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medianet Guide 2008 in the making

„Ein Guide, sie zu instruieren, sie alle zu finden, die Conversions in die Höhe zu treiben und Kunden zu binden,“ oder, anders gesagt: der medianet Guide 2008 wird bald erschienen gewesen sein. Wer die Kleinigkeit von 2.4k oder 3.4k Euros übrig hat, darf sich schon mal eine Doppelseite reservieren.

Bestellt werden kann hier, ein free Placement gibt’s nicht, also sind schon mal sämtliche typischen 1-Mann-Unternehmungen und Blogs völlig ausgeschlossen. Die spielen aber in der Web 2.0 Szene eine gravierende Rolle, doch im Mediaguide bleiben die – für .at Verhältnisse „big“ players – garantiert unter sich:

Der umfassende Überblick über alle relevanten Branchen unserer Zielgruppen. Sie finden rasch die wichtigsten Informationen, um bei Ihrer täglichen Arbeit einen Schritt weiter zu sein. Von Experten für Profis. Das Jahresprodukt von medianet. Auch dieses Jahr erweitern wir das Informationsspektrum unseres Guides 2008 wieder um die Leading MediaBase Austria von Qualiant. Damit können Sie alle relevanten Mediadaten der wichtigsten österreichischen Print-Titel und elektronischen praktisch und einfach nach lesen und vergleichen.

Das Modell des Werbeplanung.at Guides finde ich da wesentlich sinnvoller; in die Online-Datenbank eintragen kann sich jede/r, Geld einwerfen muss man lediglich für eine Premium-Platzierung – das garantiert ein wesentlich unverzerrteres Bild und bevorzugt nicht systematisch Agenturen mit großem Auftragsvolumen:

Der Werbeplanung.at:Guide 2008 listet die 450 wichtigsten buchbaren Online-Werbeträger und die 250 relevanten New-Media-Agenturen Österreichs. Eine Themenindizierung macht schnelles Finden der gewünschten Websites oder Agenturen möglich. Weiters bringen wir einen Überblick über die buchbaren Angebote im E-Mail-Marketing und deren Dienstleister sowie Suchmaschinen- und Affiliate-Marketing.

Dort sind mittlerweile übrigens auch einige Blogs vertreten, darunter ds. Von unparteiisch kann also keine Rede sein, zumal ich im diesjährigen Werbeplanung.at Guide noch dazu einen Beitrag über österreich-spezifische Online-Werbung geschrieben habe. Aber dennoch: eine öffentliche Datenbank mit Qualitätskontrolle generiert einen starken Longtail-Mehrwert, während eine reine Premium-Publikation wohl vergleichsweise wenig Überraschungen ans grelle Tageslicht zerren dürfte.

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