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CSS: Zusatzversicherung ohne Altersrückstellung

11.06.2008, geschrieben von , 7 Kommentare
hallimash CSS: Zusatzversicherung ohne Altersrückstellung Dies ist ein
durch ver­mit–
tel­ter, hono­rier­ter Eintrag

cssversicherung CSS: Zusatzversicherung ohne AltersrückstellungVersicherungstechnisch kann man manch­mal ganz schön dumm daste­hen. Zum Beispiel dann, wenn sich eine schein­bar gute Idee in der Realität als Kostenfalls ent­puppt. Typisches Beispiel in ist die soge­nann­ten Altersrückstellung: was viele Versicherer als Vorteil anprei­sen, erweist sich laut CSS (in die­sem Fall aus­nahms­weise nicht Cascading Style Sheets, son­dern eine gleich­na­mige Schweizer Versicherung) für gut drei Viertel der Versicherten als äußerst nach­tei­lig. Als erste Versicherung über­haupt bie­tet die CSS in Krankenzusatztarife ohne Altersrückstellung an.

Mit stei­gen­dem Alter stei­gen bekannt­lich gesund­heit­li­che Risiken und damit auch die Zusatzversicherungs-Beiträg. Bei der Altersrückstellung han­delt es sich, sim­pel erklärt, um eine frühe Vorauszahlung für spä­ter zu erwar­tende höhere Prämien, die jedoch mit gra­vie­ren­den Nachteilen ver­bun­den ist.

Zwar schreibt der deut­sche Gesetzgeber besagte Altersrückstellung kei­nes­wegs vor, den­noch hat sich die­ses System sozu­sa­gen als Marktstandard eta­bliert. Problematisch wird’s ins­be­son­dere bei einem Versicherungswechsel, denn dabei fal­len die ange­spar­ten Rückstellungen ersatz­los unter den Tisch — sicher­lich mit ein Grund, warum Versicherungsmathematiker Peter Schramm fest­stellte, dass Altersrückstellungen erst ab rund 80 Jahren grei­fen. Führt man sich vor Augen, dass 75% der Versicherten ihre Verträge aber bereits vor dem 65. Lebensjahr kün­di­gen, so wird schnell klar, dass es sich bei den bis zu 50% höhe­ren Prämien vor allem um eines han­delt: einen will­kom­me­nen Einkommensbonus für die Anbieter.

Mit dem neuen Produkt wird die CSS gewiss eini­gen Staub inner­halb der Branche auf­wir­beln. Den Kunden steht es frei, die ange­spar­ten Beiträge ander­wei­tig pro­fi­ta­bler anzu­le­gen, und wer einen Versicherungswechsel vor­nimmt, muss nicht mit nach­tei­li­gen finan­zi­el­len Konsequenzen rech­nen. Kostensicherheit ist durch die CSS Tariftabellen gege­ben, die jeder­zeit Auskunft dar­über geben, wie sehr die Beitrage mit zuneh­men­dem Alter stei­gen. Der voll­stän­dige Verzicht auf die Rückstellungen ist aller­dings nicht der ein­zige Vorteil, der das Produkt von CSS aus­zeich­net: der Tarif CSS.flexi erlaubt eine ganz genaue Anpassung an die per­sön­li­chen Präferenzen. Aus fünf modu­lare, ein­zeln wähl­ba­ren Bausteinen stellt dabei der Versicherte die von ihm gewünsch­ten Leistungen zusam­men und erhält ein indi­vi­du­el­les Produkt mit her­vor­ra­gen­dem Preis/Leistungsverhältnis.

In der ist der Zusatzversicherer CSS längst kein Unbekannter mehr: seit über 100 Jahren küm­mert sich das Unternehmen um die der Eidgenossen. “ darf kein Privileg von Besserverdienern sein,
son­dern sollte ein Grundrecht für jeder­mann dar­stel­len”, so lau­tet das Credo. Das finan­zi­elle Risiko einer Erkrankung zu mini­mie­ren gehört wohl unmit­tel­bar zum mensch­li­chen Anti-Vanitas Bestreben. Während anders als in den USA in Deutschland zwar eine gesetz­li­che Pflichtversicherung exis­tiert, zeigt sich trotz­dem immer deut­li­cher, dass sich immer mehr Finanzierungslöcher im Gesundheitssystem auf­tun: höhere Lebenserwartung, neue (und kos­ten­in­ten­sive) Behandlungsmethoden, stei­gende Medikamentenpreise bei gene­rell stei­gen­den Sozialausgaben zwin­gen die gesetz­li­chen Kassen zum immer gra­vie­ren­de­ren Einsparungen. Der Konflikt zwi­schen finan­zier­ba­rem Gesundheitssystem und dem Wunsch der Bevölkerung nach umfas­sen­der Versorgung zeigt sich aktu­ell nicht zuletzt am Beispiel des öster­rei­chi­schen Ärzte­streiks. In nähe­rer Zukunft wird die bereits jetzt deut­lich spür­bare Trennung zwi­schen Kassen– und Privatpatienten noch viel gra­vie­rende Ausmaße anneh­men — und eine Zusatzversicherung eher zu einer Notwendigkeit denn zu einem Luxus machen. Ein klei­ner Schritt für den Patienten, ein gro­ßer Schritt für Europa in Richtung USA — wo der Sozialstaat an seine Grenzen gerät, sind krea­tive und vor allem kos­ten­scho­nende Lösungen gefragt: und hier trifft die Schweizer CSS Versicherungen mit ihrem aktu­el­len Produkt für den deut­schen Markt zwei­fel­los den Zahn der Zeit.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 7 Kommentare zu "CSS: Zusatzversicherung ohne Altersrückstellung" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Peter Winzmann Identicon Icon

    Ich habe mir die Tarife der CSS Versicherung mal ange­se­hen, die sind im Vergleich zu den sonst markt­üb­li­chen Tarifen ja rich­tig gut und dasin allen Bereichen. Egal ob sta­tio­när, ambu­lant oder Zahnersatz über­all weit bes­ser als der Durchschnitt. Anders würde es ja auch nicht gehen, denn als Neuling auf einem Markt muss man ent­we­der durch den Preis oder eine beson­ders hohe Qualität auffallen.Die CSS Versicherung tut beides.

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  • Zahnzusatz-Direkt Identicon Icon

    Auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist.
    Der CSS Zahnzusatz Tarif zählt immer­noch zu den Top-Tarifen.
    Im Versicherungsvergleiche schnei­det er meist am bes­ten ab.
    Da haben die Schweizer wirk­lich einen super Tarif zusam­men­ge­stellt.
    Die Nachfrage ist immer­noch sehr groß nach Zahnzusatzversicherungen.

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  • Zahnzusatzversicherung Experte Identicon Icon

    Die CSS ist nach­wie­vor der leis­tungs­stärkste Tarif in Deutschland. Das der Tarif ohne Altersrückstellungen berech­net wird, ist kein Nachteil. Ähnlich leis­tungs­starke Zahnzusatzversicherungen mit Altersrückstellungen sind von Beginn an oft 20 bis 30 Prozent teu­rer. Allerdings aht die­ser Tarif einen gro­ßen Nachteil: Man brauch wirk­lich ein per­fek­tes Gebiss um über­haupt eine Chance zu auf Versicherungsschutz zu haben. In ande­ren Fällen wird man abgelehnt.

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    Ritchie Blogfried Pettauer Identicon Icon
    Ritchie Blogfried Pettauer antwortete am 28. Juni 2010 um 16:08

    Das macht diese Variante in der Tat nur für sehr wenige inter­es­sant — wer über drei­ßig noch ein per­fek­tes Gebiss hat, der stehe auf und kna­cke die erste Nuss! (Mit den Zähnen natür­lich :satan: )

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  • Nebenjobs-Heimarbeit.com Identicon Icon
    Nebenjobs-Heimarbeit.com sagte am 19. August 2010 um 20:29

    die CSS ist keine schlechte ver­si­che­rung! aber sie trägt eine kos­ten­falle in sich und zwar wer­den keine rück­stel­lun­gen gebil­det, die ver­si­che­rung schaut jähr­lich ob preis und leis­tun­gen pas­sen. wenn du in einem jahr mehr leis­tung in anspruch genom­men hast als ein­ge­zahlt dann geht der bei­trag in die höhe

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  • Versicherungenweb.de Identicon Icon
    Versicherungenweb.de sagte am 19. August 2010 um 20:31

    Man muss die Gesundheitsfragen kor­rekt und wahr­heits­ge­mäß aus­fül­len. Wenn man aber schreibt, man sei der­zeit in Behandlung, bekommt man den Versicherungsschutz erst­mal nicht!

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  • Zahnzusatzversicherung-Experten Identicon Icon
    Zahnzusatzversicherung-Experten sagte am 7. November 2010 um 11:28

    moin,

    die Kalkulationsweise ohne Altersrückstellungen ist sicher­lich keine “Kostenfalle”, wie es hier teil­weise erwähnt wird…

    Die Beiträge sind — im Gegensatz zur “tra­dio­tio­nel­len” Kalkulation mit Altersrückstellungen ins­be­son­dere für jün­gere Menschen in den ers­ten Jahren deut­lich gerin­ger. Dafür pas­sen sich die Beiträge mit stei­gen­dem Alter dem stei­gen­den Risiko (Zahnersatz zu benö­ti­gen) an.

    Wer möchte, kann jeden Monat ein paar Euro auf ein eige­nes Sparkonto über­wei­sen und sich somit seine eigene Altersrückstellung anspa­ren. Vorteil bei der CSS-Versicherung: diese “eigene” Altersrückstellung wäre im Falle einer Kündigung nicht ver­lo­ren. Bei Tarifen die mit Altersrückstellungen kal­ku­liert sind, ver­liert man die auf­ge­baute Altersrückstellung auto­ma­tisch mit der Kündigung. Die Altersrückstellungen rech­nen sich meist erst nach sehr sehr lan­gen Zeiträumen, ca. 15 Jahre aufwärts.

    Das Risiko einer all­ge­mei­nen Beitragsanpassung besteht grund­sätz­lich bei ALLEN Zahntarifen, egal ob die mit oder ohne Altersrückstellungen kal­ku­liert sind.

    Die Gesundheitsprüfung bei der CSS ist mitt­ler­weile rela­tiv hart, das ist kor­rekt. Allerdings macht das im Sinne der Beitragsstabilität auch Sinn, wenn man ver­hin­dern möchte, dass der Tarif stän­dig teu­rer wird.

    Viele Grüße

    Maximilian Waizmann

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