Zur Veröffentlichung der eigenen Erfahrungen mit trigami fordert Seba Müller in seiner aktuellen Blogparade auf. [via Dimido] Kommerzielle Unterbrecherwerbung ist in Blogistan ein bekannt heiß diskutiertes Thema — ich habe wiederholt über den Schweizer Blogvermarkter geschrieben, StammleserInnen dürften also nicht weiter überrascht sein, dass ich sehr viel von dieser Form der Longtailwerbung halte.
Nicht in einen Corporate Blog
Aber im Ernst: das muss jede/r BloggerIn ganz für sich allein entscheiden, da gibt’s keinerlei Gebote, die in Stein gemeißelt wären.
Rund 130 Euro.
Die Anpassung des Preises je nach Ausführung der Rezension halte ich für sinnvoll und wichtig, um ein hohes Qualitätsniveau zu halten. Dass Blogger den Standardpreis jetzt über– bzw. unterbieten können, ist ein nettes Zusatzfeature.
Ziemlich genau gleich viel Mühe wie mit “normalen” Blogbeiträgen derselben Länge — außer beim Testen neuer Webplattformen, da kann’s auch mal etwas länger dauern.
Ich achte darauf, dem Kunden zu erklären, welche Leserschaft er auf meinem Blog erwarten kann und teile ihm gegebenenfalls mit, warum ich gerne über sein Produkt schreiben möchte. Die Kennzahlen zum Blog sind ohnehin im trigami System ersichtlich.
Ja, das geschieht ziemlich häufig — etwa die Hälfte meiner Rezensionen wird mittlerweile aufgrund des zu hohen Preises abgelehnt.
Das ändert sich von Monat zu Monat und hängt davon ab, wie viele trigami-Aufträge ich jeweils bekomme. Summa Summarum waren die Honorare für bezahlte Beiträge allerdings 2007 insgesamt die größte Einnahmequelle.
Bis zum 15. Februar können trigami-Blogger an Sebas Parade teilnehmen. Ihre Erfahrungen geschildert haben bisher unter anderem Baynade und Weißenfels.
Keine ähnlichen Beiträge.
Ich bin sehr gespannt, wie das mit TRIGAMI weitergeht. Offenbar haben sie sich ja ein paar Fehltritte geleistet. Letztlich wird es an der Akzeptanz bezahlter redaktioneller Beiträge durch die Leserinnen und Leser hängen, ob das Modell langfristig funktioniert. In den Printmedien hat sich die Geschichte ja längst durchgesetzt. Ich meine weniger Advertorials als Medienkooperationen und eigentliche Kundenmagazine, die von Zeitungsverlagen herausgebracht und beigelegt werden. Ich denke also, dass der Content gewinnen wird, ob gesponsert oder nicht.
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Ich sehe das sehr locker. Natürlich gibt es die typischen Diskussionen ob ganz allgemein Werbung in Blogs gehört oder nicht. Aber sind wir mal ehrlich, zumindest die Serverkosten sollten sich refinanzieren können und da kommt Trigami gelegener als andere Werbenetzwerke oder Layer-Ads.
Auch finde ich gerade das Trigamikonzept also noch recht sinnvoll, denn hier wird zumindest ein Mehrwert geboten den Adsense und Co nicht liefern können. Oftmals sind interessante Webprojekte dabei und das finde ich dann besser also nervige PopUps oder Layer. Und außerdem geht es meinen Lesern sicherlich genauso wie mir. Wenn mich eine Werbung interessiert schaue ich sie mir an und sonst überspringe ich sie einfach.
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Yo Rene, da kann ich dir nur vollinhaltlich zustimmen.
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Kann mich den obigen eigentlich nur anschließen. Die Idee ist mal wieder Spitze, was mich eigentlich stört ist nur das ich hier nicht schneller war
Ob es ein Dauerbrenner wird, kann wohl nur die Zeit entscheiden. Im Bereich des Marketings sollte Trigami wohl keine Fehhler machen ^^
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Ich finde die Aussage manche trigami-Gegner, dass bezahlte Reviews so wahnsinnig in Blog nerven, extrem unüberlegt. Das liegt ja verdammt nochmal wohl nicht an der Bezahlung, sondern am Schreibstil. Wenn ein Blogger trigami-Texte schreibt, die unter aller Sau sind, dann würd ich seinem übrigen Geschreibsel auch nicht vertrauen. Die hier via trigami vorgestellten Services fand ich bisher großteils durchwegs interessant.
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bislang war ich spektisch gegenüber bezahlten Beiträgen im meinem Blog. Hab mich jetzt aber doch mal angemeldet und werde diese Form der Werbung mal versuchen. Vielen Dank für den Beitrag!
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Ich finde 130 Euro/Rezension schon recht heftig. Wenn man das in Relation zu dem Traffic auf vielen Blog sieht, wäre der TKP als klassische “Medienwährung” enorm hoch. Aber die Blogger zählen ja zu den Multiplikatoren und deswegen ist das evtl. doch gerechtfertigt. Oder die Researchabteilung sieht das als wertvolle Marktforschung.
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Das ist ja kein Fixpreis — die Kosten richten sich nach der Größe des Blogs und liegen zwischen 5 und mehreren Hundert Euros.
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