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trigami: Marktplatz für Blogaufmerksamkeit

17.08.2007, geschrieben von , 19 Kommentare

trigami trigami: Marktplatz für BlogaufmerksamkeitMedienhandbuch.de ver­öf­fent­lichte kürz­lich ein aus­führ­li­ches mit Remo Uherek, Gründer und Geschäftsführer von tri­gami. Ich bin mit daten­schmutz seit ein paar Monaten bei dem Schweizer Review– regis­triert und sowohl vom Support als auch von der Gestaltung des Angebots sehr ange­tan und hatte eigent­lich vor, bei Remo dem­nächst um ein E-Mail Interview anzu­fra­gen — aber: im Medienhandbuch-Text ist schon (fast) alles gesagt — alle Zitate im fol­gen­den Text stam­men aus dem erwähn­ten Interview.

Trigami fun­giert als Marktplatz zwi­schen Blog-Betreibern und poten­ti­el­len Werbern. Ähnlich wie bei den us-amerikanischen Pendants ReviewMe und Payperpost.com geben Advertiser Kampagnen in Auftrag, Blogger bewer­ben sich, erhal­ten gege­be­nen­falls den Zuschlag und haben dann eine bestimmte Frist lang Zeit (in der Regel 1 – 2 Wochen), ihre Rezension online zu stel­len. Jeder Text wird hän­disch über­prüft — der Werber hat die Möglichkeit, ver­schie­dene Vorgaben zu machen und zu erklä­ren, wel­ches Ziel er mit sei­nem Auftrag ver­folgt; eine direkte Kommunikation zwi­schen Advertiser und Blogger fin­det nicht statt. Den Screenshot einer typi­schen Auftragsbeschreibung fin­den Sie am Ende des Artikels.

 

trigami modell trigami: Marktplatz für Blogaufmerksamkeit

 

Hilfe! Der Ausverkauf der Blogosphäre!

Ob man das eigene Blog als Spaßunternehmen betrach­tet, des­sen Moralinstanz-Qualität durch Werbeeinnahmen unwi­der­ruf­lich geschä­digt würde, ob man für hohe Conversion Rates seine Journalisten-Seele ver­kauft oder doch lie­ber ver­sucht, so wie alle “erwach­se­nen” Medien einen gang­ba­ren Mittelweg zwi­schen Schreibkunst und Kommerz zu fin­den, muss jeder Blogger für sich ent­schei­den. Bei Trigami aller­dings geht’s ganz klar nicht darum, Lobhudeleien zu ordern, denn die Plattform ver­kauft eben kei­nen Werbeplatz, son­dern Rezensionen. Kunden kön­nen sich also Feedback und kon­struk­tive Kritik erwar­ten — aber keine bloße Verneigung vor dem Produkt.

Ich glaube, dass mit­tel­fris­tig darin die Stärke des Systems liegt — denn Blogger sind (nona!) eine sehr medi­en­af­fine, aber auch kri­ti­sche Zielgruppe.

Werber, schleckt eure Fingerchen ab

Für Werbetreibende hat Trigami Paradiesqualitäten: eine Kolumne auf 10 gut bewer­te­ten Blogs kos­tet einen (im etwa von Fernsehspots oder Tageszeitungseinschaltungen) läp­pi­schen Tausender: dafür gibt’s 10 in der Regel sehr gut recher­chierte Beiträge, tau­sende Leserkontakte, umfas­sen­des Feedback und, last but defi­ni­tely not least: min­des­tens einen per­ma­nen­ten Content-Deeplink.

Im Vergleich zu monat­lich zu bezah­len­der á la Linklift oder TextLinkAds wer­den zur Google-Optimierung im pas­sen­den Keywordumfeld also auch noch gleich bottom-up Marktforschung und Marktdialog mit­ge­lie­fert — zu einem unschlag­ba­ren Preis und viel rascher als durch teu­ren und lang­wie­ri­gen Aufbau eines eige­nen Corporate Blogs. Und meine Kristallkugel sagt: je stär­ker sich Weblogs im Mediamix eta­blie­ren, desto mehr wer­den die Preise für Rezensionen steigen.

Eingehen auf Kundenwünsche

Ein wich­ti­ger Punkt ist die Frage der Kennzeichnung: Trigami ver­langt, dass alle über die Plattform ver­mit­tel­ten Aufträge vor Textbeginn deut­lich als Auftragsarbeit gekenn­zeich­net wer­den, da dies das deut­sche Pressegesetz anschei­nend ver­langt. (Was mich wun­der­lich dünkt, denn Blogs sind ja bekannt­lich keine Massenmedien — und Pflichten ohne Rechte sind immer ein ganz schlech­ter Deal)

Meine Meinung dazu ist recht ein­deu­tig: solange die Kennzeichnung ver­langt wird, baue ich sie ein. Lieber wäre mir aller­dings eine optio­nale Markierung, weil ich hier auf daten­schmutz, kurz gesagt, nur Texte ver­öf­fent­li­che, die ich auch ohne Bezahlung poten­ti­ell pos­ten würde — ich tu’s aber nicht, denn sowohl Zeit als auch sind nun mal ver­dammt knappe Ressourcen. In die­sem Sinne ver­stehe ich die Bezahlung durch tri­gami als Kompensation für die Zeit, die ich mich mit einem bestimm­ten Produkt beschäf­tige — was kei­ner­lei Auswirkungen auf den Inhalt der so ent­stan­de­nen Beiträge hat, und genau aus die­sem Grund müsste die Kennzeichnung eigent­lich gar nicht sein.

Andere ver­tre­ten da durch­aus kon­träre Positionen, auf die die Trigami imho sehr gut rea­giert hat: nun ste­hen eine Reihe von G’satzerln mit oder ohne Grafikzur Auswahl bereit — von aus­führ­lich bis minimalistisch.

Wie hältst du’s mit dem Kommerz?

Im Interview fasst Remo Uherek die Vorteile für Blogger wie folgt zusammen:

a) Neuartige Monetarisierungsmöglichkeit = Umsatz
b) Spaß an inno­va­ti­ven Produkten = Fun
c) Frischer Content für den eige­nen Blog = Höhere Autorität und mehr Besucher

Und er hat völ­lig recht — da man sich für jede Rezension ein­zeln bewirbt, besteht nie die Gefahr, über Themen und Produkte schrei­ben zu müs­sen, die man selbst als unin­ter­es­sant ein­stuft. Punkt b) kann ich eben­falls unter­schrei­ben: vor mei­ner Review kann ich zum Beispiel Plazes.com defi­ni­tiv noch nicht. Punkt c) betrifft mich am wenigs­ten (als alter RSS– und Mailinglist-Junkie gehen mir die Themen nicht so schnell aus), aller­dings weiß ich, dass viele blog­gende Kollegen durch­wegs froh sind über the­ma­ti­sche Inputs.

Ich hab bis­her weit mehr Aufträge ange­nom­men als abge­lehnt (alle bis­he­ri­gen trigami-Reviews auf daten­schmutz), da die meis­ten Services und Produkte defi­ni­tiv einen zwei­ten Blick wer­ten waren. Wer von sei­nem eige­nen Produkt nicht über­zeugt ist, der sollte übri­gens tun­lichst die Finger von Trigami las­sen: Blogger kri­ti­sie­ren über­aus gern… Naturgemäß sind Online– und Dienstleister unter den Werbekunden beson­ders stark vertreten.

Ich würde aller­dings kei­nen bezahl­ten Review über ein Produkt schrei­ben, das ich rich­tig mies finde und dem ich kei­ner­lei Verbesserungspotential zuge­stehe: Verrisse machen wenig Schreib-Spaß, also picke ich lie­ber die Rosinen aus dem Küchlein.

Was ver­dient eigent­lich der trigami-Blogger?

Den Preis einer Review berech­net der soge­nannte tRank , wobei eine ganze Reihe ver­schie­de­ner Faktoren einfließen:

Der Preis hängt pri­mär von der Reichweite und Qualität eines Blogs ab. Wir berück­sich­ti­gen Kriterien wie Reichweite in Unique Visitors und Page Impressions, Anzahl RSS-Abonnenten via Feedburner, via Technorati, via Yahoo und Google PageRank, um den Preis einer Rezension zu bestim­men. Außerdem flie­ßen die Leistungen aus bereits geschrie­be­nen Rezensionen mit­tels eines Bonus/Malus-Systems in die Preise zurück.

In der Praxis kos­tet eine Rezension in den meis­ten Blogs zwi­schen 50 und 100 Euro, wovon Trigami 30% an Provision kas­siert. Hier auf daten­schmutz kos­tet ein trigami-Review der­zeit EUR 129,-, somit ver­diene ich EUR 90,30 an jeder Auftragsarbeit. Das ist für mich als “gelern­ten” Journalisten ein über­aus akzep­ta­bles Honorar und liegt bei glei­cher Textlänge sehr weit über den markt­üb­li­chen Preisen öster­rei­chi­scher Tageszeitungen für Freelancer. Mit ande­ren Worten: um knapp 300 Euros pro Monat zu ver­die­nen, muss ich ent­we­der eine ganze Menge Backlinks ver­kau­fen (was Google hasst), oder drei Rezensionen schrei­ben — da fällt die Entscheidung eigent­lich sehr leicht.

Die zweite Möglichkeit, das monat­li­che Budget auf­zu­bes­sern, stellt das Affiliate-Programm dar: für jeden gewor­be­nen Blogger, der seine erste Rezension abschließt sowie für jeden Werbekunden, der seine erste Kampagne beauf­tragt, gibt’s Extra-Knete. Vor kur­zem hat Trigami seine Affiliate-Konditionen übri­gens geän­dert — zu Gunsten der Blogger:

Neu gibt es 5% Provision auf alle Umsätze, die ein gewor­be­ner Neukunde inner­halb sei­nes ers­ten Jahres bei tri­gami tätigt. Dieses Modell ersetzt ab sofort das alte Modell, bei dem wir 50 EUR bzw. 80 CHF Fixprämie pro akti­ven Neukunden gezahlt haben.

Wie so man­ches Netz-Startup ent­stand auch Trigami ursprüng­lich bei einem Barcamp, und zwar 2006 in Zürich. Innerhalb einer recht kur­zen Zeitspanne konnte die Firma unter Beweis stel­len, dass sie ihren Job her­vor­ra­gend erle­digt: sowohl Blogger– als auch Kundenportfolio sind per­ma­nent im Steigen begrif­fen. Ich würde sogar so weit gehen zu behaup­ten, dass die Schweizer nicht nur die bes­ten Uhren und die bes­ten Banken betrei­ben, son­dern mitt­ler­weile auch die loh­nendste deutsch­spra­chige Plattform zur Blog-Monetarisierung.

Bei Trigami registrieren

 

 

Screenshot: tri­gami Auftragsbeschreibung

Der fol­gende Screenshot zeigt einen typi­schen trigami-Auftrag, wie ihn regis­trierte Blogger erhalten.

 

trigamiscreen trigami: Marktplatz für Blogaufmerksamkeit

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Bisher haben meine Lieblingsleser 19 Kommentare zu "trigami: Marktplatz für Blogaufmerksamkeit" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Remo Uherek Identicon Icon

    Lieber Ritchie

    Vielen Dank für die­sen sehr aus­führ­li­chen Bericht. Falls Du trotz­dem mal ein Interview mit uns machen willst und Dir span­nende Fragen ein­fal­len, kannst Du Dich natür­lich jeder­zeit melden :-).

    Viele Grüsse
    Remo

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  • Philomenon Identicon Icon

    Hallo!
    Habe dei­nen sehr inter­es­san­ten Bericht gele­sen. Erhältst du wirk­lich für jeden Auftrag € 90,30?
    Bei mir ist das immer ganz unter­schied­lich. Ich glaube das liegt daran was der Kunde sich genau wünscht. Denn mal sind es län­gere Texte und andere Male gebe mehr zu recher­chie­ren.
    Liebe Grüße, Philomenon

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  • xena Identicon Icon
    xena sagte am 18. August 2007 um 18:12

    ich muß ja auch sagen, dass deine bezahl­ten texte gar nicht wie wer­be­auf­träge rüber­kom­men. find ich echt gut!

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  • Manuel Siebenstock Identicon Icon
    Manuel Siebenstock sagte am 18. August 2007 um 18:16

    Für mich ist es immer wie­der ein Genuss dein Blog zu lesen, du hast ein gol­de­nes Händchen was dei­nen Schreibstil anbelangt — Gratuliere.

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  • Gerd-E. Identicon Icon

    Ab wel­cher Besucherzahl ist denn Deiner Meinung nach eine Anmeldung bei tri­gami sinn­voll Und/oder loh­nend oder nach wel­chen Kriterien kann man das ein­schät­zen?
    Wie kann ich diese Kriterien als Neu-Blogger schnell und leicht erreichen?

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  • Remo Uherek Identicon Icon

    Gerd-E.: Unsere inter­nen Mindestkriterien lau­ten im Moment, dass Blogs min­des­tens 1 – 2 Monate exis­tie­ren, min­des­tens 10 – 15 Einträge ent­hal­ten und min­des­tens einen Technorati-Backlink haben sollten.

    Je mehr von allem und je höher die Besucherzahlen, desto besser :-).

    Die Illusion, einen ein­fluss­rei­chen und stark gele­se­nen Blog “schnell und leicht” auf­zu­bauen muss ich Dir lei­der neh­men. Wie über­all will gut Ding Weile haben — und es ist viel Einsatz und vor allem Kontinuität gefragt.

    Gruss und viel Erfolg!
    Remo

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  • ritchie Identicon Icon
    ritchie sagte am 19. August 2007 um 16:14

    @Philomenon: nein, du hast recht — das ist unter­schied­lich. Allerdings waren die letz­ten Aufträge immer so zwi­schen 250 und 400 Wörtern.

    @Remo: auf das Angebot mit den Fragen komm ich dem­nächst zurück! Es herrscht in der Blogistan (ver­ständ­li­cher­weise!) ja doch sehr gro­ßes Interesse an dem Thema.

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  • Christian Identicon Icon

    Salve
    Das mit dem Schreibstil kann ich bestä­ti­gen… es ist wirk­lich ange­nehm, auf Deinem Weblog zu lesen.

    Interessant finde ich Deine Angaben über die Vergütungen von Trigami. Ich ver­misse noch immer ein Feedback um mich zu ver­bes­sern und so auch in höhere Sphären auf­zu­stei­gen. Immerhin kann man ja jetzt eigene Preisvorschläge machen… für mich ein Vorteil, da viele Kunden meine höhe­ren Preise akzeptieren.

    Christian

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 19. Februar 2008 um 12:00

    dan­ke­schön — als alter Hip Hopper ist halt Sprachrhythmus min­des­tens die Dreiviertelmiete :mrgreen:

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  • Mario Identicon Icon

    Trigami Erfahrungsbericht aus Sicht eines Auftraggebers

    http://weblog.it-jobkontakt.de.….igami.html

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  • Info-Redakteur Identicon Icon

    Also ich habe mich etwas mit Trigami ver­sucht, es waren aber sehr viele unin­ter­es­sante Kampagnen, die dann an mich her­an­ge­tra­gen wur­den. Oft bekommt man irgend­wel­che Muster von güns­ti­gen Produkten, die man dann behal­ten darf. Aufwandsgerecht Geld zu ver­die­nen gelang mir damit nicht.

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  • Meier Identicon Icon

    Ich wün­sche jedem viel Glück mit Trigami, bei mir war der Aufwand deut­lich höher, als die Einnahmen.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 20. Juli 2009 um 22:25

    In den letz­ten Monaten wurde es immer unat­trak­ti­ver… “Display Ads”, also Werbetext mit genauen Keyword-Vorgaben, 1:1 zu pos­ten inter­es­siert mich über­haupt nicht.

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  • Remo Uherek Identicon Icon

    Hallo rit­chie

    Danke für Dein Feedback. Es ist geplant, den Bloggern Einstellungsoptionen anzu­bie­ten im Stil von “Ich möchte an Text-Review-Kampagnen, aber nicht an Advertorial-Kampagnen teil­neh­men”. Wir kön­nen es nicht jedem recht machen, des­halb muss sich jeder selbst die Dinge her­aus­pi­cken, die ihm am bes­ten liegen.

    Viele Grüsse
    Remo Uherek

    PS: Display Ads ist Bannerwerbung, was Du meinst sind eher Advertorials :-)

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Juli 2009 um 12:53

    Hi Remo,

    das wär wirk­lich ein super Feature, das ich ver­misse — und du hast recht, “Display” und “Advertorial” hab ich verwechselt.

    Was mich wirk­lich wun­derte bei eini­gen der letz­ten Kampagnen waren die ganz genauen Keyword-Vorgaben für die Reviews; ich habe mich gefragt, was das in Zusammenhang mit nofol­low wohl für Sinn macht; oder wer­tet Bing nofol­low etwa nicht?

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  • Remo Uherek Identicon Icon

    Hallo rit­chie

    Die Stichwörter, die wir z.B. für Tags emp­feh­len, stel­len sicher, dass die Blog-Einträge bei den rich­ti­gen Suchabfragen gefun­den wer­den. D.h. es geht um die Auffindbarkeit der Beiträge selbst, um den Traffic auf die Blog-Einträge zu maxi­mie­ren. Nofollow bezieht sich ja auf Hyperlinks und ist in die­sem Zusammenhang ein ganz ande­res Thema.

    Viele Grüsse
    Remo Uherek

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Juli 2009 um 13:48

    Nein, da muss ich dir wider­spre­chen: das ist sehr wohl genau das glei­che: denn die Position in der Suche wird ja pri­mär bestimmt durch die Hyperlinks mit den rich­ti­gen Keywords. Wenn nofol­low befolgt wird, brin­gen die Vorgaben für die Google-Positionierung genau gar nichts — du sagst damit ja Google “bitte igno­riere die­sen Link in punkto SERPs voll­kom­men”) und für die blog-interne Suche macht’s sowieso kei­nen Unterschied, wel­che Keywords ver­linkt werden.

    Und die meis­ten WordPress-User wer­den wohl hof­fent­lich mitt­ler­weile gelernt haben, dass man die Tag– und Archive-Pages unbe­dingt auf follow,noindex stel­len sollte.

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  • Matthias Identicon Icon
    Matthias sagte am 1. Januar 2011 um 1:32

    Wow, so viel erhälst du für einen Autrag? Alle Achtung!
    Mein (klei­ner) Blog erhält für einen Auftrag zwi­schen 7 – 20€. Ich finde das ganz ok, zumal ich mit mei­nem Blog ohne­hin kein Geld ver­die­nen kann.
    Die Kosten als Auftraggeber sind aber wirk­lich übelst.

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Blogfried Pettauer antwortete am 2. Januar 2011 um 0:24

    Ja, die Relation stimmt nicht mehr so ganz… Trigami hat sich in Richtung ent­wi­ckelt, die mir per­sön­lich nicht über­mä­ßig gut gefällt. Schade, der Start war sehr gelungen.

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3 Track- und Pingbacks zu diesem Beitrag

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