Zanox ändert Partner-Vergütungsmodell
Zanox, seines Zeichens lukrativstes Affiliate-Marketing Network für europäische Blogger, ändert mit 1. Juni diesen Jahres die Konditionen des “Partner werben Partner” Programms. Die Standardprovision beträgt nun 6 Euro pro Partner, Premium-Affiliates (ab Adrank 6) bekommen 8 Euros.
Während englischsprachige Blogger die freie Qual der Wahl haben, sieht’s mit europäischen Affiliate Marketing Networks eher duster aus. Ursprünglich war hier auf datenschmutz affili.net eingebaut, das auf datenschmutz damit erzielbare Einkommen lag allerdings fast unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Zanox bietet die wesentlich attraktiveren Partnerprogramm und vor allem das lukrativere Beteiligungsmodell - und da jede Seite händisch freigegeben wird, bleibt das Netzwerk frei von billigen Klick-Generatoren.
Welche Partnerprogramme man fürs eigene Blog wählt, hängt natürlich einzig und allein von der thematischen Ausrichtung ab. Je enger der thematische Bezug zum Seitenthema, desto höhere die Coversion-Rate. Bei mehreren hundert Werbern - von Feinkostwaren bis zu ADSL-Verträgen - sollte allerdings so gut wie jedes Nischenblog zumindest ein paar kontext-sensitive Werbemittel im Zanox-Portfolio finden.
Nach Anmeldung und Freischaltung muss man sich für jedes Partnerprogramm einzeln bewerben, erfahrungsgemäß erfolgt die Freischaltung oder Ablehnung innerhalb von zwei Tagen. Für das neue Zanox-Leadmodell ist lediglich zu beachten, dass neu geworbene Partner innerhalb von 6 Monaten nach Registrierung ein Guthaben von mindestens 50 Euro erzielt haben - aber das ist selbst für kleinere und mittlere Blogs ohne weiteres möglich.
veröffentlicht am 05. May anno domini 2008.
Tags: Affiliate Marketing, Blog, Blogwerbung, Geld verdienen mit Blogs, Kontext, Marketing, Netzwerk, Partnerprogramm
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Also ich bin von den Affiliate-Programmen nicht überzeugt. Web-Surfer sind generell schon bannerblind (ich bin da keine Ausnahme), und Textlinks? Ich weiß nicht, ob ich meinen Lesern in jedem Beitrag irgendein Produkt andrehen möchte. Es gibt da einige Blogs im englischen Sprachraum, die das exzessiv tun - mit dem Resultat, dass sie Leser verlieren. Dazu kommt noch, dass es eigentlich nur noch CPL statt CPM gibt, für mich die reinste Gratis-Werbung für Affiliate-Anbieter - bei jeder Einblendung (da Banner eh nicht geklickt werden). Dubiose und oft fragwürdige Abrechnungen und lächerliche Provisionen pro Abschluss machen den Fall für mich klar. Auf der anderen Seite könnte man das für sich und das eigene Blog auch ausnutzen, oder nicht?
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Grundsätzlich hast du natürlich recht mit der Bannerblindheit; wobei ich auf “Werber-Seite” schon sehe, dass einige Bannerformate nach wie vor gut funktionieren, speziell Formate wie Fetchback. Von übermäßigen Text-Links halt ich in der Tat auch nix… würd am Blog nur Aff-Links zu Produkten verwenden, die mir auch wirklich voll taugen, wie zB LaFraise.
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