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Springeight-Overview: Nur mehr 2 Tage!

19.05.2008, geschrieben von , Keine Kommentare
21. Mai 2008bis25. Mai 2008

spring00 150x150 Springeight Overview: Nur mehr 2 Tage!Und dabei ist doch in Kürze Sommerbeginn! Aber hier ist ja auch nicht die Rede vom Frühling, son­dern vom : genau genom­men von mei­nem Lieblings-Elektronik– süd­lich des Weißwurstäquators. Einen Fotopass hab ich auch, mit ande­ren Worten: mit ein paar Schnappschüssen muss gerech­net wer­den, und viel­leicht sogar dem einen oder ande­ren Audio-Interview. Vorgestern hab ich noch eine zur Electronic Beats von T-Mobile bekom­men, die schon am Mittwoch Nachmittag im Aiola am Schlossberg (mein Lieblingslokal in ) beginnt — also wird die Pilgerfahrt gen Rave-Culture wohl bereits am Mittwoch in der Früh beginnen.

Als Stammbesucher des Grazer spring­fes­ti­val habe ich die ers­ten fünf Auflagen mit­er­le­ben und musste dann aus Termingründen zwei Jahre pau­sie­ren — umso grö­ßer ist die Vorfreude drauf, nächste Woche mal end­lich wie­der im Dom im Berg abzu­ro­cken, der geni­als­ten Location, in der in Öster­reich je legale Parties gefei­ert wur­den. Man stelle sich einen gro­ßen Quader (Einen sehr gro­ßen Quader. Er bie­tet immer­hin Platz für weit über 1.000 Tänzer.) vor, der ein­fach mit­ten in den Grazer Schlossberg rein­ge­sprengt wurde: meter­di­cke, mas­sive Naturfelswände, dazu eine phatte Anlagen und ein talen­tier­ter Tontechniker, und jeder Raver ist im sieb­ten Soundhimmel. Der Dom ist aller­dings “nur” die Hauptlocation, inge­samt ver­teilt sich die Feierei auf meh­rere Venues, dar­un­ter auch PPC und Postgarage.

spring Springeight Overview: Nur mehr 2 Tage!Begonnen hat das Spring-Festival, wie jedes ambi­tio­nierte Musik-Event, ver­gleichs­weise klein — eine Riesen-Veranstaltung á la Sonar wird aber glück­li­cher­weise nie draus wer­den, denn die Locations begren­zen die Zuseherzahl, und das ist eine der Hauptstärken des Festivals. Einige der Vorjahres-Highlights sind bei play.fm als kom­plette Streams ver­füg­bar, außer­dem ist die hübsch gesal­tete Videogallerie mitt­ler­weile auf ganz beacht­li­chen Umfang ange­wach­sen. Ebenfalls ein­zig­ar­tig in Öster­reich: die Partys ver­tei­len sich über die gesamte Innenstadt, abend­li­cher Party-Tourismus ist quasi ein Muss. Vielen Elektronik-Connaisseuren gilt der Event mitt­ler­weile als Highlight der Partysaison — kein Wunder, wenn man einen Blick auf das dies­jäh­rige Artist Line-Up wirft. Neu in die­sem Jahr: die Veranstalter haben mit dem Londoner End, dem ich kürz­lich beim London-Ausflug mit Tom erst­mals einen Besuch abge­stat­tet hab, eine Partnerschaft abgeschlossen:

This is ano­ther step towards the springfestival’s fur­ther expan­sion pro­vi­ding sophisti­ca­ted club­nights to an inter­na­tio­nal crowd. The End will take over the whole Dom im Berg — the festival’s main venue — on Saturday 24th May, with a lin­eup that rep­res­ents the club’s wide musi­cal spec­trum of some of the world’s finest DJs hol­ding resi­den­cies at The End.

Ein unver­gess­li­che Party war übri­gens die Brazil-Night beim Springfive. Stamina MC und DJ Marky sind das dyna­mischste Drumandbass-Duo, das ich jemals gehört hab… glück­li­cher­weise mehr­mals, und ich freu mich schon mäch­tig auf die dies­jäh­rige Brazil-Session: check this one out:

0 Springeight Overview: Nur mehr 2 Tage!

Ebenfalls bereits “Tradition” beim Spring ist das Tagesprogramm mit zahl­rei­chen Workshops der Red Bull Music Academy, Lesungen und Vorträgen, Symposien und — neu in die­sem Jahr — einer Videoausstellung im Museum für Moderne Kunst. Eine Aufzählung aller Programmpunkte würde den Rahmen die­ses Artikel spren­gen — die voll­stän­dige Über­sicht gibt’s auf der Homepage. Mein vor­läu­fi­ger Partyplaner sieht fol­gen­der­ma­ßen aus: am Mittwoch werd ich mir Streets und Roni Size beim Electronic Beats Opening in den Kasematten anhö­ren und viel­leicht in der Früh dann noch zu & Co. in den Dom rüber­schauen. (Bereits hier tritt der erste Interessenskonflikt auf: Fabio, D-Bridge, Bryan G *und* Artificial Intelligence spie­len mit den MCs LowQui, SP:MC und Rage im PPC).

spring02 300x196 Springeight Overview: Nur mehr 2 Tage!Am Donnerstag wird’s mich wohl wie­der in den Dom ver­schla­gen, XRS spielt gemein­sam mit Drumagick live — der Mann ist ein Qualitätsgarant, außer­dem sind die eben­falls bra­si­lia­ni­schen Plattendreher Bungle und DJ Edgar am Start, zwei­te­ren hab ich noch nie gehört. Allerdings werd ich dann wohl rela­tiv früh abrei­sen müs­sen, denn: in der Postgarage spie­len neben Arabian Prince aka Professor X, Egyptian Love & Jamie Jupiter auch… the Man!!! The one and only Godfather of and House — Mr. Juan Atkins! Ich hab sein Set nach der Wiener Loveparade im Jahr 2000 im Flex gehört — der Mann ver­steht sein Handwerk wie wenige. Ich ver­mut mal stark, das wird mein per­sön­li­ches Highlight — mal gucken, ob sich die Vice Party im Arcadium dann noch ausgeht.

spring01 300x201 Springeight Overview: Nur mehr 2 Tage!Am Freitag werd ich mir im Orpheum den lang geheg­ten Wunsch, Senor Coconut and his Orchestra mal live auf­tre­ten zu sehen, erfül­len — und spä­ter dann zum Chicago House Special mit Robert Owens und Larry Heard aka Mr. Fingers in den Dom rüber­wan­dern. Der Samstag wird dann noch­mal rich­tig anstren­gend — da braucht man ja fast schon Projektmanagement-Software für die Koordination der Timetables. Den Dom rocken Marky, Stamina, Gilles Pterson, Bushwacka und Mr. C, im PPC sind die Pistols, Atomic Hooligan, Hannah Holland, MC Chickaboo, Trevor Loveys, Baobinga und Kid Blue zugange, in der Postgarage zele­brie­ren Luke Vibert (aka Wagon Christ), Hot Chip und Deadelus elek­tro­ni­sche Klänge, wäh­rend im Arcadium Temper D, The Sec und The Dying Punks Drumandbass hoch­le­ben lassen.

*Achtung*: das ist nur ein klei­ner Ausschnitt des Programms. Daneben gibt’s wei­tere Locations, Second Floors, Afterpartys, Vorträge… ein­fach hier rein­schauen. Ansonsten sehen wir uns am  — loo­kin’ forward!


Fotocredits: Alle Bilder von Springfestival.at.

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