kann nach den AGBs von eine Teilnahme an einem solchen Linknetzwerk zur Streichung der Seite aus dem Index führen, weswegen ich solche Netzwerke niemals für wichtige Projekte einsetzen würde. Geht’s aber darum, kurzfristig Landing Pages zu pushen, dann funktionieren sowohl LinkVault als auch Receivelinks ganz hervorragend – ich habe einige meiner Experimentalblogs eingetragen und bin mit den Ergebnissen durchwegs zufrieden.

Risikoabschätzung

Guter unique content ist immer noch König – mit den Besuchern kommen auch die , und nichts geht über organischen Linkaufbau, das kann man nicht oft genug betonen. Das tatsächliche Risiko, aus dem -Index zu fliegen, ist allerdings weit geringer als vermutet. Von außen sehen die Links ganz “normal” aus – nichts deutet darauf hin, dass hier ein php-Script vollautomatisch generiert. Wer groß und deutlich “proud automatic linktrader” oder so hinschreibt, ist selber schuld, die Links lassen sich an jeder beliebigen Stelle integrieren.

Aber wie sieht’s mit der anderen Richtung aus? Würde rein theoretisch betrachtet Seiten abstrafen, die in solchen Netzwerken beworben würden, hätten SEOs in Zukunft leichtes Spiel: einfach die Seiten aller Konkurrenten eingetragen, und schon gehört einem der -Index ganz alleine. Trotzdem könnten sich natürlich -Agenten selbst in solchen Netzwerken anmelden und einige Lockvögel-Seiten anmelden, um herauszufinden, welche denn verbotenerweise Links hosten. Eine solche Recherche wäre jedoch mit beträchtlichem Zeitaufwand verbunden, und ich vermute stark, dass a) begrenzte Ressourcen und b) besseres zu tun hat.

Die Features von LinkVault habe ich im erwähnten Beitrag bereits beschrieben. ReceiveLinks funktioniert nahezu identisch, mit zwei beträchtlichen Unterschieden:

  • Während bei LinkVault für jeden eingestellten Link bis zu drei verschiedene Linktexte verwendet werden, erlaubt ReceiveLinks nur einen.
  • Dafür glänzt Receivelinks mit umfangreichen Premium-Optionen: für 100$ im Monat wird die Option freigeschalten, ausschließlich von Seiten mit mindestens Pagerank 1 zu erhalten, PR2 kostet 125$, PR3 $150 und PR 4 schließlich $175.
  • Wer selbst keine oder nur wenige Ads hosten möchte, der kann bei Receivelinks Punkte einkaufen – 1000 Points kosten dabei 15$/Monat.

Im Vergleich zu Mietlink-Preisen kommt man hier also relativ vergleichsweise davon. Wer den ersten Schritt in die weite Welt des -Ungehorsams unternimmt, der tut meiner Meinung nach gut daran, sich bei beiden Netzwerken anzumelden. Für Herzblut-Pages empfiehlt sich ohnehin in jedem Fall, organischem Linkaufbau den Vorzug zu geben, selbst wenn’s etwas länger dauern sollte. Wer jedoch gerne ab und zu einen schwarzen Hut trägt, das kribbelnde Risiko einer Partie -Poker nicht scheut und einem kleinen Experiment nicht abgeneigt ist, der sollte sich auf jeden Fall mit einer “unwichtigen” Seite bei beiden Netzwerken anmelden und nach einigen Monaten selbst entscheiden, ob ReceiveLinks oder LinkVault zukünftig Bestandteil des -Repertoires werden sollen.

Eigene Erfahrungen

Durch die Möglichkeit, die eigene Seite auf von Seiten mit selber Sprache / selber Kategorie zu erhalten und die manuelle Prüfung aller Neuanmeldungen ist die Qualität der erhaltenen überraschend gut. Angeblich verfügt ReceiveLinks über das kleinere Netzwerk, ich erhielt dort allerdings prozentuell wesentlich mehr von Seiten mit PR2 und sogar PR3 – darunter einige -Kataloge, aber auch offensichtlich sehr ernsthaft gepflegte Blogs.

Bei LinkVault dagegen funktioniert der Linkaufbau vergleichsweise schneller, dafür bekam ich eine Menge von Unterseiten ein- und derselben Domain. Abgesehen von den oben erwähnten Punkten sind die Unterschieden zwischen den beiden Linktauschnetzwerken jedoch marginal: bei beiden kann man Frequenz und Zahl der erhaltenen frei einstellen, wenn die eigenen Punkte aufgebraucht sind, gibt’s keine weiteren . Beide Plattformen bieten Premium-Mitgliedschaften mit erweitertem Leistungsspektrum an. Die Betreiber leben von der Spann im Punktetausch, aber offenbar nicht so gut, dass sie ihren Applikationen ein slickes Web 2.0 Interface verpasst hätten. Aber was soll’s – eine bloß sieben Woche alte Domain, die ausschließlich mit automatisiertem “be-optimiert” wurde, hat seit heute immerhin PR1 – und das, ohne nach dem Eintragen der Textanzeige auch nur einen Finger zu rühren.

automatischer

8 Kommentare zu „ReceiveLinks: Alternative zu LinkVault?“

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