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Die Definition von SEO

20.05.2008, geschrieben von , 17 Kommentare

shoe Die Definition von SEOWas die Definition von fett ist, wis­sen wir dank des gleich­na­mi­gen Songs von den Fetten Broten schon lange. aller­dings hat unlängst eine zum Thema Was ist SEO? unter den ein­schlä­gig vor­be­las­te­ten Gurus durch­ge­führt und wollte wis­sen, wie sel­bige ihren Broterwerb defi­nie­ren. Mit Marcus Tandler aka Mediadonis ist auch ein Deutscher mit in der illus­tren Runde dabei, zu der unter ande­rem auch Neil Patel, Andy Beal, Dax Herrera, Patrick Gavin, Danny Sullivan, Joost Devalk und Quadzilla gehören.

Besonder gut gefällt mir die Definition von Rebecca Kelley (SEOmoz):

In my opi­nion, is sim­ply a facet of tra­di­tio­nal that focu­ses on the medium. It invol­ves imple­men­ting stra­te­gies and chan­ges that make your web­site both search engine and user fri­endly — search engine fri­endly so that your site ranks well in search engine results for appro­priate key­word sear­ches, and user fri­endly so that you can pro­vide a solid cust­o­mer expe­ri­ence and yield high conversions.

Dabei wird der zen­tral Punkt ange­spro­chen — “gute” SEO bedeu­tet eben immer, beide Seiten — die dum­men –Bots ebenso wie die schlauen mensch­li­chen Besucher — im Hinterkopf zu behal­ten und Webpräsenzen so zu bauen, dass beide “Zielgruppen” mög­lichst viel Freude mit der besuch­ten Seite haben. Und ich weiß, dass hier einige Online-Pros mit­le­sen, daher eine Frageeee: was ver­ste­hen Sie, ver­ehrte LeserInnen, unter ()SEO?

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Bisher haben meine Lieblingsleser 17 Kommentare zu "Die Definition von SEO" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Hartmut Dresia Identicon Icon

    Die Definition von Rebecca Kelley ist auch aus mei­ner Sicht über­zeu­gend, weil sie eben beide Aspekte ein­schließt: Suchmaschinenfreundlichkeit und Userfreundlichkeit.

    Als beken­nen­der Google-Fan behaupte ich, dass es heute zwi­schen bei­den Gesichtspunkten kaum noch Widersprüche gibt. Hinter allem blei­ben aber die ent­schei­den­den Kriterien: Content is king und form fol­lows function.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 20. Mai 2008 um 16:11

    Ja, das stimmt — das ist ja das Kernbusiness von Big G, diese Lücke mög­lichst zu schlie­ßen — und da hat sich in den letz­ten 10 Jahren wirk­lich sehr viel getan!

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  • Andreas Identicon Icon

    Schöne Definition, irgend­wie rea­li­täts­fremd für viele Projekte trotz­dem und leider.

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    Frederico Identicon Icon
    Frederico antwortete am 21. Mai 2008 um 21:16

    Definitiv rea­li­täts­fremd — wenn man sich so ansieht, was SEOs im all­ge­mei­nen trei­ben. Aber die Brachial-Strategien hat Google mitt­ler­weile eh fast alle ver­un­mög­licht… es kommt ein­fach nur mehr auf soli­des Handwerk an. Aber das beherr­schen halt lei­der die wenigsten.

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  • Gregor Identicon Icon
    Gregor sagte am 21. Mai 2008 um 21:33

    SEO ist aus sicht des Kunden doch ganz ein­fach:
    Mehr ver­kau­fen mehr ver­die­nen!
    Um nichts ande­res geht es.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Mai 2008 um 21:46

    Nona… die Frage lau­tet aber, wel­che Strategien man am anwen­den sollte, um die­ses Ziel am effek­tivs­ten (also mit dem bes­ten Kosten/Nutzen-Verhältnis) zu erreichen.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 21. Mai 2008 um 21:48

    PS: sorry4 link-edit, aber hier sehr ich live-cam links ohne nofol­low ned so gern :wink:

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  • Heinz@ Elektromotoren Identicon Icon

    @Frederico: Wo fängt aber soli­des Handwerk an und wo geht es schon in´s Black Head Seo? Die Grenze zwi­schen guter und böser Seo ist in den letz­ten Jahren ver­schwin­dend klein gewur­den. Zum Beispiel geht es schon los, wenn man in einem Blogbeitrag eine URL ein­gibt (@ritchie: Meinen Link kannst du auch ruhig edi­tie­ren ;) ) Früher hat man, wenn über­haupt, seine Private Website ange­ge­ben. Heute muss man ja schon die Firmenurl ange­ben, da es alle ande­ren auch machen. Und bloss wegen Blog-Spam will sich nie­mand von den Top posi­tio­nen ver­drän­gen las­sen, die man sich Jahre lang vor­her ehr­lich erar­bei­tet hat. Man ist quasi schon fast gezwun­gen über­all seine URL zu hin­ter­las­sen. Klar nach dem Motto: Lieber einen schlech­ten Backlink als gar kei­nen Backlink…

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 22. Mai 2008 um 17:44

    Nein, kei­nes­wegs — ich hab kein Problem mit Elektromotoren; ich mag sie sogar sehr :cool:
    Und auch wenn ich per­sön­lich zwar kein Konsument bin, hab ich grund­sätz­lich nix gegen Sexcams, aber das Bad Neighbourhood Risiko ist da mitt­ler­weile ganz schön hoch.

    Mit der URL-Sache hast du natür­lich recht, wobei das ganz klar in G’s Verantwortung liegt: der Algo funk­tio­niert eben so und zwingt alle zum URL-Spammen… aber ein ande­res Kriterium ist der­zeit noch nicht wirk­lich in Sicht. Wobei bei Kommentaren die Grenze zwi­schen Mitdiskutieren und blo­ßer Spammerei meis­tens schon recht leicht ersicht­lich ist.

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    Frederico Identicon Icon
    Frederico antwortete am 22. Mai 2008 um 17:47

    Ach was, Blackhead, Whitehead… just gimme more head :cool:

    Aber im Ernst: soli­des Handwerk beginnt in ers­ter Linie beim Quellcode. Selbst da pat­zen die meis­ten schon auf beein­dru­ckende Weise.

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  • Nils Identicon Icon

    Erstmal einen wun­der­schö­nen guten Abend aller­seits. Bin zwar nicht neu im Block, aber es dürfte mein ers­ter Beitrag sein. So nun zum Thema selbst:

    @ritchie: Da hast du recht. Die “nor­ma­len” Spam Kommentare erkennt man meist daran, dass diese sehr kurz gehal­ten sind, bezie­hungs­weise die Kommentare nicht wirk­lich eine Meinung wie­der spie­gel. Bestes Beispiel, mei­ner Meinung nach, ist der tolle “Satz”: –Danke für den tol­len Artikel/Beitrag.- Naja, man kann nur hof­fen, dass Big G irgend­wann ein­mal einen ande­ren Algorithmus fin­det oder den jetz­ti­gen so anpasst, dass Spam-Comments her­aus gefil­tert werden.

    @Frederico: Dito. Ich hab auch schon die tolls­ten Quelltexte gese­hen. Der Hammer war eine selbst­er­nannte “SEO” Firma, wel­che für einen rela­tiv oft gesuch­ten Begriff opti­mie­ren sollte. In der On-Page-Optimierung wurde die Seite in einem wun­der­schö­nen Frame-Layout belas­sen. Lediglich der Copyright-Link der Firma wurde von der SuMa gese­hen. Eine rie­sen Sauerei mei­ner Meinung nach. Der Quellcode war auch ordent­lich unstruk­tu­riert gewe­sen. Für alles gab es CSS-Klassen, wel­che natür­lich nicht in einer exter­nen Datei waren, die so toll hie­ßen wie gross, klein, wich­tig. Die nor­ma­len Tags h1, h2, usw. kannte diese Firma nicht ein­mal. Und auch ganz beliebt: Im Titel und der Description immer nur den Firmennamen lassen…

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 23. Mai 2008 um 19:16

    Hi Nils — das ist wirk­lich in beson­ders schö­nes Beispiel! :cool:

    Ich hab hier in Wien mal eine Firma ken­nen­ge­lernt (über ein Angebot, das ein Bekannter ein­ge­holt hat, der mich dann gefragt hat, ob das Sinn macht): die bie­ten ihren Kunden an, die Domain auf eine ihre eige­nen Referrer-Seiten zu legen, die dann weiter-redirected zur Homepage des Kunden. Für die eige­nen Zwischenseite garan­tie­ren sie hohe Rankings. Ich hab wirk­lich lachen müs­sen, als ich den Vorschlag gele­sen hab. Übri­gens hat mein Bekannter die Typen dann trotz drin­gen­den Abratens mei­ner­seits enga­giert :cry:

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  • Bernd@ Bürobedarf Identicon Icon

    @Nils: Aber wie kann man den als Kunde nicht mer­ken, dass man von vorn bis hin­ten nur abge­zockt wird. Dann muss man sich ja vor­her gar nicht mit SEO und SEM beschäf­tigt habe…

    Meine Definition von SEO: Eine Seo zeich­net sich durch soli­des Handwerk aus. Er fängt bei einer On-Page Optimierung an und erst wenn die Internetseite eini­gen Richtlinien ent­spricht, wird an das Linkbuilding heran gegan­gen. Ein guter Seo kann mei­ner Meinung nach auch schon vor­her Entscheiden, ob er den Kundenwunsch über­haupt durch “White-Head-Mittel” Realisieren kann.

    @Heinz: Recht hast du. Der “zwang” zum URL Spam nimmt lei­der stän­dig zu.

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  • Nils Identicon Icon

    Also wenn man sei­nem Kunden nicht ein­mal anbie­tet, seine eigene Domain zu Optimieren, dann hab ich glaub ich im Bereich SEO, SEM nichts verloren.

    Zum redi­rec­ted selbst: Da gibt es ja die ver­schie­dens­ten Ansichten. Der eine sagt, es ist nur eine Weiterleitung. Der andere sagt, dass es dar­auf ankommt, was für eine Weiterleitung es ist (Meta, 301, Javascript). Leider habe ich selbst aber an kei­ner der Weiterleitungen große Vorteile im Bereich SEO gemerkt.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 26. Mai 2008 um 9:23

    Hi Nils, was genau meinst du mit “Domain optimieren”?

    @Redirect: natür­lich bringt der keine Vorteile. Nur brin­gen einige nicht-gecloakte Aff-Links in vie­len Fällen Nachteile.

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  • Nils Identicon Icon

    Naja, so wie ich es ver­stehe, hatte die von dir genannte Firma vor, eine eigene Domain oder Unterseite zu Optimieren, wel­che dann durch ein redi­rec­ted zur eigent­li­chen Seite des Kunden lei­tet. Somit hat die eigent­li­che Kunden Seite fast Null nut­zen davon…

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 29. Mai 2008 um 21:34

    Ja, stimmt — so haben die das gemacht. Das fand ich wirk­lich sehr abstrus… aber lei­der haben viele Kunden halt über­haupt nicht das Fachwissen, sol­chen Schwachsinn beur­tei­len zu können.

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