Clicky Web AnalyticsAls Clicky ganz neu das Licht der Webwelt erblickte, hab ich mir einen Testaccount ange­legt und war wie wohl ziem­lich jeder Blogger schwers­tens ange­tan von den Live-Statistiken und den inte­grier­ten RSS Feeds. Letztens erzählte mir Karin ganz begeis­tert von den Features und bei FranzToo bin ich eben­falls wie­der drauf gesto­ßen. Analytics sind ja nicht schlecht für einen geschenk­ten Gaul, aller­dings wer­den die Daten mit deut­li­cher Zeitverzögerung gelie­fert, was für eine nach­träg­li­che zwar egal ist, manch­mal aber trotz­dem gehö­rig nervt. Clicky punk­tet aber nicht nur mit der Echtzeit-Auswertung, auch das sim­ple, aber hoch­gra­dig funk­tio­nale Web 2.0 weiß zu gefallen.

Die bereits erwähn­ten RSS Feeds erlau­ben schnel­len Über­blick im Reader. Witziges Gadget: die “Spy” Funktion, die mit­tels Ajax-Liste live jeden Besucher anzeigt — Big Blog Brother is watching you! Die Preise sind sehr mode­rat: wäh­rend in der Free-Version einige (je nach Einsatzgebiet ver­schmerz­bare) Features feh­len, wol­len die Betreiber 2.99$/Monat bzw. 19.99$/Jahr für Sites mit bis zu 1000 Pageviews am Tag, bei über 10k Pageviews wer­den 49$ pro Jahr fäl­lig. Ich hab zwar bedau­er­li­cher­weise noch knapp keine zehn­tau­send Besucher am Tag, hab mich aber den­noch für die Pro-Version ent­schie­den, mit der man bis zu 10 Seiten tra­cken kann und die über umfang­rei­che Daten-Export Funktionen ver­fügt. Schließlich kann’s ja kei­nes­wegs scha­den, beim essen­ti­el­len Datamining nicht exklu­siv auf big G zu setzen!

Wer Clicky aus­pro­bie­ren möchte, der kann übri­gens drei Wochen lang die Pro-Features tes­ten. Für ist ein kom­for­ta­bles ver­füg­bar, das bei KommentatorInnen die ver­wen­de­ten Namen mit abspei­chert — gene­rell ist Clicky sehr stark auf die Bedürfnisse von Mikropublishern, spricht Bloggern, opti­miert wor­den und sein Geld zwei­fel­los wert.