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Surfino: Die Homepage aus dem Baukasten

13.06.2008, geschrieben von , 3 Kommentare

surfinologo Surfino: Die Homepage aus dem BaukastenAuf die eigene Webpräsenz ver­zich­ten selbst kleine Firmen schon lange nicht mehr — und auch immer mehr Vereine, Clubs und sons­tige Interessensgemeinschaften möch­ten ihr eige­nes Grundstück im Web. Am Hosting schei­tert es in der Regel nicht, sogar Gratis-Angebote für den eige­nen Webspace sind en masse vor­han­den. Wer aller­dings von Werbung ver­schont blei­ben will, über kei­ner­lei Programmierkenntnisse ver­fügt und den­noch güns­tig eine gra­fisch ange­passte eigene Seite möchte, für den könnte der Surfino Homepagebaukasten das rich­tige Produkt sein.

Das Angebot rich­tet sich ganz klar an Einsteiger: EUR 19,90 pro Monat für das hier getes­tete Package <a href=“http://homepage.surfino.com/exklusiv-homepage.html” rel=nofollow” class=“liexternal”>“Exklusiv” sind zwar mehr als für einen mitt­le­ren Shared-Webspace anfällt, dafür bie­tet Surfino aller­dings ein wesent­lich brei­te­res Portfolio als blo­ßes Hosting: die eigene de-Domain, besag­ter Homepagekasten sowie per­sön­li­che Hilfe (und zwar nicht bloß tech­ni­scher Support, son­dern Unterstützung bei der Ersteinrichtung der eige­nen Page) sind im Preis bereits enthalten.

Surfino bie­tet auch zwei güns­ti­gere Tarife an: ein mathe­ma­tisch unschlag­ba­res Preis-Leistungsverhältnis, das nur Chuck Norris aus­rech­nen könnte, bie­tet der kos­ten­lose Tarif; dabei bleibt die Homepage aber auf 10 Seiten und zwei Download-Dateien beschränkt, außer­dem wird Werbung ein­ge­blen­det. Die ent­fällt beim Tarif “Profi” für EUR 5,90, dafür gibt’s unbe­grenzte Seitenanzahl, bis zu 60 Download-Dateien, einen eige­nen Shop und zusätz­li­che Module — aber kein ange­pass­tes Design wie beim Exklusiv-Tarif. Mit die­sem sim­plen Tarif-Modell konnte der Provider nach eige­ner Aussage bereits über 30.000 Kunden gewin­nen. Dabei han­delt es sich um rei­nes www-Hosting, E-Mail-Services wer­den nicht angeboten.

In drei Schritten zur eige­nen Page

Bei Produkten, die sich gleich online tes­ten las­sen, eig­net sich tri­gami natür­lich beson­ders gut zur Bewerbung: alle von Surfino aus­ge­wähl­ten Blogger erhiel­ten test­weise das zu rezen­sie­rende Produkt “Homepage Baukasten”. Über Uptime, Zuverlässigkeit des Hostings etc. kann ich natür­lich in der kur­zen Zeit keine Aussagen tref­fen, über die Einrichtung der Seite sehr wohl.

Nach dem ers­ten Einloggen in den Adminbereich fol­gen drei kurze Schritte zur Grundkonfiguration: nach der Auswahl eines Pagetitels folgt die Entscheidung für eine von meh­re­ren Designvorlagen — hier wäre eine Live-Vorschau nicht schlecht; gelis­tet sind sämt­li­che Templates auf der Homepage im Bereich Designvorschau. Abschließend wer­den neben der Startseite all­fäl­lige wei­tere Pages ange­legt, ben­amst und in wei­te­rer Folge mit Inhalten befüllt. Beim Top-Tarif von Surfino aller­dings dient die Template-Auswahl nur der gro­ben Orientierung: eige­nes CI-Material (Logo, Fotos, Farbschema) wer­den via E-Mail an die Kundenbetreuung geschickt und anschlie­ßend von Surfino eingefügt.

Wirkt der Homepagebaukasten auf den ers­ten Blick noch recht sim­pel, so offen­ba­ren sich die Stärken erst beim Blick in den voll­stän­di­gen Verwaltungsbereich: Einzelseiten las­sen sich belie­big hier­ar­chisch ver­schach­teln, ver­schie­dene Module wie eine Fotogallerie, eine Kommentarfunktion, Laufschriften, Tags, ein Gästebuch, ein Kontaktformular etc. las­sen sich via Mausklick kon­fi­gu­rie­ren und auf ein­zel­nen Seiten ein­bin­den. Das Editieren der Seiten selbst erfolgt in einem gra­fi­schen Editor mit Live-Voransicht. Bilder und andere Mediendateien wer­den nicht direkt über den Editor, son­dern über die Dateiverwaltung hoch­ge­la­den und anschlie­ßend referenziert.

surfino Surfino: Die Homepage aus dem Baukasten< Screenshot des Homepage-Baukastens

Die Domain-Bestellung wird eben­falls aus der Backend-Oberfläche her­aus erle­digt: ent­we­der man bestellt eine “fri­sche” TLD oder wech­sel (via KK-Antrag) mit einer beste­hen­den Domain zu Surfino. Ein Hilfe-Video ist zwar ver­füg­bar, aller­dings ist das CMS der­ma­ßen selbst­er­klä­rend, dass so ziem­lich jeder, der mit Office-Software zu Recht kommt, keine Usability-Problemchen haben dürfte. Im Detail fal­len zahl­rei­che pfif­fige Lösungen auf: benutzt man im Editor die copy-paste Funktion, so poppt ein Fenster auf, das höf­lich nach­fragt, ob Zeilenumbrüche über­nom­men wer­den sol­len. Großes Plus — das ver­mei­det ele­gant eine häu­fige Fehlerquelle. Außerdem lädt das CMS aus­ge­spro­chen schnell.

Fazit

Wer selbst gerne im HTML-Code her­um­fuhr­werkt und seine Freude daran hat, wider­bors­tige PHP-Scripts zum Laufen zu brin­gen, sich mit Datenbank-Kodierungen her­um­zu­schla­gen und gene­rell gerne bas­telt, kann pro­blem­los zu einem her­kömm­li­chen Shared Space und Open Source Lösungen grei­fen. Für alle, die bloß mit mög­lichst wenig Aufwand zu einer fle­xi­blen, frei edi­tier­ba­ren und inter­ak­ti­ven Homepage kom­men wol­len, bie­tet Surfino mei­ner Meinung nach ein exzel­len­tes Preis-Leistungs-Verhältnis: das ein­ge­setzte CMS, hier Homepage-Baukasten genannt, über­zeugt durch gelun­gene Usability und aus­rei­chende Flexibilität. Die Mindestbindung beträgt zwölf Monate — dafür bekommt man ein ange­pass­tes Design, das wohl kaum güns­ti­ger zu haben ist.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 3 Kommentare zu "Surfino: Die Homepage aus dem Baukasten" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Tobias Identicon Icon

    Ich bin ja gene­rell eine Fan von Homepage Baukästen was mich aller­dings bis­her noch so ein wenig stört sind die fes­ten sei­ten­lay­outs sprich das alle Templates den glei­chen Symatischen auf­bau haben! Kenn an die­ser stelle viel­leicht jemand einen Baukasten der auch unter­schied­li­che Template vari­an­ten anbie­tet oder ist sowas eher sel­te­ner oder gar nicht möglich?

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 10. Juli 2009 um 13:08

    Naja, bedingt — egal, wie kom­plex du die Templates anlegst, in der Regel läuft’s immer auf eine Spalten-Grid raus.

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  • Tobias Identicon Icon

    wäre schön wenn man hier auf dauer eine lösung fin­den könnte :)

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