.at Branchenbücher im VergleichDieser Beitrag gehört zu der Serie öster­rei­chi­sche Online-Branchenbücher im () . Weitere Postings:
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bboeAuf ein unter sei­nen Möglichkeiten blei­ben­des Branchenbuch für bin ich durch Haralds Coaching Homepage gesto­ßen, genauer gesagt durch den dort ver­link­ten Routenplaner — ein net­tes Feature, das sich nach erfolg­ter Anmeldung gra­tis in die eigene Homepage ein­bin­den lässt. Im Prinzip han­delt sich’s um einen sim­plen Verweis auf eine Google-Map, aber wer sich mit dem gan­zen Technik-Kram nicht ein­ge­hend beschäf­ti­gen will, fin­det hier eine prak­ti­sche Copy-Paste Lösung. Im Großen und Ganzen han­delt sich’s hier aller­dings um eine eher grot­tige Applikation, aus der sich aber durch­aus was machen ließe. Aber alles der Reihe nach…

Eigentlich wäre ein Online-Branchenbuch, bei dem man die eige­nen Daten selbst war­ten kann, ja keine schlechte Sache. Dass www.branchenbuch-oesterreich.at gra­fisch rela­tiv schlicht daher­kommt, mag ja noch ange­hen. Dass die Seite Pagerank 0 hat, spricht ande­rer­seits nicht gerade für eif­rige Marketingtätigkeiten sei­tens der Betreiber. Es könnte aber auch am Domainrouting lie­gen, denn bei der Googlesuche nach Öster­reich Branchenbuch taucht die Seite unter der alter­na­ti­ven Domain http://web2.cylex.de/homepage/Branchenbuch_oesterreich.asp immer­hin auf Platz vier auf. Das Backend aller­dings ent­sprang ohne viel Zwischenkontrolle durch Usability-Experten direkt einem Informatikergehirn — man kann alles Mögliche tun, zum Beispiel belie­big viele Produkte samt Liefermethode anle­gen, den eige­nen Personalstand pfle­gen und und und… die häss­li­che Eingabemaske für Produkte böte sogar ein –Feld an, das ich zuerst aller­dings nicht auf –Präsenz unter­su­chen konnte, weil der Link am öffent­li­chen Profil erst gar nicht auf­taucht. Erst nach dem Anlegen eines “Katalogs” und dem Hinzufügen des “Produkts” wurde der Link dann mit dem viel­sa­gen­den Texte “Weitere Informationen” und *ohne* nofol­low ohne Link-Konkurrenz sicht­bar. Allerdings hängt das ganze Konstrukt in einem Frameset, womit wir schon wie­der beim Thema Zeitreise, dies­mal gut 12 Jahre retour, wären.

Profilansicht im Branchenbuch-Oesterreich.at

Profilansicht im Branchenbuch-Oesterreich.at

Mit ande­ren Worten: ein Eintrag erreicht pri­mär mensch­li­che Besucher und bringt sm-robot-technisch nicht viel. Auf der Habenseite steht, dass man belie­big viele Produkte anle­gen kann mit ordent­lich aus­führ­li­chem Beschreibungstext — aber diese Mühe ist anderswo bes­ser inves­tiert. Die 10 Minuten für eine schnelle Registrierung tun aber kei­nem Unternehmer — zumin­dest nicht sehr. Dass jemand ernst­haft seine Kundenverwaltung über die­ses Tool abwi­ckelt (ja, auch die­ser Service wird ange­bo­ten), kann ich mir aller­dings nicht vor­stel­len. Die Statistik sagt, dass ich im Juli 8 Aufrufe mei­ner Stammdatenseite hatte (inner­halb von 24 Stunden). Ich behaupte mal frech, dass das meine eigene IP war, die wohl kaum sub­tra­hiert wird… soviel zum Thema “sta­tis­ti­sche Ausreißer” und User-Uniqueness. Finanziert wird die Seite über Google-Ads, Premium-Platzierung in enge­ren Sinn gibt’s keine. Stattdessen bie­ten die Betreiber Zusatzservices wie Hosted Online-Shops an — aller­dings gibt’s da wesent­lich avan­cier­tere Systeme.

Fazit: Es hakt an allen Ecken und Enden — dass mich der Home-Link aus dem Backend plötz­lich zur .de-Version führt, ist nur ein klei­ner Pferdefuß von vie­len. Und mit der iframe-Konstruktion macht der follow-Backlink auch keine rechte Freude. Das geht doch noch viel bes­ser… oder? Mehr dazu im nächs­ten Teil der Branchenbuch-Serie.