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Wenn RIAA-Opfer zurückschlagen

18.03.2008, geschrieben von , 3 Kommentare

…dann zit­tert eine ganze Industrie. Da bekannt­lich der für jedes abge­drehte sofort ein neues Protokoll nach­wächst, ent­schied man sich für Honesty through  — und ver­klagt seit Jahren Privatpersonen. Egal ob zu Recht oder zu Unrecht: Hauptsache, die Abschreckungswirkung passt.

Wie Udo auf Tonspion berich­tet, kämpft Tanya Andersen seit Jahren um die Wiederherstellung ihres Rufes — sie wurde von der RIAA wegen Tauschbörsennutzung ver­klagt, aller­dings konnte ihr kein Vergehen nach­ge­wie­sen wer­den. Nun hin­ter­fragt die geschä­digte Amerikanerin die Praktiken ihrer Kontrahenten etwas genauer — und dabei könnte so man­che dunkle Ecke aus­ge­leuch­tet wer­den, die die Plattenindustrie in einem ganz schön schlech­ten Licht daste­hen lässt. Zur Disposition ste­hen unter ande­rem fol­gende Fragen:

  • Wieviel die Anwälte der RIAA verdienen
  • Warum die durch­schnitt­li­chen Kosten für einen Vergleich für Tauschbörsennutzung rund 5000 Dollar betragen
  • Wie ent­schie­den wird, wel­che Tauschbörsennutzer ver­klagt wer­den und wel­che nicht
  • Wohin die Gelder aus den Vergleichen flie­ßen (und ob die Künstler über­haupt etwas davon sehen)

Sollten die RIAA-Schnüffler etwa Provisionen aus den Vergleichen in die eigene Tasche schie­ben, könnte das gesamte Vorgehen der RIAA hin­sicht­lich Tauschbörsennutzung in gestellt wer­den, da dies in vie­len Staaten ille­gal sei. Außerdem wür­den dann mas­sen­haft wei­tere Gegenklagen ein­ge­reicht wer­den, was enorme Kosten nach sich zie­hen würde.

Rad! Peinigt die Peiniger, sozu­sa­gen. Die ganze Sache wird sich noch ein Weilchen zie­hen, frü­hes­tens Anfang nächs­ten Jahres erwar­ten ExpertInnen eine Entscheidung. Die allein­er­zie­hende Mutter hat jeden­falls das Potential zur Erin Brokovich der –Szene coolsmoker Wenn RIAA Opfer zurückschlagen

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Bisher haben meine Lieblingsleser 3 Kommentare zu "Wenn RIAA-Opfer zurückschlagen" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • andi Identicon Icon

    ver­kla­gen ist immer das typi­sche wenn man es nicht schafft ein bes­se­res pro­dukt zu erzeu­gen
    siehe ein­füh­rung radio, kinotv, etc

    es wird ver­klagt weil das bil­li­ger ist als bes­ser sein
    nor­ma­ler­weise kann man einen geschaefts­kon­kur­ren­ten ver­kla­gen — der wert sich — dann ist die sache erle­digt
    jetzt laeuft seit 10 jah­ren das selbe spiel bei der riaa

    als argu­men­ta­tion dien­ten immer die “armen pro­du­zen­ten” bis eine eine tarif­loe­sung gefun­den wird (siehe rundfunkgebuehren)

    sobald ein nobrai­ner tarif kommt mit dem ich jeg­li­che musik die ich hoe­ren will, sofort bekomme, als mp3 fuer mich und meine tools, am handy (“mobile device”) und am pc
    und das ganze um 3 – 4 euro im monat von mei­nem lieb­lings musik­gross­ver­trieb “tmobile” — verzicht ich kom­plett auf file­sha­ring, meine freunde ver­zich­ten auf file­sha­ring etc

    das man via file­sha­ring alles bekommt ist schlicht weg eine luege
    inner­halb der warez szene stimmt das nur zeit­kri­tisch (zeit­fens­ter max 1 monat) — jeder der mal auf sites aktiv war weiss was ich mein
    in der otto­nor­mal peer2peer szene stimmt das nur in teil­wei­ser ein­buse von qua­li­taet, bequem­lich­keit und zeit

    auf­merk­same leser wis­sen dass obere aus­sa­gen groes­ten­teils von einem gschei­ten buch ueber­nom­men sind
    http://www.amazon.de/Zukunft-M.….3981102401

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 18. März 2008 um 11:38

    danke für dei­nen kom­men­tar, dazu kann ich eigent­lich nur sagen: full akk! :mrgreen:

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  • cleverle Identicon Icon
    cleverle sagte am 18. März 2008 um 14:28

    Klar, erst­mal ver­kla­gen und dann kucken was pas­siert. Das ken­nen wir doch schon von wo ganz anderst her. Ich hoffe wirk­lich, auch im Sinne der Nutzer und vor­al­lem der Frau Tanya Andersen, dass da noch ein biss­chen was auf­ge­deckt wird und dass das Vorgehen der RIAA-Schnüffler irgend­wie bestraft wird oder zumin­dest irgend­wel­che Konsequenzen nach sich zieht …

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