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Den goldenen Schnitt berechnen

11.09.2007, geschrieben von , 7 Kommentare

b ver­hält sich zur Gesamtlänge a wie a zur Gesamtlänge a+b. Oder anders gesagt: a/b = (a+b)/b bzw. a/b = 1,628033989. Oder aus­führ­li­cher: zwei Strecken bil­den einen GS, wenn sich die grö­ßere zur klei­ne­ren ver­hält wie die Summe aus bei­den zur größeren.

Sehr viel genauere Informationen zum Thema gibt’s hier, wer aber nur mal eben schnell ein Teilungsverhältnis für sein Seitendesign berech­nen möchte, der ist beim GS-Rechner an der rich­ti­gen Adresse: eine der drei grö­ßen (a, b oder a+b) muss ein­ge­ge­ben wer­den, die rest­li­chen Werte gibt’s auf Knopfdruck.

Ein paar fest ver­drah­tete Synapsen schei­nen näm­lich zu bewir­ken, dass die meis­ten von uns homimi sapi­en­tes die­ses Teilungsverhältnis als beson­ders ange­nehm emp­fin­den — zumin­dest zieht es sich wie ein gol­de­ner Faden durch die - und Architekturgeschichte. Die Wikipedia for­mu­liert das ganz treffend:

Ein mög­li­cher Grund für die Beliebtheit des Goldenen Schnittes ist in sei­nem hohen Grad an Irrationalität zu sehen. Das bedeu­tet, dass er sich von allen Verhältnissen klei­ner gan­zer Zahlen, wie bei­spiels­weise 2:3 oder 3:4, deut­lich abhebt, was in bestimm­ten ästhe­ti­schen Zusammenhängen erwünscht sein kann.

Ein irra­tio­na­les Teilungsverhältnis, das ein Gefühl der Wohlproportioniertheit her­vor­ruft — sowas kann beim Webseitendesign wohl nie schaden.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 7 Kommentare zu "Den goldenen Schnitt berechnen" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • michaela Identicon Icon

    jes­sas, ih fuehle mich grad an meine schul­zeit in der gra­fi­schen erinnert… — ist das jetzt wie­der modern?

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  • ritchie Identicon Icon
    ritchie sagte am 11. September 2007 um 18:52

    Der gol­dene Schnitt kommt doch nie­mals aus der Mode :mrgreen:
    Der ist in unse­rem Gehirn und in Sonnenblumenblüten ja quasi fix verdrahtet.

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  • sepp Identicon Icon

    Hier erklärt einer den Goldenen Schnitt, der auch davorn Ahnung hat:

    http://www.br-online.de/cgi-bi.….12_448k.rm

    Gruß

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  • Lothar Seifert Identicon Icon

    Die Proportionen des gol­de­nen Schnittes nimmt wohl jeder rein unbe­wusst war und emp­fin­det ent­spre­chen. Den gol­den Schnitt selbst gestal­te­risch zu nut­zen, dürfte etwas schwie­ri­ger sein. Ob beim Webdesign oder einer Fotografie, es ist nicht leicht.
    Bildgestaltung Unsymmetrie Beispiel

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 27. Oktober 2008 um 10:32

    Stimmt, die Theorie ist in dem Fall ein­fa­cher zu beherr­schen als die Praxis. Das Heuschreckenbild ist ja ein Hammer, auch von der Tiefenschärfegestaltung her. Hast du das gemacht?

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  • Lothar Seifert Identicon Icon

    Hallo Ritchi, noch zum ange­spro­che­nen Thema gol­de­ner Schnitt für Webdesign: da glaub ich eher nicht dran. Stell dir vor, die Navigation und der Seiteninhalt wer­den in die­sem Verhältnis ange­legt. Das wäre gegen die natür­li­che Empfindung. Ich ver­su­che es beim Fotografieren, ist aber nicht leicht. Auf mei­ner Seite fin­dest Du einige Bilder, die sicher alle­samt den gol­de­nen Schnitt nicht haben.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 30. Oktober 2008 um 10:28

    Da hast du sicher­lich recht — ist natür­lich keine “fixe Regel”, aber ein Gestaltungskriterium, mit dem man recht nett spie­len kann.

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