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Blogparade: Offline gehen. (mit der Werbung)

18.10.2007, geschrieben von , 2 Kommentare

offline Blogparade: Offline gehen. (mit der Werbung)Selbständig im Netz ruft zum Blogkarneval auf — gefragt sind eigene Erfahrungen zum Thema “Offline Bewerbung von Blogs und Websites”. Ich hab im Lauf der Zeit bei diver­sen mehr oder weni­ger pro­fes­sio­nel­len Online-Unternehmungen mit­ge­ar­bei­tet, sowohl im On– als auch Offline . Wo genü­gend Budget vor­han­den ist, ver­zich­tet nie­mand frei­wil­lig auf in der nicht-virtuellen Welt, ob lan­des­weite, ganz­sei­tige Zeitungsanzeige, fette Partys oder Give-Away Gadgets. Aber wie sieht’s in Ermangelung von Budgets im Micro-Publishing Bereich aus?

Über­haupt kein Geld für Drucksorten aus­zu­ge­ben, wäre imho ein Versäumnis. Peer Wandinger möchte es genau wis­sen und fragt:

Setzt Ihr Offline-Maßnahmen ein und wenn ja welche?

Yup. Eine ganze Armee von Sprayern arbei­tet der­zeit daran, die Wiener Hausdächer so umzu­ge­stal­ten, dass beim Jet-Überflug aus zwi­schen 3 und 6.000 Metern das datenschmutz-Logo sicht­bar wird elk Blogparade: Offline gehen. (mit der Werbung) Aber im Ernst: zäh­len Visitenkarten schon zu den Offline-Werbemaßnahmen? Falls ja, dann bin ich schul­dig im Sinne der Anklage. Auch was T-Shirts und Pickerl betrifft, wobei ich die Moocard-Sticker zu klein finde. Mein momen­ta­ner Offline-Werbematerial Provider ist  — mit Service, Qualität und Preis der diver­sen Drucksorten bin ich bis­her hoch­gra­dig zufrieden.

Aber bunt und hof­fent­lich umwelt­freund­lich bedruck­tes Papier ist nur ein klei­ner Aspekt — ich spre­che rela­tiv oft bei diver­sen Podiumsdiskussionen und Konferenzen, die Presse (= kon­ser­va­tive öster­rei­chi­sche Tageszeitung) druckt erstaun­li­cher­weise in ihrer –Rubrik ab und an meine Buchstabensuppe ab, dann und wann werde ich eine kleine Wortspende im Radio los. Und da es meis­tens ohne­hin um Social Media und Blogs geht, könnte man die Summer die­ser Aktivitäten wohl auch unter dem Begriff Offline-Marketing sub­sum­mie­ren, wenn­gleich die aka­de­mi­sche Einteilung wohl eher von unzu­läs­si­ger Vermischung von PR und jour­na­lis­ti­schen Inhalten sprä­che — wel­come to the world of tomor­row micro publishing!

Welche Tipps habt ihr für Offline-Maßnahmen?

Kostengünstig ein­kau­fen! “Support your local dea­ler” klingt in der zwar schön, wenn ich im bil­ligs­ten Wiener Digital-Druck-Shop aber für die grin­digste Papierqualität und aus­ge­franste Buchstabenränder immer noch mehr bezahle als bei diver­sen Online-Dienstleistern samt Versand, dann stellt sich durch­aus die Sinnfrage.

Lokalmedien haben Gold im Mund” gilt dage­gen für alle, die nicht gerade ihre Millionenerbschaft in eine Fernsehkampagne inves­tie­ren wol­len: Partyveranstalter freuen sich beim Flyerdruck auch über klei­nere Summen und plat­zie­ren als Gegenleistung Logo und oder URL auf ihr Druckwerk — Mikro-Kooperationen für Mikropublisher, sozu­sa­gen. Außerdem fällt mir gerade ein, dass man’s ja mal in loka­len Blätter im Anzeigenmarkt pro­bie­ren könnte… wie wär’s denn mit:

Schmutziges Blog sucht wil­lige LeserInnen.
Alles ist mög­lich unter http://blog.datenschmutz.net

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Bisher haben meine Lieblingsleser 2 Kommentare zu "Blogparade: Offline gehen. (mit der Werbung)" geschrieben.

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1 Track- und Pingbacks zu diesem Beitrag

  • Pimp my Creditcard (19. Oktober 2007)
    [...] hat mir gestern seine neuen, bunten Visitenkarten gezeigt mit denen er auch offline Werbung für sein Blog machen will. Sie sind wirklich gelungen und da er 2000 Stück davon hat, kann man ihn [...]
  • Ping me, please! Einfach /trackback/ an die URL anhängen.
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