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Erste Auswertung: Umfrage zum Blogeinkommen

Letztens wollte ich wissen, wie's denn mit den Blog-Monetarisierungerfahrung der p.t. Leserschaft so aussieht; die Umfrage ist zweifellos nicht repräsentativ, aber mit einiger Sicherheit lässt sich sagen: es gibt noch vereinzelte Blogger ohne Privatyachten und genügend solche, die kein Geld verdienen wollen - Grischa bringt das besonders schön auf den Punkt:

Ich denke auch nicht, dass sich das so bald ändern wird. Meine Hosting Kosten habe ich auch ohne Blog und mein Geld verdiene ich mit etwas anderem.

Den Navigator und Philomenon peitscht der innere Schreibdrang, Michaela hat keine Lust auf quasikapitalistische Strukturen und Tadeusz Szewczyk entmystifiziert:

Ich habe jetzt seit 8 Wochen ein recht gut gehenden Blog auf englisch von den Besucher-Zahlen und seit 2 Wochen sehr gezielte Affiliate Ads drauf. Das Ergebnis ist ernüchternd. Das bringt nichts. Die John Chows dieser Welt verdienen ihr Geld indem sie erzählen wie toll man verdienen kann und damit sich selber bereichernd indem sie die Provision für neue Blogger-Affiliates kassieren.

Der Rest pendelt irgendwo zwischen Deckung der Hostingkosten und dem ersten Penthouse - vielen Dank fürs Mitmachen auch an Diät-Blog, Peter, Waldviertel Blog und Gadget Blog.

Soviel zu ersten Auswertung - wem Meinungen unter der Zunge brennen, der kann selbige natürlich weiterhin loswerden, der Kommentarthread ist nach wie vor geöffnet: datenschmutz Umfrage: qualitative Blog-Einkommensforschung.

 

5 Kommentare zu „Erste Auswertung: Umfrage zum Blogeinkommen“

  • Wini Identicon Icon

    Es gibt immer ein paar die sich damit "dumm und deppat" verdienen. Die meisten Eifern ihnen nach, verdienen aber so gut wie nichts.
    Das ist meine Meinung.

    direkt antworten

  • ritchie Identicon Icon

    Das sind aber eh weniger, als man annehmen würde. Es gibt gute Ideen, ein paar Copycats und die breite Masse.... was ich so enorm spannend finde am Thema, ist die Tatsache, dass jedes Businessmodell im Netz notwendigerweise ein Überschneidungsfeld von Technik, Inhalten und Marketing bildet - Bereiche, die klassischerweise recht strikt getrennt sind; Blogs machen aber One-Man-Shows draus... ich würd ja sehr gern mal erheben, wieviel Zeit erfolgreiche US-Blogger für jeden der drei Bereiche aufwenden.

    direkt antworten

  • Jürgen Identicon Icon

    Hi!
    Ich denke, dass man mit beinahme jedem Blog, der halbwegs gute Besucherzahlen hat, vernünftige Einnahmen erzielen kann, ohne den User mit zuviel Werbung zu nerven.

    Ich werde, wenn es meine Zeit zuläßt und Blogfever.de endlich rund läuft, einen Blog zu dem Thema starten und alle Einnahmen, Ideen ... öffentlich machen.

    direkt antworten

  • F-R Identicon Icon

    In letzter sind mit Whitehatmarketing und Bloghilfeclub 2 Sites im deutschen Sprachraum ins Leben gerufen wurden, die eine Umsetzung der US Modelle für den hiesigen Markt versprechen, Mitglieder werden mit den Beispielen des US Marktes - 30.000 USD/Monat geködert, besonders bei WHIM wird ein nicht unerheblicher Monatsbeitrag von etwa 50,-EUR verlangt und das vollmundige Versprechen, das innerhalb von 3 Monaten zumindest der Mitgliedsbeitrag verdient wird, trifft sicher auch bei den wenigsten zu.

    direkt antworten

  • ritchie Identicon Icon

    Damn... das kannte ich gar nicht. Echt skurril - Werner und Matthias sehen definitiv aus wie die zwei Typen, denen ich punkto Einkommensentwicklung uneingeschränkt vertrauen würde :mrgreen:

    Das Hilfe-Angebot umfasst Video-Anleitungen, Gruppen-Coaching, technische Hilfe/Support und Austausch mit anderen Teilnehmern im angeschlossenen Forum. Des weiteren gibt es im Mitgliedsbereich noch kostenlose Software sowie wertvolle E-Books. Und das Ganze bieten wir zu einem moderaten Club-Beitrag.

    Kann man tatsächlich etwas verkaufen, das es an jeder Ecke gratis gibt? Und was erzählen dann die Typen? Dass man 30.000 im Monat verdient mit einem Projekt wie Whitehatmarketing? *würg*

    direkt antworten

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