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PayPerPost.com: wie man sofort an Schreib-Aufträge kommt

22.09.2007, geschrieben von , 8 Kommentare

ppplogo PayPerPost.com: wie man sofort an Schreib Aufträge kommtNach dem Vorbild von ReviewMe.com bzw. Trigami will zwi­schen Blogger auf der Suche nach Nebeneinkommen und Companies, die einen Teil ihres Werbebudgets in den Longtail inves­tie­ren möch­ten, ver­mit­teln. Neben der über­sicht­li­chen Applikation gefällt vor allem das aus­ge­feilte Affiliate– Programm des Anbieters.

Da ich mich gerade erst regis­triert habe und daten­schmutz noch nicht frei­ge­schal­ten ist, kann ich über die Effektivität von PayPerPost für deutsch­spra­chige Weblogs noch nichts sagen — vor­erst scheine ich mit daten­schmutz aber ziem­lich ein­sam unter lau­ter US-Blogs zu sein. Zwar fand ich nir­gends eine expli­zite Beschränkung auf Englisch als Blogsprache, aber ich bin jeden­falls mal neu­gie­rig, ob ds appro­ved wird und ob ich in wei­te­rer Folge über PayPerPost Aufträge bekomme.

Affiliate-Potential: hoch

ppp21 PayPerPost.com: wie man sofort an Schreib Aufträge kommtAuf ein Affiliate-Marketing Programm ver­zich­tet so gut wie kein Online-Werbeservice, und PayPerPost macht da natür­lich keine Ausnahme — um eine rasche Verbreitung zu gewähr­leis­ten, hat man sich aller­dings eine Menge mehr ein­fal­len las­sen als eine sim­plen Referrer-Link. Den gibt’s zwar auch, aber der eigent­li­che Clou ist das ReviewMyPost Programm. Man baut dazu auf dem eige­nen Blog einen PayPerPost-Button ein, der idea­ler­weise bei jeder Story auf­schei­nen sollte — also gleich ab ins damit. Hier auf daten­schmutz fin­det man den betref­fen­den Button am End des Textes:

ppp1 PayPerPost.com: wie man sofort an Schreib Aufträge kommt

 

Jeder, sich über die­sen Link am regis­triert, erhält sofort sei­nen ers­ten Auftrag, und zwar eine Rezension über datenschmutz.net für $7,50. Bezahlt wird via , sobald sich der neue User regis­triert, sein Blog frei­ge­schal­ten und den datenschmutz-Review online gestellt hat. Das reicht zwar noch nicht ganz für eine Weltreise, aber mir gefällt die Idee, dass man neuen Usern sofort die Möglichkeit gibt, den ers­ten Auftrag zu erfül­len und dabei gleich mal das System ken­nen zu ler­nen. Die $7,50 kom­men dabei nicht aus mei­ner Tasche, son­dern wer­den von PayPerPost bezahlt: es han­delt sich dabei sozu­sa­gen um die Affiliate-Prämie.

Direktverkauf: kein Killerfeature

Neben dem eigent­lich Marktplatz bie­tet PayPerPost auch den Direktverkauf ein: nach Einbau eines Plugins kön­nen poten­ti­ell Interessenten den Blogger direkt kon­tak­tie­ren, der orga­ni­sa­to­ri­sche Teil und die Zahlung wer­den dabei über PPP abge­wi­ckelt. Nette Idee, aber ziem­lich sinn­los: denn wer über sein Blog selbst Reviews ver­kauft, braucht natür­lich gar kei­nen Dienstleister, an den er Provision bezahlt — die Schwierigkeit liegt viel­mehr darin, poten­ti­elle Werber auf das eigene Blog auf­merk­sam zu machen. Und hier ist die Marktplatzfunktion als Aggregationsinstrument wesent­lich mehr wert als ein (das übri­gens ohne­hin bereits als self-hosted Variante ver­füg­bar ist: WP-Bankroll).

Fazit: die Gestaltung der Applikation über­sicht­li­che, die vor­bild­lich. Die lang­fris­tige Qualität eines sol­chen Marktplatzes steht und fällt natür­lich mit der Zahl der Teilnehmer, und die fand John Chow im März noch nicht aus­rei­chend. Aber seit­dem scheint sich eini­ges getan zu haben, doch ob die Seite auch für deutsch­spra­chige Weblogs Sinn macht, muss erst die prak­ti­sche Erfahrung zeigen.

PayPerPost.com

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Bisher haben meine Lieblingsleser 8 Kommentare zu "PayPerPost.com: wie man sofort an Schreib-Aufträge kommt" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Gerd-E. Identicon Icon

    Da mache ich doch ganz ein­fach eines: Ausprobieren!!
    Aufi geht’s. Getreu dem Motto: Probieren geht über Studieren! ;-)

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  • Gerd-E. Identicon Icon

    Negative Antwort: Es wer­den nur eng­lisch­spra­chige Webseiten aufgenommen.

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  • ritchie Identicon Icon
    ritchie sagte am 1. Oktober 2007 um 23:52

    Ja, ging mir auch so. Da macht natür­lich das Affiliate-Programm, für das auch de-Seiten zuge­las­sen sind, nur sehr begrenzt Sinn!

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  • Johannes Identicon Icon

    Was mich mal inter­es­sie­ren würde ist, wie die por­tale für SEO aus­se­hen? wer­den die links mit einem nofol­low tag ver­se­hen und ist es offen­sicht­lich, dass es sich bei den ein­trä­gen um bezahlte rezen­sio­nen handelt??

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  • Fouad Identicon Icon

    ich hab irgend­wie angst vor so einer seite das meine noch schlech­ter bei google gewer­tet wird.. :shock:
    Ihr nicht??

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 3. November 2008 um 22:47

    Die Angst hält sich in engen Grenzen! Also ich hatte mit mei­nen eng­lisch­spra­chi­gen Preisen dies­be­züg­lich recht gute Erfahrungen, wobei in den letz­ten Monaten das Honorarniveau aller­dings doch merk­lich gesun­ken ist.

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  • Michael Identicon Icon

    Tja, seit dem Postimng ist nun doch eini­ges an zeit ins Land gegan­gen. Und Dein letz­ter Kommentar hat sich bestä­tigt: die Honorarpreise gehen immer wei­ter in den Keller. Auch wer für text­bro­ker und Co. arbei­tet, muss schon Akkord tip­pen, um nen­nens­werte Einnahmen zu verzeichnen…

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    Ritchie Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Pettauer antwortete am 26. Dezember 2009 um 17:07

    Ja — das ist gene­rell der­zeit ein Riesen-Thema; frü­her oder spä­ter wird irgend­je­mand anfan­gen müs­sen, Content zu refi­nan­zie­ren — aber ich seh darin eigent­lich ein ziem­li­ches Henne-Ei Problem.

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