,

Ich werd jetzt auch onlinereich (endlich!)

Die Zahl jener Gurus, die ihren Studenten (gegen Bares, versteht sich) beibringen, wie man (quasi ohne Aufwand) im Netz (mehr oder weniger über Nacht) zu unvorstellbarem Reichtum wie aus 1000-und-einer Nacht gelangt. Und es ist ja wirklich ganz einfach: man muss nur eines der erfolgreichsten Blogs der Welt schreiben und schon fließen die Werbeeinahmen reichlich. Oder man bietet einen Kurs mit monatlichen Gebühren an.

Chow Johnny wird sich über die neue Konkurrenz aus Aussieland nicht besonders freuen… und noch viel weniger über die aus Österreich, nämlich mich. Ich werd jetzt nämlich auch ein paar Idioten (im griechischen Sinne, keinesfalls beleidigend gemeint: „idiotus“ bedeutet ursprünglich „der Sprache nicht mächtig, unwissen“) um mich versammeln, die mich monatlich dafür bezahlen, dass ich ihnen irgendwas beibringe, was sie mit ein wenig Hausverstand und Experimentierfreude auch leicht selbst herausfinden könnten. Aber .at, .ch und .de sind auch zusammengenommen ein sehr kleiner Markt, also geh ich die ganze Sache gleich auf Englisch an. Zum Glück gibt’s dazu ja datadirt.net?

Aber womit beginnen? Soll ich mich mit Starak, Chow und Co. um die Top-SERPs bei „make money online“ streiten? Ne, ich such mir meine eigene Nische: die schreiben ja alle nur drüber, wie man erfolgreiche Blogpostings schreibt – aber niemand erklärt, wie man die einzelnen Sätze zusammenbaut, aus denen diese Postings bestehen. Ergo mein erster Pillar-Content und ein todernst gemeinter Guide: How to write a blog sentence. Den vollständigen Kursus gibt’s natürlich nur gegen (Voraus)Bezahlung.

7 comments
Klaus Berger
Klaus Berger

Schnell reich im Internet wird man sowieso meinst nicht auf seriöse Art und Weise. Hinter eine Onlinebusiness steckt fast immer Harte Arbeit und viel Geduld.

Uwe
Uwe

>>Der Idiot (von grch. ἰδιότης (idiótes) «Privatperson» «Eigentümlichkeit», «Eigenart» (..); latinisiert idiōta «Laie», «Pfuscher», «Stümper», «unwissender Mensch» (..)) war in der griechischen Antike ein Mensch, der Privates nicht von Öffentlichem trennte (wie Handwerker und Händler) oder aber jemand, dem das Politische untersagt war (wie Frauen und Sklaven). Der politische Raum stand synonym für den Begriff der Öffentlichkeit. Wer private Angelegenheiten nicht im eigenen Haushalt ("oikos") verbarg oder nicht als geeignet für das öffentliche Leben angesehen war (siehe oben), wurde als "idiotes" (Privatperson) bezeichnet. << - aus unser aller Wikipedia (Stw. Idiot), man beachte auch die Lit.verw.

nastorseriessix
nastorseriessix

LoL, einfach nur noch LOL! :twisted: Tolles Beispiel, für die Dummheit bzw. Faulheit der vielen Menschen da draussen. :roll: :wink: