Ich koche nicht nur gern, sondern gehe auch sehr gern essen, daher wird’s an dieser Stelle zukünftig den einen oder anderen Hinweis auf empfehlens- oder meidenswerte Wiener Lokale geben; und in 10 Jahren ersetzt dann der Guide Datenschmutz den angestaubten Millau oder so… Als Auftakt folgt ein weniger gelungener Abend mit Fremdbewirtung in einer neuen Wiener Pizzeria: denn die österreichischen Tageszeitungen brechen geradezu in Lobeshymnen aus, wenn sie über die Mari schreiben. Ich hab zuerst in der Bunten Wahrheit aka Kronenzeitung und dann im Standard (Rondo) über das Lokal gelesen gelesen, das vor kurzem bei mir ums Eck aufsperrte. Dort seien die einzig wahren, die echten neapolitanischen Pizzen zu haben, so, wie man sie in Wien sonst nirgends bekäme. Das stimmt: eine so fade und in jeder möglichen Kategorie durchfallende Pizza bringt nicht mal der alte Fuchs Doktor Oetker aus dem Ofen - aber alles der Reihe nach.
Das Lokal versprüht spröden Kachelcharme, die 70er Jahre Salzstreuer fügen sich “harmonisch” in die übrige Einrichtung. Die Karte suggeriert Konzentration aufs Wesentliche und offeriert neben einer Portion Oliven und einer Handvoll (6 oder 7) verschiedenen Pizzen bloß Flüssiges: keine Zuppa, kein Insalata, keine Nudelgerichte. “Also muss die Pizza echt grandios sein”, dachten wir uns. Allerdings war mir so gar nicht nach Veggie-Style zumute, blieb also nur die Wahl zwischen Salami- und Salsiccia-Pizza. Zweitere sei aus, erfuhr ich auf Nachfrage, eine Tagespizza gäbe es nicht, antwortete mir die Kellnerin vollkommen erstaunt auf diesbezügliche Nachfrage - mein Anliegen schien ihr sehr absurd. “Gut, dann nehme ich eine Pizza Salami mit extra Büffelmozzarella,”, fügte ich mich in mein Schicksal.
Die Servicemitarbeiterin blickte mich nachdenklich an und klärte auf: “Das geht leider nicht. Ich könnte Ihnen aber eine Büffelmozarella-Pizza mit extra Salami machen lassen, das ist quasi das gleiche.” Als ich nach mehreren Sekunden Pause schließlich bemerkt hatte, dass sie keinen Scherz machen wollte, stimmte ich dem Tauschhandel resignierend zu - dabei hätte ich doch viel lieber eine Salamipizza mit Mozzarella als umgekehrt gehaben
Anja entschied sich für die Ripiena, ein kürzlich in Mode gekommener Ausdruck für die gute alte Calzone. Die isst aber ohnehin kein Neapolitaner, denn die klassische Touristenpizza kriegt prinzip-bedingt nie jenen knusprigen Boden, der diese speziellen Fladen auszeichnet.
Der Koch der Pizzeria Mari füllt besagte Ripiena mit riesigen Mengen vollkommen ungewürzten Ricottas mit ein paar winzigen Stücken von Prosciutto Cotto, der sich aussah wie Aldi-Toastschinken und nach genau gar nix schmeckte. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Ricotta in einer Ripiena nix verloren hat - aber wenn schon, dann müsste man diesen geschmacklosesten aller Frischkäse mindestens mit ein wenig Basilikum und Knoblauch aufpeppen, von Salz ganz zu schweigen. So schmeckt die ganz Partie wie eine unglaublich fade, viel zu groß geratene Kärntner Kasnudel…
Blieb noch meine Pizza, die beim Auseinanderschneiden gleich mal eine Menge Wasser ließ. Erwartungsgemäß war der Boden innen ziemlich matschig und vollgesogen, während der erhöhte Rand keineswegs die erhofften Luftblasen, umschlossen von oblatten-artig dünnen Teigschichten, enthielt, sondern von der Konsistenz her eher an einer mittelschweren, teigigen Weißbrotfladen erinnerte. Außer eines verlorenen wirkenden Blatt frischen Basilikums waren Gewürze auch hier Fehlanzeige; da konnte die ach so tollen Dosentomate direkt vom Vesuv auch nix mehr dran ändern. Zumindest die Salami stellte den alten Spruch, dass Fett ein Geschmacksträger sei, eindrucksvoll unter Beweis.
Originell fand ich auch die Interpretation des beliebten Chili-öls: schäzungsweise fünf Chilikerne in einer Kanne mit mittelmäßigen Olivenöls machen weder einen Sommer noch Schärfe - ich bildete mir einen leicht ranzigen Unterton ein, das könnte aber auch die Enttäuschung über das fehlende Capsaicin gewesen sein.
Wie eingangs erwähnt denken Karin Schnegdar von der Kronenzeitung und der Standard ganz anders darüber - also entweder hat der Koch einen verdammt schlechten Tag erwischt, oder die Artikel entstanden nicht unbedingt aufgrund eines Testessens… da lob ich mir doch meine aktuelle Lieblingspizzeria I Carusi. Mit der Rindscarpaccio-Pizza, bei der vom Teig bis zum Belag einfach alles perfekt stimmt, könnte sich Pizza Mari eine große Schnitte abschneiden... das ist eben wie beim Minimal Techno: je mehr man sich aufs Wesentliche beschränkt, desto deutlicher fallen Fehler auf.
Danke für den Hinweis, wollte schon hingehen, da erspar ich mir jetzt eine Enttäuschung...
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also so ein blödsinn! als kennerin und liebhaberin der neapolitanischen pizza kann ich nur sagen: thumbs up für mari!
richtige dicke, knusprig, angenehmes einfaches ambiente, liebe bedienerinnen, nicht überfüllte menükarte.
also ich geh heute abend hin. wollte nur die telefonnummer raussuchen und dann stolper ich über so einen blödsinn. leute lasst euch nix sagen von so einem hansel! das caruso stinkt ab!
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Jessica, sag arbeitest du vielleicht für die Pizzeria Mari? Dass das Caruso "abstinkt", kann wohl nicht dein Ernst sein. Und dass eine "nicht überfüllte Menukarte" ein Feature ist, war mir auch neu
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Ritchie ich glaube ihr hattet Pech mit einer Kellnerin, anders kann ich es mir nicht erklären. Zugegeben, das Personal ist manchmal strange aber die Pizza (alleine schon der Boden) gehört zu den mit Abstand besten in Wien. Kleine Auswahl und basic flair, aber wen das nicht stört der ist dort richtig...meiner Meinung nach.
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Kannst ungschauter hingehen, zur Mari. Die Pizza ist sensationell und die Bedienung außergewöhnlich freundlich. Der Pizzakoch hat manchmal seine Macken, was ich ihm aber gerne durchgehen lasse, solange er gute Pizza bäckt.Der Richi sollte zumindest ein zweites Mal hingeschaut haben, bevor er uns mit seinen Ergüssen langweilt.
Kurte
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Hab ich. Und so gelangweilt kann's dich wohl nicht haben, wenn du sogar kommentierst
Wer etwas Ahnung vom Kochen und von italienischer Küche hat wird in diesem überteuerten Lokal, das lediglich von ein paar Zeitungsberichten lebt, sicher nicht glücklich.
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Ganz ehrlich, eben wer eine Ahnung von italienischer Küche und davon hat, wie eine echte Pizza zu schmecken hat kann die Qualität dort nicht ignorieren. Über Geschmäcker läßt sich bekanntlich streiten, aber zu behaupten die Pizza lebt nur von Zeitungsberichten (welchen überhaupt??) liegt falsch
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die rindscarpaccio-pizza ist so grandios, dass ich es kaum schaffe, dort etwas anderes zu probieren! und jetzt hab ich hunger!
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Sehr schön ge- und beschrieben. Es ist immer wieder erstaunlich, wie weit “Medienberichte” und die Wahrheit auseinander liegen können. Danke für die Aufklärung.
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"Sehr schön ge- und beschrieben"
HAHAHAHA!
ob einem die mari-pizza schmeckt und/oder das ambiente gefällt, darüber lässt sich streiten;
dass dieser artikel schriftstellerisch unter jeder sau ist, ist ein fakt!
bussi und babatschi!
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"schriftstellerisch"? Sie legen die falsche Messlatte an, Sir! :lol:
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jetzt hätte ich lust auf eine Pizzaa... :grin:
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Ich bin und bleibe bzgl Pizza ein Fan vom Il Mare in der Zieglergasse ... echt empfehlenswert.
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Il Mare find ich auch sehr okay, das Lokal ist auch recht hübsch.
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hi interessanter bericht, ich wuerde empfehlen die pizza bei mari nochmal zu versuchen. das war vielleicht nur ein "bad hair" day. wir gehen sehr oft hin und finden dass die pizza wirklich eine der absolut besten in ganz wien ist. finde das ambiente auch super. und ja, jetzt habe ich auch lust auf pizza, werde wohl mal schnelle rueberschauen... :lol:
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Ja stimmt, jeder Friseur hat eine 2. Chance verdient
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Bei der "Ripiena" handelt es sich definitiv nicht um ein Modewort, sondern um eine der klassischen neapolitanischen Pizze - und Ricotta gehört da einfach hinein. Dass das geschmacklich nicht jedermanns Sache ist lasse ich mir gerne einreden, dass der Schreiber dieser Kritik bedauerlicherweise noch nie in seinem Leben eine Pizza in Neapel gegessen hat, ist aber ebenso augenscheinlich. Die Pizza bei Mari' kommt rein geschmacklich schon recht nahe an das neapolitanische Original heran. Die Größe leider schon weniger, und das Service war auch bei meinem ersten Besuch etwas ruppig. Könnte man zwar als neapolitanisch durchgehen lassen, war aber wohl eher nicht so beabichtigt.
Fazit: wer neapolitanische Pizza zu schätzen weiß, der ist bei Mari' sicher nicht schlecht aufgehoben - ansonsten gibt's ja noch die schon erwähnten I carusi/terroni/ragazzi, die Pizza in recht akzeptabler Qualität backen, und für den Schreiber der obenstehenden Zeilen geschmacksverstärkte Frisbees von Dr. Oetker.
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Also bitte... hab's eh oben geschrieben, Carusi ist meine derzeitige Lieblingspizzeria in Wien. Und nein, bei einer neapolitanischen Pizza sollte der Teig nicht labrig-gummiartig sein wie im Mari!
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UND ja du irrst, egal wo DIR die pizza schmeckt. tatsache ist dass es überall in bella napoli kleine pizzerien bestehen die pizza wie bei mari herstellen. am markt bekommst du die pizza zusammengelegt in ein papier gewickelt und sie schmeckt herrlich. aber um das festzustellen sollte man erst mal in neapel gewesen sein.
die pizza hat im mari sehr gut geschmeckt und kommt der neapolitanischen sehr sehr nahe. die bedinung freundlich, das lokal SEHR übersichtlich (kein einziges bild an der wand) schlicht und gut. typisch neapolitanisch, könnte man meinen. der preis von 8,60€ ist naja, aber es ist klar dass sie nicht einen euro wie in neapel über die gasse kosten können.
fazit
spitzen pizza
lokal so olala
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Jetzt hört's doch endlich auf, die armen Neapolitaner zu beleidigen, die können sich ja nicht wehren. Würden sie aber, wenn sie wüsste, dass ihnen unterstellt wird, sie stünden auf Pizzateig mit der Konsistenz von feuchtem Kaugummi. Neapolitanische Pizzen sind dünn, außerdem rinnt beim Durchschneiden kein Wasser raus. Oder ich hab nur "unauthentische" Pizzen dort gegessen. Das glaub ich aber eher nicht.
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na aber geh ritschiiii. wo hast die gegessen?
im mari rann heute kein wasser raus. übrigens wenn das passiert dann liegts an den tomaten.
muß net unbedingt der pizzabäcker schuld sein. der pizzateig war richtig "angesetzt" da kannst tempelhüpfen.
viel spass beim pizzamann oder flitzer oder wie die alle heissen.
ich fahre mittlerweile seit vierzig jahren nach neapel und ich bin der meinung dass der neapolitanische pizzerbäcker im mari die besten NEAPOLITANISCHEN pizzas macht.
...aber wenn ihr sie mit diversen auflagen und doppelt belegen müßts dann essts doch lieber an grenadierer
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Für Pizzamänner und -flitzer hab ich nicht mal Verachtung übrig :wink: Da lob ich mir doch einen Schinken-Käse-Toast. Das Zeug ist ja Pizza-McDonalds. (Als ich mit 16 in London war, gab's Pizza bei MacD; absolut keine Ähnlichkeit mit dem gleichnamigen italienischern Gericht.) Gibt eh ein paar gute Pizzerien in Wien! Aber wenn man original-neapolitanische will, muss man wohl weiterhin nach Italien fahren. Und Kräuter gehören die Tomatensauce, zumindest Orgeano. Neapel hin oder her
Und zu den Doppelauflagen: Salsiccia war aus, und mir war nicht nach vegetarischer Pizza... wobei Salami eh immer eine Notlösung ist.
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Zugegeben, einige der erwähnten Kritikpunkte entsprachen anfangs tatsächlich der Realität. Doch muss man ehrlicherweise sagen, dass sie diese großteils ausgemerzt haben.
Bezüglich Lokalatmosphere kann man streiten, ja es ist sehr karg und simpel, aber das entspricht auch der Intention der Besitzerin (übrigens jeder Neapelbesucher weiß, dass die Pizzerien dort sehr ähnlich ausschauen).
Die Größe der Pizza hat sich ebenfalls zum besseren geändert, seitdem der neue (neapolitanische)Pizzabäcker gekommen ist. Ja die Pizza ist elastischer als eine aus den Pizzerien des 1. Bezirks, die aber mE zwar ultradünn sind, aber steinhart und zu trocken. Im Endeffekt bleibts natürlich jedem selber überlassen wo er hingeht, als zufriedener Kunde der Pizzeria Mari, kann ich Dir einen Zweitbesuch aber nur ans Herz legen.
PS: Die Kellnerinnen sind übrigens extrem nett!
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Ich muss mal ganz ehrlich was sagen: Wenn dieser seltsame Ritschi mit seiner lustigen Mütze seine dumme Polemik für das snobbige I Carusi loslassen will, soll er das ruhig machen: Bornierte Kritiker wird es immer geben. Die beste Pizza in Wien gibt's mit Sicherheit bei Pizza Mari in der Leopoldsg. 23a. Die am ehesten stilvoll eingerichtete Pizzeria in Wien ist mit Sicherheit Pizza Mari in der Leopoldsg. 23a. Die Pizzeria mit der angenehmsten Karte ist mit Sicherheit Pizza Mari in der Leopoldsg. 23a. Und das lasst euch von einem Italiener sagen. Danke fürs Lesen! Und jetzt Schluss.
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Die Meinungen gehen halt auseinander. Alle meine kochenden Freunde fanden's auch mies, aber egal. Ich ess halt gern Pizza mit Carpaccio drauf und einem dünnen Boden, der nicht vor Wasser trieft. Und was an Plastiktischen und -stühlen "stilvoll" sein soll, weiß ich nicht. Authentisch vielleicht, aber sicher nicht stilvoll. Die Einrichtung von I Carusi find ich großartig, snobbig trifft eher auf meine Personal-Erfahrungen im Mari zu. Aber die Meinungen über Bobo-Lokale gehen eben auseinander, muss man nicht so eng sehen. Mir hat's im Mari halt nicht geschmeckt, anderern Leuten auch nicht. (Schon lässig, dass man am eigenen Blog immer das letzte Wort hat :mrgreen:)
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...wenn man büffelmozarella auf einer pizza haben möchte, darf man sich nicht über eine "wässrige" pizza ärgern. mozarella di bufala schmeckt manchen zwar besser, hat aber einen wesentlich höheren wasser- und geringeren fettanteil als der herkömmlich verwendete käse auf pizza...(z.b. das was bei uns als mozarella in der viereckigen packung erhältlich ist und von den italienern als fior di latte bezeichnet wird) weshalb die bufala normalerweise nur auf wunsch drauf getan wird.
ich war noch nie bei der mari' - es ist mir auch realtiv gleichgültig, nur die "wässrige" kritik, würd ich weder dem pizzaiolo der mari', noch der tomatensauce zuschreiben.
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ja also das ist echt böse. pizza mari hat wunderbare pizzen! vielleicht sollte man sich nicht zuviel erwarten aber sie machen die beste margharita!! recht dünn, knusprig, gutes öl, basilikum blabla
schmeckt viel besser als sonst wo weils nicht so eine pampe ist! und salat haben sie auch, nur einen aber einen sehr guten gemischten salat und ganz ehrlich mehr brauche ich nicht.
also unbedingt (nochmal) probieren!
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Vielleicht wird's wirklich mal wieder Zeit für einen Besuch. Weit hätt ich's ja nicht.
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gute idee!!
war vor ein paar tagen und es war echt nett, ich meine die sessel und tische draußen sind nicht gerade das tollste aber draußen sitzen ist trotzdem fein!
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leider war der autor noch nie in neapel, sonst hätte er so einen blödsinn nicht schreiben können.
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Wie kommst du drauf? Klar war ich schon in Neapel, aber das hat echt nix mit Neapel zu tun - die Pizza dort ist einfach sch**sse, Punkt. Schon eigenartig, dass das alle meine italienischen Kumpels auch so sehen...
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einmal wollte meine frau dass ihr der pizzarero (stimmt das so?) eine pizza mit rucola on top nochmal kurz aufwärmt, weil mein schwager, für den wir voreiligerweise eine pizza mitbestellt hatten, sich verspätet hatte.
auf englisch mit unnachahmlichen sizilianischen akzent hat ihr luigi (stimmt das so) erklärt dass sich sein ofen ob so einer zumutung mit hoher wahrscheinlichkeit selbst verbrennen würde, was ihn entehren und noch generationen nach ihm......kurz er hat sich geweigert.
na mehr hat sie nicht gebraucht
meine frau hat dann den rucola manuell entfernt und dem noch immer unter schock stehenden manfredo (?) hingehalten.
nun gut, sowas kann uns nicht abhalten, wir sind trotzdem fans von bertoldo (?), leider grüsst er uns jetzt nicht mehr, aber hey.....
er ist halt ein echter schischilliano
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Ja, die sind da ziemlich dogmatisch
Ich persönlich bevorzuge ja das "Kunde = König" Prinzip... aber Schischilliano wundert mich? Ich dachte, der Gag wär die original neapolitanische Pizza? Arbeiten in Neapel denn ausschließlich Sizilianer am Steinofen? 
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ja - alle beide.
ich finde das prinzip dennoch genial, zumindest vom unternehmerischen standpunkt. bedienung nett, nur mädels (was gscheit ist weil die burschen zu 90 % klauen), getränke und pizza in windeseile am tisch, schmeckt gut - zumindest mir, kein energieraubender schnick-schnack wie salat oder suppe.
klar ist es ein bobo-lokal, aber die müssen ja auch wo essen
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