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Der netculture.space lässt geheim leben

16.03.2008, geschrieben von , 2 Kommentare
18. März 2008
19:00bis21:00

Genauer gesagt: lässt geheime Dinge leben. the Secret life of… das Leben der all­täg­li­chen Dinge heißt die aktu­elle Ausstellung, die von 19. März bis 6. Mai den Telekom-finanzierten Digitalkultur-Ausstellungsraum in der Electric Avenue des Musuemsquartiers unsi­cher macht.

lifewriter.thumbnail Der netculture.space lässt geheim lebenDrei Arbeiten von Christa Sommerer, Laurent Mignonneau und Aaron Koblin bil­den die Ausstellung, bei der es um die gezielte Beeinflussung iterativ-generativer Systeme durch mensch­li­che Besucher geht, also mit ande­ren Worten: man kann irgend­wie damit rum­spie­len und dann pas­siert irgend­was: “Life Writer” und “Interactive Growing Plant” hei­ßen die bei­den dies­be­züg­li­chen Interlationen (Kunstwort, gerade von mir gebil­det, aus: Installation und Interaktion), “The Sheep Market” von Aaron Koblin des­avou­iert mensch­li­ches Raison’d’etre, indem er den Rechner Humansklaven kleine, sim­ple Aufgaben lösen lässt: also quasi auch gleich­zei­tig Kapitalismuskritik und Callcentermetapher. Mehr Infos zu den ein­zel­nen digi­ta­len Kunstwerken gibt’s auf netculturespace.at, offi­zi­ell eröff­net wird am 18. März um 19:00 Uhr.

plantgrowing.thumbnail Der netculture.space lässt geheim lebenDrei Tage spä­ter — yup, am 21. April — dis­ku­tie­ren dann Christa Sommerer (deren sei­ner­zei­tige zwei­se­mest­rige Intertwinedness-Lecture Serie, gemein­sam mit Margarethe Jahrmann, mir übri­gens für alle Zeiten extrem posi­tiv im Gedächtnis blei­ben wird) und Laurent Mignonneau mit Jurymitgliedern des Prix 2008 über ein all­time Boheme Lieblingsthema: sozi­al­po­li­ti­sche digi­ta­ler . Kommen Sie, lau­schen Sie, inter­agie­ren Sie! Freibier bei der Eröffnung nicht aus­ge­schlos­sen — außer­dem sind die KünstlerInnen anwe­send und geschlif­fene Reden wer­den geschwun­gen von:

  • Robert Trappl, Professor und Head des Austrian Research Institute for Artificial Intelligence (OFAI)
  • Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter Ars Electronica
  • Ursula Berger, Pressesprecherin Telekom Austria TA AG

Fotocredits: Bilder von netculturespace.at.
Bild 1: Life Writer ©2006, Christa Sommerer & Laurent Mignonneau
Bild2: Plant Growing ©2006, Christa Sommerer & Laurent Mignonneau

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Bisher haben meine Lieblingsleser 2 Kommentare zu "Der netculture.space lässt geheim leben" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Harro Identicon Icon
    Harro sagte am 19. März 2008 um 9:53

    Interessiere mich ja grund­sätz­lich schon für Kunst, aber mein Geschmack trifft diese Ausstellung eher nicht. Kann mir auch nicht vor­stel­len, was Kunst sein soll, an alten Schreibmaschinen :razz:

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  • l3vel Identicon Icon
    l3vel sagte am 20. März 2008 um 15:06

    Ach, ich find’ die inter­ak­tive Schreibmaschine schon inter­es­sant. Sieht doch cool aus. Aber was kann man damit machen? Auf der Seite steht “„Life Writer” ist eine inter­ak­tive Schreibmaschine, die „künst­li­ches Leben” erzeugt.” Lol?

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