Seinerzeit mit 15 waren wir tierisch stolz drauf, dass wir uns trauten, auf der Pustertaler Hochalpenstraße in Osttirol mit dem Mountainbike mit 100km/h abwärts zu fahren. Damit waren wir nicht mal halb so schnell wie der derzeitige Weltrekordhalter.
Ab etwa 80km/h vermitteln die groben Stollenreifen auf Asphalt soviel Bodenführung wie Pudding; beim ersten Versuch hat’s nicht geklappt, also mussten beim zweiten Mal die ausgesprochen un-windschlüpfrigen Jacken weg. Als unsere Radcomputer knapp über 100 anzeigten, war die Sache erledigt, und wir konnten unsere persönliche kleine Mutprobe, inspiriert von einem Editorial eines Mountainbike-Magazins, abhaken.
So schnell war ich später nie mehr auf einem unmotorisierten Zweirad unterwegs… dem Extremsportler Markus Stöckl reicht das aber noch lange nicht: kürzlich stellte er einen neuen MTB-Highspeed-Weltrekord auf. Mit 210,4km/h raste der Österreicher in den chilenischen Alpen auf einer Schneepiste zu Tal. Gratulation! Das muss sich sehr heftig anfühlen… [via Chaoszone]



Ritchie Pettauer, Social Media Berater, Experte für digitale Kommunikation, Lektor an der Universität Wien, Blogger, mag Photographie, elektronische Musik, Hip Hop, Martial Arts, Technische Physik, Web-Fundstücke und Hunde.








