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Blogistan Panoptikum KW30 2008

03.08.2008, geschrieben von , 1 Kommentar

twitterdown 1217585544 Blogistan Panoptikum KW30 2008Um alles über den “cur­rent state of the web” zu erfah­ren, kann man ent­we­der zahl­lose Tech-Blogs lesen (oder bloß Techcrunch, das reicht meist auch), oder aber einen schnel­len Blick auf Matthew Inmans geniale Satire “The cur­rent state of the Web Summer 2008″ wer­fen. Quote: “The inter­net is under attack! Not by ter­ro­rists or pla­gue. Not by space ali­ens or famine. Not by hackers or the RIAA. But by two girls and one cup — it’s the new goatse.cx.” Von Rickrolling über aktu­elle Button-Design Trends fin­det man hier mas­siv viel didak­tisch wert­vol­les Lehrmaterial. Na, Lust auf mehr bekom­men? Dan hat alle Spoofs von David McCandless gesam­melt, des­sen aktu­el­ler Satireband Internet: Now in Handy Book Form! Blogistan Panoptikum KW30 2008 kürz­lich erschie­nen ist. Von Crackbook bis Bahoogle reicht die Palette — mein Favorit ist der Schmapple Store und ganz beson­ders des­sen “Special Offer”:

Ever dre­amt of being a musi­cian? Of course you have you sim­ple­ton. Now you can live that fan­tasy in your den with DreamOnPro.

Unfunky Drummer und Bronski Beatbox… hehe. Großartig! Stand Apple nicht irgend­wann mal für Individualismus? Ganz ohne jeden Funken Humor dage­gen erklärt nun end­lich mal einer, wie man im Internet reich wird: Dirks Buch ist zwar noch nicht erschie­nen, aber man kann sich schon mal vor­mer­ken las­sen. Also aus­har­ren ist ange­sagt, zumin­dest bis der end­gül­tige Reichtum kommt.

SEO Wochenrundblick

wird nicht goo­gliert, soviel scheint ver­mut­lich defi­ni­tiv mit 100% Sicherheit ein biss­chen fest zu ste­hen. Laut Techcrunch meinte Big G. sowas wie “Und der Rest ist wohl teuer, oder was?” und wollte die 200 Mille ein­fach nicht sprin­gen las­sen. Schon bit­ter, wenn man eine der ganz gro­ßen Trademarks besitzt und dann auf­grund der kaum vor­han­de­nen Monetarisierungschancen kei­nen Exit schafft… scheen bled. Da hat Yigg mit 50 Homepage-Visits wohl auch schlechte Karten.

Für viel Diskussion sorgte natür­lich auch der Launch von cuil, immer­hin waren hier einige Ex-Googlisten am Werk. Allerdings bringt nicht nur die Suche nach “Ernüchterung” schnelle Ernüchterung: ein­mal mehr exis­tiert das non-englische Internet quasi nicht, also weit und breit keine Rede von Google-Konkurrenz, zumin­dest der­zeit. Aber das große Vorbild hat ja auch ein paar Jährchen benö­tigt… jeden­falls mag Cuil zwar laut Eigenaussage den welt­größ­ten Index haben, aller­dings kommt der bei der Suche wohl nicht oder nur unvoll­stän­dig zum Einsatz — viel­leicht hat man sich ja zum Vorbild genom­men in punkto Delivery. In jedem Fall ein wei­te­rer Beweis dafür, dass Zungenfertigkeit weit mehr zählt als die Größe. A pro­pos Kontraproduktion: den Coderz kann ich nur Recht geben, Finger weg von RSS-Verzeichnissen… dös bringt fei nix!

Kuriosum am Rande: der Meckermeister berich­tet über die chi­ne­si­sche Ameisenstraßen-SEO-Taktik: genial, wenn man ein paar 100 Millionen Einwohner zur Verfügung hat… und wohl lei­der nicht auf Europa übertragbar.

Selektives Nofollow

Wenn man den nofollow-Link aus den Blogkommentaren raus­nimmt, dann nimmt das Spamvolumen zu. Ungeliebte Links kann man ent­we­der löschen, oder aber selek­tiv mit “nofol­low” ver­se­hen: schließ­lich macht’s doch manch­mal viel mehr Spaß, die Kreuzzüge von Herrn Sonnensegel & Co. für die zu doku­men­tie­ren, wie ich auch in mei­nem 2. knol Artikel geschrie­ben habe. Erstklassige Dienste dabei leis­tet nofol­low case-by-case: wenn man Kommentare edi­tiert und ein /dontfollow an die URL hängt, erhält der betref­fende Link das Google-Blindheits-Attribut, stan­dard­mä­ßig wird’s ent­fernt. Ich hab das Plugin schon mal erwähnt, aber man kann’s gar nicht genug loben… two thumbs up!

Leck alles sauber!

Übers Ziel hin­aus­ge­schos­sen”, ver­mu­tet der Travelblogger. Also bitte: dass mein Festnetztelefon im Hotelzimmer vor der Benutzung sau­ber­ge­legt wird, ist wohl das min­deste… die Sache mit der Toilette muss aber nicht unbe­dingt sein:

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Tipp für Burger-Fans: Donau Café Hainburg

Ah ja, was ich an der Stelle noch erwäh­nen wollte: ich war heute Nachmittag mit dem Bike in Hainburg und hab dann im Donau Café (“Hainburg Beach”, direkt am Donau-Ufer) Pause gemacht. Die Speisekarte behaup­tet, es gäbe legen­däre Burger, und das musste ich natür­lich veri­fi­zie­ren. Fazit: keine Über­trei­bung! Bestes Rindfleisch, per­fekt am Kohlegrill zube­rei­tet: nächste Mal defi­ni­tiv wie­der. Hab lei­der keine HP gefun­den, die ich an die­ser Stelle ver­lin­ken könnte — aber dafür die Homepage von Richardette Bredl, der Gattin des Wirts: die erfolg­rei­che Athletin arbei­tet in Hainburg als Personal Coach und hat vor kur­zem eine DVD raus­ge­bracht, einen Vorgeschmack bie­tet youtube:

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Richardette stammt aus der Karibik — auf den Namen wurde ich durch ein Plakat auf­merk­sam, das im Lokal hängt. Bislang kannte ich ja nur die (irgend­wie nicht so wohl­klin­gende) weib­li­che Version mei­nes Vornamens: aber Richardette find ich ein­fach viel kew­ler als Ricarda, dürfte aber wohl nur in der Karibik ver­brei­tet sein. So, jetzt hör ich auch schon wie­der auf — ab mor­gen gibt’s 3x das aktu­elle Buch “Medien und Kommunikation” von Frank Hartmann zu gewin­nen; wir lesen uns! Einen schö­nen Restsonntag wünsch ich Ihnen!

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