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Wie mein Sommer klang

25.10.2007, geschrieben von , Keine Kommentare

sommersoundtrack Wie mein Sommer klangDie Blog-Parade Mein SommerSoundTrack dau­ert noch bis zum 2. November — ich möchte gern von mei­nen LeserInnen wis­sen: was war Ihr/euer per­sön­li­cher Soundtrack des Sommers? Hier nun wie ange­kün­digt mein eige­ner Beitrag. Musikalisch betrach­tet hab ich einen sti­lis­tisch und genre-technisch durch­wegs gemisch­ten Sommer hin­ter mir, wobei aller­dings dub­bige und hip hop­pige Sounds eine durch­wegs domi­nie­rende 30-Grad-plus Rolle spielten.

des Sommers

Ich hab’s zum ers­ten Mal gehört im Auto auf der Fahrt nach Graz — keine Rede von adäqua­ten Subwoofern, aber die­ser Mix ist soli­deste Handarbeit: DJ Food & DK: Now Listen Again erschien in die­sem Jahr am Solid Steel Label. Dass DK fein scratcht und Food einen exzel­len­ten Musikgeschmack hat, war schon vor­her klar. Über­ra­schend aller­dings die kom­plexe Reise durch unter­schied­lichste Studiowelten: von Timbaland über Cut Chmist zu Pepe Deluxe und wie­der zurück, von Gorgio Moroder zu Aphex Twin — die bei­den Reiseführer durchs (bro­ken) Universum packen meh­rere Jahrzehnte in ihren Mix und drop­pen gegen Ende dann sogar noch den Qemists ’03 von “Swords in the Dirt” (Roots Manuva feat. Rodney P.) sowie — und spä­tes­tens an die­sem Punkt sollte die Bassbox bei Fuß ste­hen — “Tarantula” von Pendulum und Fresh. Großes Ohrenkino… und defi­ni­tiv eine mei­ner Heavy Rotation Schreiben im ver­gan­ge­nen Sommer.

Back to Hip Hop

Where my dawgs at?” Irgendwo hab ich vor kur­zem gele­sen, DMXens alte Produktionen klän­gen nach Casio-Synthies. Shame on whoever wrote that! “It’s dark and hell is hot” von 1998 ist ein epi­sches Meisterwerk. Ich muss ja geste­hen, dass ich die Qualitäten die­ses Albums sei­ner­zeit durch­wegs über­se­hen hab — vor allem die text­li­chen: “Damian” und “The Convo” lie­fen in mei­ner Neuerwerbung die­ses Sommers (ein Sony––Player. Yup. . Nicht Atrac4.) auf hea­viest rota­tion pos­si­ble. Die spä­te­ren Alben kom­men da kaum mehr ran… und irgend­wie hat mich DMX in einen unheil­vol­len Strudel frü­her Kindheitserinnerungen im Osttiroler Ghetto geso­gen… nee, Quatsch. Aber ich hab jede Menge remi­nis­ziert, via Audio: und Wu Tangs “36 Chambers” wider­setzt sich immer noch hart­nä­ckig jedem Remastering. “Can it be that it was all so sim­ple then?” Naughty by Nature 1995 in der Wiener Arena, Gang Starr einige Jahre spä­ter in der Szene und dann ein zwei­tes Interview mit mei­nem lyri­cal Hero Guru, als er mit Jazzmatazz im Metropol auf­trat — yup, Hip Hop trägt die Hauptschuld an mei­ner Liebe zur Musik. Und in die­sem Sommer hab ich meine Soundroots exten­siv gewürdigt.

Und der ganze Rest

247.thumbnail Wie mein Sommer klangNatürlich war da noch eine Menge mehr, über die ich groß­teils bereits auf daten­schmutz geschrie­ben habe: Dubblestandart, , Samon Kawamura, D.Kay, (Keepin’ me!), Underwolves, MC Mankind, Deep Dish, Spiral Tribe, Trentemoeller, Little Louis Vega, und und und — but first and fore­most I can’t for­get my wicked sound engi­neers — und hier gibt’s auch gleich was zum Anhören. Ladies and Gents, ver­einte eklek­ti­sche Popfans: give it up for the one and only mys­te­rious sound engi­neers from inner space:

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