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Die Definition von SEO

shoemoneyWas die Definition von fett ist, wissen wir dank des gleichnamigen Songs von den Fetten Broten schon lange. allerdings hat unlängst eine zum Thema Was ist SEO? unter den einschlägig vorbelasteten Gurus durchgeführt und wollte wissen, wie selbige ihren Broterwerb definieren. Mit Marcus Tandler aka Mediadonis ist auch ein Deutscher mit in der illustren Runde dabei, zu der unter anderem auch Neil Patel, Andy Beal, Dax Herrera, Patrick Gavin, Danny Sullivan, Joost Devalk und Quadzilla gehören.

Besonder gut gefällt mir die Definition von Rebecca Kelley (SEOmoz):

In my opinion, is simply a facet of traditional that focuses on the medium. It involves implementing strategies and changes that make your website both search engine and user friendly – search engine friendly so that your site ranks well in search engine results for appropriate keyword searches, and user friendly so that you can provide a solid customer experience and yield high conversions.

Dabei wird der zentral Punkt angesprochen – “gute” bedeutet eben immer, beide Seiten – die dummen -Bots ebenso wie die schlauen menschlichen Besucher – im Hinterkopf zu behalten und Webpräsenzen so zu bauen, dass beide “Zielgruppen” möglichst viel Freude mit der besuchten Seite haben. Und ich weiß, dass hier einige Online-Pros mitlesen, daher eine Frageeee: was verstehen Sie, verehrte LeserInnen, unter ()?

17 Kommentare zu „Die Definition von SEO“

  • Die Definition von Rebecca Kelley ist auch aus meiner Sicht überzeugend, weil sie eben beide Aspekte einschließt: Suchmaschinenfreundlichkeit und Userfreundlichkeit.

    Als bekennender Google-Fan behaupte ich, dass es heute zwischen beiden Gesichtspunkten kaum noch Widersprüche gibt. Hinter allem bleiben aber die entscheidenden Kriterien: Content is king und form follows function.

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    Ja, das stimmt – das ist ja das Kernbusiness von Big G, diese Lücke möglichst zu schließen – und da hat sich in den letzten 10 Jahren wirklich sehr viel getan!

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  • Schöne Definition, irgendwie realitätsfremd für viele Projekte trotzdem und leider.

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    Frederico antwortete am 21. May 2008 um 21:16

    Definitiv realitätsfremd – wenn man sich so ansieht, was SEOs im allgemeinen treiben. Aber die Brachial-Strategien hat Google mittlerweile eh fast alle verunmöglicht… es kommt einfach nur mehr auf solides Handwerk an. Aber das beherrschen halt leider die wenigsten.

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  • Gregor sagte am 21. May 2008 um 21:33

    SEO ist aus sicht des Kunden doch ganz einfach:
    Mehr verkaufen mehr verdienen!
    Um nichts anderes geht es.

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    Nona… die Frage lautet aber, welche Strategien man am anwenden sollte, um dieses Ziel am effektivsten (also mit dem besten Kosten/Nutzen-Verhältnis) zu erreichen.

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    PS: sorry4 link-edit, aber hier sehr ich live-cam links ohne nofollow ned so gern :wink:

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  • @Frederico: Wo fängt aber solides Handwerk an und wo geht es schon in´s Black Head Seo? Die Grenze zwischen guter und böser Seo ist in den letzten Jahren verschwindend klein gewurden. Zum Beispiel geht es schon los, wenn man in einem Blogbeitrag eine URL eingibt (@ritchie: Meinen Link kannst du auch ruhig editieren ;) ) Früher hat man, wenn überhaupt, seine Private Website angegeben. Heute muss man ja schon die Firmenurl angeben, da es alle anderen auch machen. Und bloss wegen Blog-Spam will sich niemand von den Top positionen verdrängen lassen, die man sich Jahre lang vorher ehrlich erarbeitet hat. Man ist quasi schon fast gezwungen überall seine URL zu hinterlassen. Klar nach dem Motto: Lieber einen schlechten Backlink als gar keinen Backlink…

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    Nein, keineswegs – ich hab kein Problem mit Elektromotoren; ich mag sie sogar sehr :cool:
    Und auch wenn ich persönlich zwar kein Konsument bin, hab ich grundsätzlich nix gegen Sexcams, aber das Bad Neighbourhood Risiko ist da mittlerweile ganz schön hoch.

    Mit der URL-Sache hast du natürlich recht, wobei das ganz klar in G’s Verantwortung liegt: der Algo funktioniert eben so und zwingt alle zum URL-Spammen… aber ein anderes Kriterium ist derzeit noch nicht wirklich in Sicht. Wobei bei Kommentaren die Grenze zwischen Mitdiskutieren und bloßer Spammerei meistens schon recht leicht ersichtlich ist.

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    Frederico antwortete am 22. May 2008 um 17:47

    Ach was, Blackhead, Whitehead… just gimme more head :cool:

    Aber im Ernst: solides Handwerk beginnt in erster Linie beim Quellcode. Selbst da patzen die meisten schon auf beeindruckende Weise.

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  • Erstmal einen wunderschönen guten Abend allerseits. Bin zwar nicht neu im Block, aber es dürfte mein erster Beitrag sein. So nun zum Thema selbst:

    @ritchie: Da hast du recht. Die “normalen” Spam Kommentare erkennt man meist daran, dass diese sehr kurz gehalten sind, beziehungsweise die Kommentare nicht wirklich eine Meinung wieder spiegel. Bestes Beispiel, meiner Meinung nach, ist der tolle “Satz”: -Danke für den tollen Artikel/Beitrag.- Naja, man kann nur hoffen, dass Big G irgendwann einmal einen anderen Algorithmus findet oder den jetztigen so anpasst, dass Spam-Comments heraus gefiltert werden.

    @Frederico: Dito. Ich hab auch schon die tollsten Quelltexte gesehen. Der Hammer war eine selbsternannte “SEO” Firma, welche für einen relativ oft gesuchten Begriff optimieren sollte. In der On-Page-Optimierung wurde die Seite in einem wunderschönen Frame-Layout belassen. Lediglich der Copyright-Link der Firma wurde von der SuMa gesehen. Eine riesen Sauerei meiner Meinung nach. Der Quellcode war auch ordentlich unstrukturiert gewesen. Für alles gab es CSS-Klassen, welche natürlich nicht in einer externen Datei waren, die so toll hießen wie gross, klein, wichtig. Die normalen Tags h1, h2, usw. kannte diese Firma nicht einmal. Und auch ganz beliebt: Im Titel und der Description immer nur den Firmennamen lassen…

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    Hi Nils – das ist wirklich in besonders schönes Beispiel! :cool:

    Ich hab hier in Wien mal eine Firma kennengelernt (über ein Angebot, das ein Bekannter eingeholt hat, der mich dann gefragt hat, ob das Sinn macht): die bieten ihren Kunden an, die Domain auf eine ihre eigenen Referrer-Seiten zu legen, die dann weiter-redirected zur Homepage des Kunden. Für die eigenen Zwischenseite garantieren sie hohe Rankings. Ich hab wirklich lachen müssen, als ich den Vorschlag gelesen hab. Übrigens hat mein Bekannter die Typen dann trotz dringenden Abratens meinerseits engagiert :cry:

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  • @Nils: Aber wie kann man den als Kunde nicht merken, dass man von vorn bis hinten nur abgezockt wird. Dann muss man sich ja vorher gar nicht mit SEO und SEM beschäftigt habe…

    Meine Definition von SEO: Eine Seo zeichnet sich durch solides Handwerk aus. Er fängt bei einer On-Page Optimierung an und erst wenn die Internetseite einigen Richtlinien entspricht, wird an das Linkbuilding heran gegangen. Ein guter Seo kann meiner Meinung nach auch schon vorher Entscheiden, ob er den Kundenwunsch überhaupt durch “White-Head-Mittel” Realisieren kann.

    @Heinz: Recht hast du. Der “zwang” zum URL Spam nimmt leider ständig zu.

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  • Also wenn man seinem Kunden nicht einmal anbietet, seine eigene Domain zu Optimieren, dann hab ich glaub ich im Bereich SEO, SEM nichts verloren.

    Zum redirected selbst: Da gibt es ja die verschiedensten Ansichten. Der eine sagt, es ist nur eine Weiterleitung. Der andere sagt, dass es darauf ankommt, was für eine Weiterleitung es ist (Meta, 301, Javascript). Leider habe ich selbst aber an keiner der Weiterleitungen große Vorteile im Bereich SEO gemerkt.

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    Hi Nils, was genau meinst du mit “Domain optimieren”?

    @Redirect: natürlich bringt der keine Vorteile. Nur bringen einige nicht-gecloakte Aff-Links in vielen Fällen Nachteile.

    direkt antworten

  • Naja, so wie ich es verstehe, hatte die von dir genannte Firma vor, eine eigene Domain oder Unterseite zu Optimieren, welche dann durch ein redirected zur eigentlichen Seite des Kunden leitet. Somit hat die eigentliche Kunden Seite fast Null nutzen davon…

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    Ja, stimmt – so haben die das gemacht. Das fand ich wirklich sehr abstrus… aber leider haben viele Kunden halt überhaupt nicht das Fachwissen, solchen Schwachsinn beurteilen zu können.

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