komfortadminDer hart arbei­tende Blogger, der sein kärg­li­ches Werbebrot Werbebrot ver­dient, wäh­rend digi­ta­ler Schweiß lang­sam auf das tropft, freut sich über jeden ein­ge­spar­ten Mausklick. Eine Reihe von Plugins ver­schreibt sich ganz der Schonung des Zeigefingers und ver­spre­chen mehr und schnel­le­res Editieren im Admin-Bereich. Von Ozh Admin DropDown, ein Ersatz her­kömm­li­che CMS-Hauptmenü, bis hin zu Admin Management Xtended, einem Ajax-Hack für die Posting-Übersichtsseiten, ste­hen eine ganze Reihe von Plugins bereit, die CMS-Füchsen das Leben leich­ter machen wol­len. In die­sem Posting stelle ich jene Tools vor, die mir mitt­ler­weile sehr ans Blogger-Herz gewach­sen sind und auf die ich nicht mehr ver­zich­ten möchte.

Inhaltsverzeichnis:

Admin Dropdown Menus

Mit der aktu­el­len –Version hat sich im eini­ges ver­än­dert, etli­che ältere Dropdown-Plugins ver­sa­gen mitt­ler­weile ihren Dienst, aber es gibt reich­lich Ersatz. Mir gefällt das Admin Drop Down Menu von ozh am bes­ten: das Menü frisst mini­ma­len Screenspace und ver­kürzt die Klickwege ganz gewal­tig, da man jeden Unterpunkt sofort erreicht:

The lazy and the pro­duc­tive will love it: all admin links avail­able in a neat CSS dri­ven drop down menu. No need to click on “Manage” then “Pages” to edit pages, go to any admin page from any admin page.

 


Ozh Admin Dropdown Menu

 

Außerdem exis­tiert eine API für Plugin-Programmierer, die ihrem Stück Code ein eigens Icon mit auf den Weg geben möch­ten. Für die Standard-Menüpunkte nutzt das Plugin die aus­ge­spro­chen hüb­schen fam­fam Icons, die sich aber auch abdre­hen lassen.

Wer, aus wel­chen Gründen auch immer, eine Alternative sucht, fin­det diese in Form von Lighter Menus, das etwas anders aus­sieht, aber im wesent­li­chen die glei­chen Funktionen bereit stellt, beide Plugins kom­men mit eige­ner Options-Seite im Settings Menü.

Wer sich zusätz­lich das Einsteigen ins Backend kom­plett erspa­ren will, sollte für die Blog-Frontside einen Blick auf den WordPress Admin Bar wer­fen: Vipers Plugin gene­riert ein Admin-Dropdown-Menü, das ein­ge­logg­ten Usern die jeweils für sie zugäng­li­chen CMS-Menüpunkte anzeigt.

Schneller Bulk-Editieren

Admin Management Xtended ergänzt die Über­sichts­sei­ten des CMS um einige sehr nütz­li­che Editing Funktionen. Da dabei Ajax zum Einsatz kommt, erspart man sich nicht nur das ein­zelne Aufrufen aller Postings, son­dern sogar den Seiten-Reload:

 

xtendedscreen
Admin Management Xtended

 

Diese Funktion benö­tigt nicht jeder Blogger — Autoren, die Postings für zukünf­ti­ges Publishen vor­pro­gram­mie­ren und Blogger, die öfter mal nach­träg­lich die Kategorien ändern, wer­den die Zusatzfunktion lie­ben. Im Detail bie­tet AMX fol­gende Funktionen:

Dieses Plugin fügt in die Artikel-/ und Seitenverwaltungsansicht einige Icons ein, mit denen man per AJAX einige Eigenschaften der Artikel/Seiten bear­bei­ten kann, ohne die Seite neu laden zu müs­sen. Dazu zäh­len die Umschaltung der Sichtbarkeit, Ändern des Datums, des Titels, des Page slugs und Ändern der Seitenreihenfolge via Drag’n’Drop, Inline Kategorie Management und Inline Tag Management.

Kommentare mana­gen auf lässig

Was wäre das WordPress-Backend ohne ozh? Jeder Blogger weiß, dass kon­se­quen­tes Moderieren und Beantworten der eige­nen Beiträge vitale Bestandteile für län­ger­fris­ti­gen Erfolg dar­stel­len. Out-of-the Box kann WordPress hier aller­dings nicht über­zeu­gen: Kommentare direkt im Backend zu beant­wor­ten ist nicht vor­ge­se­hen, der Admin muss das jewei­lige Posting auf­ru­fen und dort seine Antwort hin­ein­schrei­ben. Absolute Comments macht Schluss mit die­sem unnö­tig kom­pli­zier­ten Procedere und stellt auf der Kommentar-Übersichtsseite einige äußerst prak­ti­sche Funktionen bereit.

 

absolute-commentsscreen
Absolute Comments

 

Direktes Antworten, Löschen und Editieren gehen mit Ajax’ Hilfe und danke der smar­ten WP– wesent­lich schnel­ler von der Hand.

Viel mehr Plugin-Übersicht

WordPress Better Plugin Page macht Schluss mit läs­ti­gen Suchorgien: eine Reihe von Icons und durch­dachte Filterfunktionen (z.B. nur Plugins anzei­gen, die upge­da­tet wer­den wol­len) kommt jenen Blogger ent­ge­hen, deren Plugin-Collection mitt­ler­weile bereits ausufert:

 

better plugin page
Better Plugin Page

 

Editierfreie Meta-Optionen

Wer häu­fig sein Theme ändert und dabei auf kon­sis­tente Meta-Infos ach­tet, ist häu­fig im Text-Editor zugange. Extended Options holt fol­gende Optionen und Template-Metainfos, die nor­ma­ler­weise nicht via CMS bear­bei­tet wer­den kön­nen, ins Backend:

  • Archive meta links
  • Relationship meta links
  • Favicon meta links (blog and dashboard)
  • OpenID meta links
  • MicroID meta links
  • Geo tag meta links
  • Robots meta links
  • Enabling/disabling aut­hor archives
  • Enabling/disabling 404 headers
  • Enforcing www. preference
  • Protocol dis­co­very meta links (Atom, RSD, WLW)
  • Enabling/disabled gene­ra­tor meta link
  • General meta add-in content
  • General com­ment form add-in content
  • General foo­ter add-in content

Optischer Zierrat fürs Backend

Seit der Version 2.5 unter­stützt WP unter­schied­li­che Colour-Schemes im Backend, jeder Admin kann dabei sein eige­nes Set wäh­len. Wer die Mühe des CSS-Stylens scheut und Wert auf Farbgestaltung legt, greift zum COLOURlovers’ AdminCSS Designer von Ozh. Mit die­sem Plugin erstell man das Admin-Farbschema ohne Editieren ganz kom­for­ta­bel im Backend.

Die genau Funktion des Plugins erläu­tert ein Screencast.

+1

Nicht alle der hier vor­ge­stell­ten Plugins sind für jedes Anwendungsszenario sinn­voll — spe­zi­ell heavy Blogger wer­den aller­dings jede zu schät­zen wis­sen: denn schließ­lich möchte man die kost­bare Zeit lie­ber fürs Schreiben als fürs Posten der Artikel ver­wen­den! Hier zur Über­sicht noch­mal alle Download-Link der beschrie­be­nen Plugins im WordPress-Directory: