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Blogbeiträge bebildern mit Pixelio

21.04.2008, geschrieben von , 4 Kommentare

pixeliologo Blogbeiträge bebildern mit PixelioNeben exis­tie­ren mitt­ler­weile zahl­rei­che Online-Bilddatenbanken — und ver­mut­lich hat so ziem­lich jeder Blogger seine Vorlieben. Ein altes chi­ne­si­sches Sprichwort aber sagt: “Wer spä­tere Abmahn-Kosten will ver­mei­den, sollte bei repro­freiem Bildmaterial blei­ben.” Und genau dafür hat sich bei mir Pixelio bis­her bes­tens bewährt.

pixelio 111x300 Blogbeiträge bebildern mit PixelioWer hat schon das pas­sende eigene Digitalfoto für jede Situation bereit? Da ein Bild bekannt­lich mehr sagt als tau­send Worte und bunte Pixel Abwechslung in digi­ta­len Bleiwüsten ver­schaf­fen, gilt für Blogs das glei­che wie für jede Zeitung: Bilder ver­schaf­fen und regen zum Lesen des Artikels an. Die Zeit, als man für Pressefotos Bares bei Agenturen ein­wer­fen musste, ist glück­li­cher­weise weit­ge­hend vor­über, denn viele Online-Gallerien bie­ten die Möglichkeit, gezielt nach soge­nann­ten “repro­freien”, also kom­mer­zi­ell ver­wend­ba­ren, Fotos zu suchen. Ich bin seit län­ge­rem gro­ßer Fan der deut­schen Foto– Pixelio. Das hat meh­rere Gründe, in ers­ter Linie finde ich aller­dings die Profi-Suche sehr gelun­gen — denn sie erlaubt nicht nur the­ma­ti­sche Anfragen, son­dern auch die Suche nach bestimm­ten Größen und Farben.

Weiters fin­den sich auf Pixelio kaum Amateurfotos aus der Liga “pri­va­tes Album” — der Profi-Bildanteil ist aus­ge­spro­chen hoch. Die erwähnte Profi-Suche erlaubt neben der Eingabe von Schlagwörtern zudem auch die Wahl einer bestimm­ten Farbe inklu­sive einer Toleranzschwelle: äußerst prak­tisch für Designer und Illustratoren, die pas­sende Fotos zu einer beste­hen­den Farbwelt suchen. Der “Leuchtkasten” fun­giert als per­sön­li­ches Album, die Detailseiten der ein­zel­nen Fotos ent­hal­ten neben Informationen über Fotograf, Bildgröße und Lizenztyp auch jeweils das zuge­hö­rige EXIF-Histogramm.

Zwar lässt sich die gesamte Sammlung frei durch­stö­bern, wer Pixelio aller­dings ernst­haft nut­zen möchte, kommt um die –Registrierung nicht herum — denn die ist erfor­der­lich, um Fotos in hoher Auflösung her­un­ter­la­den zu können.

Kommerzielle Nutzung?

Pixelio unter­schei­det zwi­schen der Freigabe für redak­tio­nelle oder kom­mer­zi­elle Nutzung. Bei Publikationen, die recht­lich den Status eines (Massen)Mediums genie­ßen, ist die Sache ein­deu­tig — im Fall von Blogs aller­dings bezweifle ich, dass die redak­tio­nelle Freigabe in allen Fällen aus­reicht, denn die Grenzen zwi­schen Berichterstattung und Werbung sind Online noch flie­ßen­der als am Papier.

Ebenfalls zu beach­ten gilt das soge­nannte “erwei­terte Bearbeitungsrecht” — gemeint sind damit Bildmanipulationen sinn­ver­än­dern­der Art. Im Gegensatz zu nor­ma­len Bildoptimierungsmaßnahmen (z.B. Kontras-Einstellung, Farbbalance etc.) dür­fen erwei­terte Veränderungen nur bei expli­zi­ter Erlaubnis vor­ge­nom­men werden:

Das erwei­terte Bearbeitungsrecht ist das Recht, das Bildmaterial unter Verwendung ana­lo­ger, digi­ta­ler oder sons­ti­ger Bildbearbeitungsmethoden zu bear­bei­ten, umzu­ge­stal­ten, zu kür­zen, zu tei­len, aus­zu­schnei­den, mit ande­ren Produktionen oder Produktionsstellen oder sons­ti­gen Werken und Leistungen zu verbinden.

Mit der Profi-Suche kann das Ergebnis auf die bei­den Parameter “kom­mer­zi­elle Nutzung” und “erwei­ter­tes Bearbeitungsrecht” ange­ben, zusätz­lich ver­langt Pixelio einen Verweis auf Herkunft und Fotografen-Name:

Der Nutzer hat in für die jewei­lige Verwendung übli­chen Weise und soweit tech­nisch mög­lich am Bild selbst oder am Seitenende PIXELIO und den Urheber mit sei­nem beim Upload des Bildes genann­ten Fotografennamen bei PIXELIO in fol­gen­der Form zu nen­nen: © Fotografenname / PIXELIO
Bei Nutzung im Internet oder digi­ta­len Medien muss zudem der Hinweis auf PIXELIO in Form eines Links zu www.pixelio.de erfolgen.

Sollte für Blogger kein Problem sein — ob man die Fotocredits direkt unters Bild schreibt oder in einer Fußnote am Ende des Artikels unter­bringt, spielt keine Rolle. Wer bei der Bildsuche auf repro­freie Fotos ach­tet, fin­det bei Pixelio den­noch eine rie­sige Auswahl an pro­fes­sio­nel­len Motiven aus allen erdenk­li­chen Themengebieten — und befin­det sich in punkto auf der siche­ren Seite.

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