Auf die eigene Webpräsenz verzichten selbst kleine Firmen schon lange nicht mehr — und auch immer mehr Vereine, Clubs und sonstige Interessensgemeinschaften möchten ihr eigenes Grundstück im Web. Am Hosting scheitert es in der Regel nicht, sogar Gratis-Angebote für den eigenen Webspace sind en masse vorhanden. Wer allerdings von Werbung verschont bleiben will, über keinerlei Programmierkenntnisse verfügt und dennoch günstig eine grafisch angepasste eigene Seite möchte, für den könnte der Surfino Homepagebaukasten das richtige Produkt sein.
Das Angebot richtet sich ganz klar an Einsteiger: EUR 19,90 pro Monat für das hier getestete Package <a href=“http://homepage.surfino.com/exklusiv-homepage.html” rel=nofollow” class=“liexternal”>“Exklusiv” sind zwar mehr als für einen mittleren Shared-Webspace anfällt, dafür bietet Surfino allerdings ein wesentlich breiteres Portfolio als bloßes Hosting: die eigene de-Domain, besagter Homepagekasten sowie persönliche Hilfe (und zwar nicht bloß technischer Support, sondern Unterstützung bei der Ersteinrichtung der eigenen Page) sind im Preis bereits enthalten.
Surfino bietet auch zwei günstigere Tarife an: ein mathematisch unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis, das nur Chuck Norris ausrechnen könnte, bietet der kostenlose Tarif; dabei bleibt die Homepage aber auf 10 Seiten und zwei Download-Dateien beschränkt, außerdem wird Werbung eingeblendet. Die entfällt beim Tarif “Profi” für EUR 5,90, dafür gibt’s unbegrenzte Seitenanzahl, bis zu 60 Download-Dateien, einen eigenen Shop und zusätzliche Module — aber kein angepasstes Design wie beim Exklusiv-Tarif. Mit diesem simplen Tarif-Modell konnte der Provider nach eigener Aussage bereits über 30.000 Kunden gewinnen. Dabei handelt es sich um reines www-Hosting, E-Mail-Services werden nicht angeboten.
Bei Produkten, die sich gleich online testen lassen, eignet sich trigami natürlich besonders gut zur Bewerbung: alle von Surfino ausgewählten Blogger erhielten testweise das zu rezensierende Produkt “Homepage Baukasten”. Über Uptime, Zuverlässigkeit des Hostings etc. kann ich natürlich in der kurzen Zeit keine Aussagen treffen, über die Einrichtung der Seite sehr wohl.
Nach dem ersten Einloggen in den Adminbereich folgen drei kurze Schritte zur Grundkonfiguration: nach der Auswahl eines Pagetitels folgt die Entscheidung für eine von mehreren Designvorlagen — hier wäre eine Live-Vorschau nicht schlecht; gelistet sind sämtliche Templates auf der Homepage im Bereich Designvorschau. Abschließend werden neben der Startseite allfällige weitere Pages angelegt, benamst und in weiterer Folge mit Inhalten befüllt. Beim Top-Tarif von Surfino allerdings dient die Template-Auswahl nur der groben Orientierung: eigenes CI-Material (Logo, Fotos, Farbschema) werden via E-Mail an die Kundenbetreuung geschickt und anschließend von Surfino eingefügt.
Wirkt der Homepagebaukasten auf den ersten Blick noch recht simpel, so offenbaren sich die Stärken erst beim Blick in den vollständigen Verwaltungsbereich: Einzelseiten lassen sich beliebig hierarchisch verschachteln, verschiedene Module wie eine Fotogallerie, eine Kommentarfunktion, Laufschriften, Tags, ein Gästebuch, ein Kontaktformular etc. lassen sich via Mausklick konfigurieren und auf einzelnen Seiten einbinden. Das Editieren der Seiten selbst erfolgt in einem grafischen Editor mit Live-Voransicht. Bilder und andere Mediendateien werden nicht direkt über den Editor, sondern über die Dateiverwaltung hochgeladen und anschließend referenziert.
< Screenshot des Homepage-BaukastensDie Domain-Bestellung wird ebenfalls aus der Backend-Oberfläche heraus erledigt: entweder man bestellt eine “frische” TLD oder wechsel (via KK-Antrag) mit einer bestehenden Domain zu Surfino. Ein Hilfe-Video ist zwar verfügbar, allerdings ist das CMS dermaßen selbsterklärend, dass so ziemlich jeder, der mit Office-Software zu Recht kommt, keine Usability-Problemchen haben dürfte. Im Detail fallen zahlreiche pfiffige Lösungen auf: benutzt man im Editor die copy-paste Funktion, so poppt ein Fenster auf, das höflich nachfragt, ob Zeilenumbrüche übernommen werden sollen. Großes Plus — das vermeidet elegant eine häufige Fehlerquelle. Außerdem lädt das CMS ausgesprochen schnell.
Wer selbst gerne im HTML-Code herumfuhrwerkt und seine Freude daran hat, widerborstige PHP-Scripts zum Laufen zu bringen, sich mit Datenbank-Kodierungen herumzuschlagen und generell gerne bastelt, kann problemlos zu einem herkömmlichen Shared Space und Open Source Lösungen greifen. Für alle, die bloß mit möglichst wenig Aufwand zu einer flexiblen, frei editierbaren und interaktiven Homepage kommen wollen, bietet Surfino meiner Meinung nach ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis: das eingesetzte CMS, hier Homepage-Baukasten genannt, überzeugt durch gelungene Usability und ausreichende Flexibilität. Die Mindestbindung beträgt zwölf Monate — dafür bekommt man ein angepasstes Design, das wohl kaum günstiger zu haben ist.
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Ich bin ja generell eine Fan von Homepage Baukästen was mich allerdings bisher noch so ein wenig stört sind die festen seitenlayouts sprich das alle Templates den gleichen Symatischen aufbau haben! Kenn an dieser stelle vielleicht jemand einen Baukasten der auch unterschiedliche Template varianten anbietet oder ist sowas eher seltener oder gar nicht möglich?
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Naja, bedingt — egal, wie komplex du die Templates anlegst, in der Regel läuft’s immer auf eine Spalten-Grid raus.
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wäre schön wenn man hier auf dauer eine lösung finden könnte
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