trigamilogoBereits vor zu Beginn des Jahres hat der Schweizer Blog-Werbe Aggregator sein Portfolio diver­si­fi­ziert: Kunden kön­nen (kri­ti­sche) Rezensionen, sim­ple Ankündigungen oder auch Video Reviews buchen. Ich schreibe einer­seits regel­mä­ßig Reviews für , ande­rer­seits habe ich bei Remo Uherek und sei­nem Team auch schon einige Kampagnen (etwa für fat­foo­goo) gebucht. Ende Mai folgte die mei­ner Ansicht nach logi­sche Ausweitung des Angebots auf zwei wei­tere Produkte.

tri­gami Display Ads

Anstatt Postings kauft der Kunde bei den tri­gami Display Ads Bannerwerbung ein — auf­grund der vie­len regis­trier­ten Blogs (4.500, 77% aus .de, 14% aus .ch und 7% aus.at) kann der Schweizer Anbieter in die­sem Bereich mitt­ler­weile beacht­li­che –Kontingente anbie­ten — im Gegensatz zu vie­len Konkurrenten schreibt tri­gami auch hier Transparenz groß:

In der Regel ste­hen pro Kampagne zwi­schen 1 Mio. und 10 Mio. AdImpressions pro Monat zur Verfügung. Die durch­schnitt­li­che Klickrate liegt der­zeit bei 0.40%, d.h. pro Kampagne kön­nen zwi­schen 4000 und 40’000 Klicks pro Monat erwar­tet werden.

Konkrete Preisangaben habe ich auf der Homepage aller­dings keine gefun­den, ledig­lich den Hinweis, dass wahl­weise monat­lich via Fixpreis oder TKP abge­rech­net wer­den kann. Empfohlen wird dabei das 125x125 Button-Format, aller­dings sind auch andere Bannergrößen buch­bar — die Preisdetails erfährt man auf Anfrage.

tri­gami

Wer von sei­nem Produkt über­zeugt ist, möchte, dass mög­lichst viele poten­ti­elle Kunden davon erfah­ren — das Sampling ist eine kos­ten­güns­tige Möglichkeit, BloggerInnen als soge­nann­ten “Evangelisten” respek­tive Fans zu gewin­nen. Der Kunde bezahlt dafür, dass tri­gami den Kontakt zwi­schen ihm und inter­es­sier­ten BloggerInnen her­stellt und ver­schickt an diese in wei­te­rer Folge Testprodukte oder Gutscheine. Die Teilnehmer erhal­ten keine geson­derte Bezahlung, sind aber auch nicht ver­pflich­tet, etwas über das jewei­lige zu schrei­ben. Die Ausschreibung erfolgt genau wie bei ande­ren Kampagnen — bei den Sampling-Angeboten, die ich bis­her erhal­ten habe, war aller­dings kein Produkt dabei, das mich zu einer Teilnahme bewo­gen hätte.

tri­gami und das

Seit der “Big-G-Pagerank-Krise” schreibt tri­gami in allen Rezensionen aus­schließ­lich nofollow-Backlinks vor und kon­trol­liert diese Regel auch streng. Viele spra­chen vom Niedergang des Businessmodells, da der haupt­säch­li­che Mehrwert der Rezensionen im Google-Juice bestünde. Mitterlweile lässt tri­gami in jeden Text ein spe­zi­fi­sches Script ein­bauen, das Zugriffe und Reichweite erhöht, um sich nicht auf Eigenangaben der Blogger ver­las­sen zu müs­sen. Werbekunden kann man somit trotz­dem “harte Währung” anbie­ten, und im Gegensatz zu us-amerikanischen Pendants, die teil­weise auf follow-Links beste­hen, teil­weise aber auch dem Schreiber die freie Wahl las­sen, hält sich die Marge in Grenzen und die Qualitätskontrolle passt. Ich denke daher, dass tri­gami wei­ter­hin aus­rei­chend Kunden fin­den wird und halte vor allem die Ausweitung auf Banner-Ads für eine der ers­ten erfolg­ver­spre­chen­den Longtail-Pageview-Verkaufsmodelle im deutsch­spra­chi­gen Raum. Wobei selbst­ver­ständ­lich die , an der Bernd und ich seit einem Jahr bas­teln, beim Launch alles andere in den Schatten stel­len wird! :mrgreen: