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Do it yourself: Interview mit Karel Dudesek

08.05.2008, geschrieben von , 22 Kommentare

bild1 150x150 Do it yourself: Interview mit Karel DudesekDie DIY (Do it your­self) Bewegung schwappt von den USA nach Europa über: sie lässt Heimwerken unter ver­än­der­ten Vorzeichen plötz­lich wie­der en vogue wer­den. Zu je kom­ple­xe­ren und undurch­schau­ba­re­ren Konfigurationen sich Technologie auf der einen Seite hin ent­wi­ckelt, desto grö­ßer wird auf der ande­ren Seite offen­sicht­lich das Bedürfnis, einen Blick hin­ter die Maske namens Oberfläche zu wer­fen. Denn selbst im Zeitalter der all­um­fas­sen­den macht es manch­mal Sinn, das “Begreifen” wört­lich zu verstehen.

Nicht zuletzt das ame­ri­ka­ni­sche Make Magazine hat den Trend zum Do-it-Yourself ent­schei­dend mit­ge­prägt. Während die einen in die Disko kroch’n gehen, schrau­ben die ande­ren aus purer Entdeckungslust an Klospülungen rum — höchste Zeit also für the gap, einen Blick unter die Haube der zu wer­fen. Für die der­zeit im Druck befind­li­che Ausgabe habe ich ein Interview mit geführt: der Medienkünstler, und Musiker orga­ni­siert in England das Takeaway Festival und hat ganze Generationen von Studenten an der Angewandten in Wien unter­rich­tet. Eine Biographie fin­det auf Kunstradio.at. Herzlichen Dank an Klaus Kraigher für die Fotos!

Audiointerview mit Karel Dudesek

Exklusiv hier auf daten­schmutz gibt’s das Interview in vol­ler Länge als Streaming Audio — im Gespräch schnei­det Prof. Dudesek einige hoch­in­ter­es­sante Themen an, die ich im Artikel aus Platzgründen weg­las­sen musste. Et voilá: Digital Crafts, Kunst und Handwerk und die Entwicklung der der letz­ten Jahre: Professor Karel Dudesek im Gespräch mit dem Autor. (Bitte die sub­op­ti­male Audioqualität zu ent­schul­di­gen; ich hatte meine externe Soundkarte nicht zur Hand und der ein­ge­baute Mic-In besitzt einen nicht abschalt­ba­ren Dynamikfilter aus der Hölle. Trotzdem Hörspielpflicht für alle Medienkunst-Freaks!)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benö­tigt um die­ses Musikvideo abzu­spie­len. Die aktu­ellste Version steht hier zum her­un­ter­la­den bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser akti­viert sein.

Mach’s dir selber

Die Lust am Basteln erlebt eine digi­tale Renaissance.

Einen wesent­li­chen Kristallisationspunkt fand die DIY-Bewegung im us-amerikanischen Make Magazine: die erfolg­rei­che Printpostille mit stark bevöl­ker­ter Community-Seite stellt so etwas wie die moderne Gegenthese zu Tim Taylor dar: Motor und Kraftquelle ist pri­mär die Lust am Sinn-Losen, Anleitungen für effek­ti­vere Stauraumgenerierung oder klas­si­sche Haushaltstipps wird man hier nur ein Ausnahmefällen fin­den. Dafür erklä­ren Redakteure etwa anhand eines detail­lier­ten Films, wie man aus Haushaltsmaterialien einen fern­ge­steu­er­ten Ornithopter baut oder wie man eine Violine ein USB-Instrument umfunk­tio­niert. Natürlich gehört dazu auch ein nahezu täg­lich aktua­li­sier­tes Blog — und in der Tat erscheint kaum ein Thema so uner­schöpf­lich und vari­an­ten­reich wie der Einsatz von Technik in der und vor allem gegen die Intention ihrer Schöpfer. Das Web 2.0 mit sei­nen Social Networks wie Facebook, Myspace oder StudiVZ und den zahl­lo­sen Mikromedien-Channels von Weblogs über Twitter-Profile bis zu Youtubes Accounts bie­tet der Do-it-yourself Kultur die per­fekte Selbstdarstellungsplattform. Denn die Freude am selbst­ge­bas­tel­ten USB-Mini-Heißwasser Boiler respek­tive die Motivation, ihn über­haupt erst zu bauen, stei­gen zum Quadrat, wenn eine poten­ti­ell inter­es­sierte Weltöffentlichkeit zum Voyeur der eige­nen Ingenieurskunst wird.

bild2 300x214 Do it yourself: Interview mit Karel DudesekDass die­ser Paradigmenwechsel am Kunstbetrieb längst nicht spur­los vor­über geht, weiß jeder, der in den letz­ten Jahren die ars elec­tro­nica besucht hat. Seit der rus­si­sche net.artist Alexej Shulgin im Jahr 2000 mit sei­nen 10 in Steintafeln gra­vier­ten Gesetzen das Genre der net.art für ver­bli­chen erklärte, wich das ana­ly­ti­sche Paradigma auch im medien-artistischen Bereich einem Hands-On Ansatz, der den User mehr oder weni­ger radi­kal von der pas­si­ven Rezipientenrolle in die des Créateurs ver­setzt.
Universitätsprofessor Karel Dudesek befasst sich seit meh­re­ren Jahrzehnten mit dem Themenkomplex Medienkunst und orga­ni­siert in London das Takeaway Festival, eine Mischung aus Konferenz, und kol­lek­ti­vem Bastelworkshop. Der mitt­ler­weile in England, Deutschland und Öster­reich tätige Theoretiker und Aktivist gestal­tete die ars elec­tro­nica mit, prägte durch seine orga­ni­sa­to­ri­sche und/oder kura­to­ri­sche Tätigkeit zahl­lose Medienfestival und sen­si­bi­li­sierte Generationen von StudentInnen im Umgang mit die­sem eigenartig-immersiven Medien-Dingsda*, das sich sowohl im aka­de­mi­schen als auch im künst­le­ri­schen Bereich stets so ele­gant dem fina­len Zugriff des Betrachters ent­zieht. Medien, das pre­digte McLuhan Zeit sei­ner Lehrtätigkeit, bil­den einen inte­gra­ti­ven Teil des uns umge­ben­den Lebensraums. Wir kön­nen sie nicht im klas­si­schen Sinne ana­ly­sie­ren, da der nötige Abstand zwi­schen Betrachter und Subjekt schlicht nicht her­zu­stel­len ist — also blei­ben uns nur die soge­nann­ten “Probes”, also Sonden, die ein­zelne “Medienproben” lie­fern, aus denen wir Rückschlüsse begrenz­ter Gültigkeit zie­hen können.

Zu Abstrakt? Genau um die­ses inva­sive Hinter-die-Maske-Schauen einer­seits und um ein altes Spannungsfeld zwi­schen Kunst und Kunsthandwerk ande­rer­seits dreht sich der aktu­elle Diskurs der Medienkunst, wie Karel Dudesek erklärt: “Was kom­ple­xer wird, kommt von Natur aus auch in die Krise. Und in die­ser Krise modi­fi­zierte sich die Medienkunst zu einer Art Designkunst. Die ars elec­tro­nica und andere Festivals mutier­ten zu Design-Präsentationen; ob Open Source oder nicht, sei mal dahin­ge­stellt. Das hat natür­lich dazu geführt, dass in der Spannung zwi­schen Kunst und Design — also zwi­schen Kunst und Handwerk, diese Spannung gibt es ja nach wie vor — die hand­werk­li­che Seite in Form der ‘digi­tal crafts’ plötz­lich sehr stark die Oberhand gewon­nen hat.”

Die digital-crafts Bewegung exis­tiert seit rund fünf Jahren und zeigt neue Varianten inter­ak­ti­ver Interfaces, die in der “klas­si­schen” Medienkunst schlicht kei­ner­lei Beachtung mehr fan­den: “Designer haben per defi­ni­tio­nem keine poli­ti­sche oder kul­tu­relle Selbstaufgabe. Daher auch die­ser Begriffsbogen von wegen ‘knit­ting’, ‘do-it-yourself’ und so wei­ter. Diese neue tech­no­lo­gi­sche Situation erlaubt einem viel wei­te­ren Personenkreis, eigene Projekte zu ent­wer­fen und in wei­te­rer Folge auch Geld damit zu ver­die­nen, was natür­lich völ­lig legi­tim ist. Die Universitäten in Europa haben diese Entwicklung weit­ge­hend ver­schla­fen und beschäf­ti­gen sich nach wie vor mit einem tra­die­ren­den Kunstbegriff, der mit die­ser neuen Form der medi­en­kul­tu­rel­len Produktion ein­fach nicht mehr funktioniert.”

bild3 300x216 Do it yourself: Interview mit Karel DudesekTechnologien bezie­hungs­weise Werkzeuge for­men stets den mit ihnen gene­rier­ten Output: das Vektor-Grafikformat Flash von Adobe etwa gibt bis zu einem hohen Grad das mit ihm rea­li­sier­bare Endprodukt vor — eine schein­bar para­doxe Situation, die Prof. Dudesek mit dem in Europa lange Zeit sehr belieb­ten “Stricken nach Zahlen” ver­gleicht. Studenten sol­len an Kunsthochschulen für diese Situation sen­si­bi­li­siert wer­den und durch den Blick unter die Oberfläche ihre Werkzeuge im Flusser’schen Sinne als Dispositive des Kunsthandwerks ver­ste­hen. “Tools framen die Ästhe­tik,” erklärt Dudesek, “und die Beschäftigung des Künstlers endet ja nicht an der Oberfläche, son­dern es geht darum, diese Interface-Systeme von der intel­lek­tu­el­len Seite her zu kapie­ren: denn die­ses Verständnis spielt ja wie­der eine beträcht­li­che Rolle im krea­ti­ven Bereich.”

Für die Einwohner des klas­si­schen Kunstestablishments müs­sen die Credos der jun­gen Medienkünstler-Generation wie Altarfrevel erschei­nen: wo das Establishment Sicherheit an Ölge­mäl­den in his­to­ri­schen Säulenhallen fest­macht, rich­tet sich die Aufmerksamkeit der jun­gen Medienkunst auf iPho­nes, digi­tale Klospülungen und so ziem­lich jede Blackbox, deren unter der Haub ver­bor­ge­ner Hard– oder Software-Schaltplan sich neu ver­drah­ten lässt. Was im Bereich elek­tro­ni­scher Musik modi­fi­zierte Klangerzeuger-Hardware bedeu­tet, davon weiß jeder Synthie-Sammler ein Lied zu sin­gen — ob der Do-it-Yourself Schock als nach­hal­ti­ger künst­le­ri­scher Paradigmenwechsel gel­ten wird, das kann aber nur eine ent­schei­den: und zwar die Nachwelt.

Dass (digi­tale) Re– und Produktionstechniken den Fokus ästhe­ti­schen Schaffens auf die Beschäftigung mit den Implikationen der Hard– und Software len­ken würde, erkannte in den zwan­zi­ger Jahren bereits Walter Benjamin in sei­nem hell­sich­ti­gen — und viel­fach zu Unrecht als kul­tur­pes­si­mis­tisch bezeich­ne­ten — Kunstwerksaufsatz (Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeialter sei­ner tech­ni­schen Reproduzierbarkeit). Ein berech­tig­ter Zweifel an der Hoffnung auf lust­volle Aneignung der medi­en­ge­sell­schaft­li­chen Infrastruktur macht sich aber trotz­dem breit: noch nie wur­den so viele Kochbücher und –sen­dun­gen pro­du­ziert und kon­su­miert wie in den Nuller-Jahren des neuen Jahrtausend — wäh­rend zugleich noch nie in der Geschichte Westeuropas pri­vat so wenig gekocht und soviele Fertigprodukte kon­su­miert wer­den. Anstatt die guten alten Zeiten eli­tä­rer Kunstproduktion zurück zu seh­nen, bleibt also nur zu hof­fen, dass der hohe Spaßfaktor der Do-it-yourself Philosophie auf brei­ter Ebene nicht bloß ver­klei­dete Kapitulation vor znuneh­mend undurch­schau­ba­re­ren Blackboxes symbolisiert.

* Unter ande­rem auch den Herausgeber des Pamphlets; sowas kommt also dabei raus, wenn man zu lange über die­ses Medienzeugs nachdenkt.


Fotocredits:
Bild 1 — Alix-Gehäuse: Roland Alton Scheidl, net cul­ture lab
Bild 2 — Ncl_Radicla Chic: Telekom Austria TA AG
Bild 3 — Löten: David Cuartielles

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Bisher haben meine Lieblingsleser 22 Kommentare zu "Do it yourself: Interview mit Karel Dudesek" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Klaus Identicon Icon
    Klaus sagte am 9. Mai 2008 um 10:28

    Hoffe nicht zu sehr Blog-Spam, aber es passt zum Thema:

    DIY kommt nach Wien, im net.culture.space im MQ kann jeder mit­bas­teln, löten und programmieren.

    Siehe http://lab.netculture.at/diy

    Do It Yourself-Workshops
    Make your own: 3D Plot — fab@home | 28. Mai bis 10. Juni
    Make your own: Physical Computing — Arduino | 28. Mai bis 10. Juni
    Make your own: Home Media Server | 28. Mai bis 3. Juni
    Make your own: Wii con­trol­led Whiteboard | 3. Juni
    Make your own: Radical Chic — Wearable Computing | 4. Juni bis 7. Juni
    Make your own: Wearable Computing … | 30. Mai bis 1. Juni und 6. Juni bis 8. Juni

    Wo:

    net.culture.space — quartier21/MQ
    Museumsplatz 1 | 1070 Wien

    Freier Eintritt!

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 10. Mai 2008 um 10:54

    Da werd ich sicher­lich auch mal vor­bei­schauen. Bin ja gespannt, ob das eher die Nerd-Fraktion anzieht oder ob Löten plötz­lich Pop-Appeal bekommt und ich meine Zinnrolle wie­der aus­pa­cken muss :mrgreen:

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    Christine Identicon Icon

    Hi
    in dei­nem Blog wer­den bei mir sämt­li­che Umlaute als komi­sche Zeichen dar­ge­stellt.
    Anstatt einem o mit Pünktchen steht nur so was da wie “ö”…
    Ist da was mit dei­ner Zeichensatzcodierung im Blog durch­ein­an­der gekom­men, oder liegt das even­tu­ell an mei­nem Rechner? komisch.
    tschau

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 28. September 2009 um 19:16

    Hi, eigen­ar­tig… eigent­lich wird alles auf UTF aus­ge­lie­fert, klingt so, als ob dein Browser Western ver­wen­det — hast du viel­leicht die Zeichensatzkodierung hän­disch umgestellt?

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  • www.angelboot.org Identicon Icon

    Ich glaube nicht das Löten plötz­lich Pop-Appeal wird, eher wer­den es mal wie­der die Nerds seien die mit der Zinnrolle und der Lötpistole am Gürtel kom­men werden.

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  • ritchie Identicon Icon
    ritchie sagte am 13. Mai 2008 um 16:51

    Aber viel­leicht wer­den Lötkolben dem­nächst ein unver­zicht­bare Accessoire auf Modeschauen :-)

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  • Robert Identicon Icon

    Wie habe ich das frü­her geliebt mit mei­ner Lötstation die komischs­ten Sachen zusam­men zu löten :roll:

    Mittlerweile benutz ich den nur noch, wenn meine Lüftersteuerung mal wie­der spinnt.

    Nen Besuch wäre es aber den­noch wert denke ich. :mrgreen:

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  • Mario Identicon Icon

    Ich hab mit mit dem Lötkolben frü­her immer die Leiterbahnen ram­pu­niert. Seitdem lass ich die Finger von die­sen Ungetümern:)

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  • Meike Identicon Icon

    also wir machen eigent­lich auch was geht selbst, macht mir immer spaß muss ich sagen.. auch wenns anders vlt schnel­ler geht

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 18. Mai 2008 um 12:41

    Da hast du recht… Zeit ist nicht alles, und der Weg ist das Ziel :mrgreen:

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  • katja wölffing Identicon Icon

    @Klaus:
    DIY kommt nach Wien…coole Sache, da werd ich auf jeden fall dabei sein! Danke für die Info! :idea:

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  • Andreas Identicon Icon

    Ist doch eine nette Sache! Ich habe frü­her auch immer gerne “case mod­ding” gemacht. Wobei ich mitt­ler­weile auf ein Laptop umge­stie­gen bin und kei­ner­lei Spiele mehr spiele somit sind Desktoprechner für mich rela­tiv unin­ter­es­sant gewor­den. :mrgreen:

    Grüße
    Andreas

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  • kalle Identicon Icon

    …DIY im Spannungsfeld zwi­schen Kunst und Kunsthandwerk…? — 

    Wenn man es so sehen will, warum nicht. Mir geht’s dabei um’s ‘Händische’ und um’s ‘Begreifen’ von Techniken und Technologie und gestal­te­ri­schen Möglichkeiten.

    Ich wun­dere mich schon lange über den offen­sicht­li­chen Mangel an guten deutsch­spra­chi­gen Seiten zu die­sem Thema. Im Vergleich zu den USA ist da sogut wie gar nix. Daher fänd ich’s gar nicht schlecht, wenn die grund­le­gende Begeisterung für’s Erfinden, Erschaffen und Gestalten etwas abfärbte.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 22. Mai 2008 um 14:41

    Das stimmt natür­lich… weit und breit nix Vergleichbares zum Make Mag. Wobei: die gute alte Elektor geht bzw. ging ja auch in diese Richtung, wenn auch rein auf Elektronik beschränkt. Ich sag nur: Ing. Dieter Nührmann, der Franzis-Verlag Held mei­ner frü­hen puber­tä­ren Jahre!

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  • Musashi Identicon Icon

    Das Selbermachen hat mich immer schon fas­zi­niert. Habe aber lei­der über­haupt kein Talent für jede Art von Handwerk. Sei es im Haus oder im Computer. Schaue daher immer etwas nei­disch auf die, die das können.

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    Reinhard Identicon Icon

    Da mach Dir mal nichts draus. Die wirk­lich “schi­cken” Sachen bekommt man heute eh nicht mehr mit dem Lötkolben hin. Das wird immer mehr aus­ster­ben — mei­ner Meinung nach

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 26. Mai 2008 um 13:58

    bzw. halt Liebhaberei… so wie die ana­loge Fotographie. Oder dem­nächst Bücher :smile:

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    Reinhard Identicon Icon

    Na mit Büchern …das glaube ich dann wohl doch nicht! Da würde ich lie­ber mei­nen Plattenspieler wegwerfen … ;-)

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  • susanne Identicon Icon

    Sorry, wann kommt die DIY nach Wien. Habt Ihr da mehr Informationen.

    Besten Dank

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    Klaus Identicon Icon
    Klaus antwortete am 28. Mai 2008 um 9:40

    Seit ges­tern ist DIY in Wien :-) Alle Infos, Termine etc. zu den Workshops, Lectures und all­ge­meine Informationen zu den net cul­ture labs unter:
    http://lab.netculture.at/diy/

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  • Mario Identicon Icon

    Wobei man ja sagen muss, dass es dies schon län­ger gibt. Mal sehen, was als näch­tes gepimpt wird:)

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  • Klaus Identicon Icon

    Würde auch gerne im Handwerken und vor Allem im Löten gerne mehr Geschick von Geburt an mit in die Wiege gelegt bekom­men haben.

    Meine XBox 360 hat näm­lich den berühm­ten “Ring of Death” und ich würde sie nun am liebs­ten gerne selbst neu verlöten.

    Evtl. kann mir ja Jemand von Euch nen Rat geben wo ich das am Beste machen kann in Frankfurt??? Wäre sehr dank­bar für einen guten Tipp bei die­sem ja doch recht sen­si­blen Thema!

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