visualcompDeke McClelland, Web Evangelist, hat einen Rekordversuch gestar­tet: 101 Photoshop Tipps singt er in nur 5 Minuten! Baynado singt zwar (noch) nicht, er hat aber die latest SEO News gepos­tet und das Wochenende (netz­frei?) an der Nordsee ver­bracht. Währenddessen wurde Jeremys Twitter-Identität ge-hijackt und Yannick hat jahr­tau­sen­de­alte tao­is­ti­sche SEO Geheimnisse wie­der­ent­deckt. Trotzdem besteht kein Zusammenhang zu Joey Chestnut, der den 4. Juli Hotdog Contest schon wie­der haus­hoch gewin­nen konnte. Ganz anders als im TV (im Herbst beginnt die zweite Staffel von ) kann also noch immer keine Rede von einem Sommerloch sein!

Á pro­pos Hijacking: der Gedanke liegt nahe: je popu­lä­rer Facebook, Twitter und Co. wer­den, desto mehr Spielraum bie­ten sie für alle mög­li­chen defä­tis­ti­schen (oder auch rein pro­fit­ge­rich­te­ten) Aktionen: ich warte ja nur drauf, bis die ers­ten Toten auf Facebook wie­der auferstehen.

Twitterer visua­li­sie­ren

Walters Twitter Conversations Map war diese Woche zu Gast auf Visual Complexities — zu Recht, denn die Geo– des Microblogging-Services Twitter rückt Meister Rafelsberger schon ganz schön weit in die Kunstecke; ich würd mir jeden­falls gerne ein Poster davon im Arbeitszimmer aufhängen.

Wiener Trinkwasser erwärmen

hat einen neuen per­fi­den Plan zur Erlangung der Weltherrschaft gefasst: er will das Wiener Trinkwasser vor­wär­men. Schnapsidee oder das Paradies für Warmduscher? Nun ja, wie ein altes chi­ne­si­sches Sprichwort zu sagen pflegt: “Wenn du war­mes Wasser trin­ken willst, dann stell dein Glas an die Sonne.”

Google muss Daten rausrücken

Und zwar an Viacom. Das wis­sen eh schon alle, aber das macht’s nicht weni­ger schlimm:

Die Logfiles umfas­sen 12 Terabyte. Wenn man mal groß­zü­gig von 40 Byte pro Datensatz aus­geht und als Terabyte die IEC-konforme dezi­male Anzahl Bytes nimmt, kom­men dabei kon­ser­va­tiv geschätzte 25 Milliarden Datensätze raus. Da viele User bei vie­len Webseiten den sel­ben Login-Namen ver­wen­den und die­ser häu­fig auch mit dem ech­ten Namen iden­tisch ist, dürf­ten sich da inter­es­sante Rückschlüsse auf die Interessen von recht vie­len Menschen zie­hen lassen.

Spannenderweise schießt Viacom dabei (vor­erst) gar nicht auf die indi­vi­du­el­len User, son­dern will drauf raus, dass nur dank der vie­len Copyrightverletzungen funk­tio­niert. Google sam­melt bekannt­lich jeden Datenschnipsel, den man über­haupt krie­gen kann: von einem ers­ten klei­nen Supergau zu spre­chen ist also keine Über­trei­bung. Gerald hat auf Googlefalle.com dazu einen Beitrag gepos­tet, in dem erst die Schizophrenie von Big G auf­zeigt: denn bis­her wurde ja stets behaup­tet, man sammle bloß anony­mi­sierte Daten…

Aber nun wie­der zurück zu etwas Erfreulicherem: in den letz­ten drei Wochen erlebt die deutsch­spra­chige Social Web Szene einen (gefühl­ten) Turboboost von 200 Prozent: ich habe den Eindruck, dass im Gegensatz zur Blase 1.0 die Konsolidierungsphase dies­mal wesent­lich frü­her ein­ge­setzt hat, was idea­ler­weise zu einer nach­hal­ti­gen Etablierung eini­ger inter­es­san­ter Services führt; nicht zuletzt des­halb, weil Yahoo und Big G auf gro­ßer Shoppingtour waren, wer­den Communities wie FlickR auf abseh­bare Zeit wohl kaum kroch’n gehen, wie man mitt­ler­weile in Wien sagt. Und was bringt mir die ganze Friendfeederei? Eine Menge Arbeit, weil ich auch so nen schnie­ken Action-Feed wie Phreak hier auf ds ein­bauen werde und bei der Gelegenheit gleich ein paar grö­bere Ände­run­gen am Template vor­nehme — nicht zuletzt die Lokalisierung (aller­dings ohne mo-po-Wahnsinn, son­dern mit sim­plen php-Variablendefinitionen), denn data­dirt juckt mich in den Fingern… also las­sen Sie sich vom Fail-Whale nicht unter­krie­gen; meta­pho­risch betrach­tet gehört das Web 2.0 ja eh uns Usern, nicht wahr? Schönen Restsonntag, und bloß nicht aufs Micro Bloggen vergessen!