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Nachruf: Jörg Haider überraschend verstorben

11.10.2008, geschrieben von , 26 Kommentare

Einen Nachruf auf den heute Nacht um 1:00 Uhr bei einem Autounfall töd­lich ver­un­glück­ten Parteichef des BZÖ hier auf daten­schmutz mag man­che Leser ver­wun­dern. In der Tat aber habe ich eine innige Beziehung zum “Jörgl”: diese Bezeichnung soll kei­nes­falls respekt­los klin­gen, ich glaube, er ließ sich in sei­ner jovia­len Art nicht ungern so nen­nen. Seine bio­gra­phi­schen Daten, der frühe Einstieg in die Politik mit 20, Aufstieg, Regierungsbeteiligung mit und Parteisplitt in und BZÖ, die Abspaltung des Liberalen Forums… all das kann man detail­liert und aus ganz unter­schied­li­chen Standpunkten betrach­tet in hun­der­ten Artikeln aus­führ­li­cher nachlesen.

Meine per­sön­li­che Beziehung zu Dr. Haider begann sehr früh, ich war damals wohl 15 oder 16. Der dyna­mi­sche Aussteiger machte für eine Wahlveranstaltung Station in Lienz, Lokal-Blues-Jukebox Buffy F. Fronwood stimmte zum Auftakt im Stadtsaal “Jörg Haidah, do geht wos weidah” im Loop an, der Saal war gut gefüllt. Und es war das erste mal, dass ich selbst poli­tisch “aktiv” wurde und gemein­sam mit eini­gen Schulkollegen die Veranstaltung störte: wir hat­ten uns im Publikum ver­teilt, in dem Moment, als der Stargast zu spre­chen begann, schlu­gen wir alle demons­tra­tiv groß­for­ma­tige Tageszeitungen auf und ver­lie­ßen dann nach 10 Minuten den Saal, was den äußerst geschul­ten Rhetoriker durch­wegs ein wenig aus der Fassung brachte.

Was er sagte, hat mich damals ziem­lich scho­ckiert, hielt ich doch vor­her für hono­rige, um mög­lichst Aal-ähnliches “Mit-jedem-auskommen-wollen” bemühte Stromlinienpersonen. hatte eine andere Strategie gewählt, näm­lich die der Sündenböcke, der Beschuldigungen und Verharmlosungen. Er beschwor schon damals die Welt der anstän­di­gen Menschen, machte zu pas­sen­den Gelegenheiten gerne mal einen Hofknicks vor SS-Veteranen und zün­delte immer wie­der gekonnt mit dem Pulverfass Nationalismus herum. Ich bin ihm dank­bar dafür, denn ohne hätte ich womög­lich den Status Quo der als gege­ben hin­ge­nom­men, hätte mich nie genauer der Nazi-Vergangenheit Öster­reichs beschäf­tigt, hätte viel­leicht über­haupt nie Politikwissenschaft studiert.

Später hatte ich noch­mals das zwei­fel­hafte Vergnügen, einer der legen­dä­ren “Hetztiraden” des Bärentalers bei­zu­woh­nen, und zwar in mei­ner Studienzeit in Graz, das habe ich an ande­rer Stelle bereits geschil­dert. Meine per­sön­li­che “Kommunikation” mit Jörg Haider beschränkte sich auf diese zwei Gelegenheiten, in den Medien begeg­nete man dem selbst mit 58 unglaub­lich jugend­lich wir­ken­den Politiker seit ich den Politikteil der Zeitung las min­des­tens wöchent­lich. So sehr ich den Weg der Rechten, die Ausländer zum Schuldventil für alles, was falsch läuft, zu machen, ver­ab­scheue, so sehr habe ich immer auch ver­mu­tet, dass es da noch einen ande­ren Jörg Haider geben muss: einen äußerst intel­li­gen­ten, begab­ten und hart arbei­ten­den Menschen, der ver­mut­lich nicht mal an den Blödsinn glaube, den er da zeit­weise von sich gab, der wie ein vir­tuo­ser Pianist auf der Klaviatur der Medienszene die­ses Landes spielte. Das Bärental ist groß, und Jörg Haider war sein Prophet: er brachte mich in all den Jahren regel­mä­ßig inner­lich zum Weinen (etwa beim Ortstafelstreit) und zum Lachen (die legen­dä­ren “Taferln” bei den Fernsehdiskussionen). Das Schicksal ist der größte aller Tragödienautoren: als ihn die Polit-Konkurrenz bereit hämisch im Kärntner Altersheim wähnte, fuhr das BZÖ ein­zig und allein dank sei­ner Gallionsfigur den größ­ten Erfolg der Parteigeschichte ein. Dank des enor­men Wahlerfolgs ver­fügt die nun über gra­vie­rend mehr Fördergelder, mehr Parlamentssitze — aber der Verlust ihres Parteichefs trifft sie här­ter als jedes noch so nied­rige Wahlergebnis.

Jörg Haider hat pola­ri­siert, meine Einstellung zu ihm hat sich im Lauf der Jahre ziem­lich ver­än­dert: mit 16 war er der per­so­na­li­sierte poli­ti­sche Feind, heute wun­dere ich mich über viele sei­ner Entscheidungen, bin aber zugleich fas­zi­niert über seine Ausdauer, sein Können und seine Fähigkeit, per­ma­nent aus eige­nen Erfahrungen zu ler­nen. Nein, Jörg Haider war keine sta­ti­sche Persönlichkeit, kein leicht ein­or­den­ba­res Phänomen. Gerne hätte ich mich mal bei einem Abendessen mit ihm über seine poli­ti­sche Karriere unter­hal­ten oder ein Interview dar­über geführt, wie man aus einer Vier-Prozent-Verein die dritt­stärkste Partei Öster­reichs macht.

Dass Jörg Haider heute Nacht 58jährig ver­starb, hat mich ehr­lich gesagt tief berührt und getrof­fen, weil ich inner­lich davon über­zeugt war, auch noch die nächs­ten .at-politischen Jahre mit ihm als Akteur auf der Bühne zu erle­ben. Ich wün­sche allen Verwandten und engen Freunden eines Politikers, der die letz­ten drei­ßig Jahre in Öster­reich geprägt hat wie wohl kein ande­rer, und der ein inter­es­san­ter und fas­zi­nie­ren­der Mensch gewe­sen sein muss, mein herz­li­ches Beileid.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 26 Kommentare zu "Nachruf: Jörg Haider überraschend verstorben" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Michael Identicon Icon

    Schön geschrie­ben! Ich hätte ihm ja eini­ges gewun­schen, aber so abzu­tre­ten sicher­lich nicht.

    Mich wun­dert nur das man einen Phaeton so zer­le­gen kann, ich dachte, der hält mehr aus. Ich bin gespannt auf die Analyse des Unfalls.

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  • Jana Identicon Icon

    Ebenfalls: Schönes Stück! Ehrliche, per­sön­li­che und dabei aus­ge­wo­gene Nachrufe sind der­zeit, im Kielwasser des Schocks, noch eine Seltenheit,

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  • Hansjoerg Identicon Icon

    Mit geht’s ähnlich — ein total ambi­va­len­tes Verhältnis zu die­ser Person. Besonders auf­grund der Tatsache, dass ich über­zeugt bin jedes System braucht Kritiker, Querdenker, Querulanten oder ein­fach Personen, die uner­war­te­ten Input lie­fern will es nicht in Selbstzufriedenheit/Filz ver­sin­ken. Und genau das denke ich hat Haider in Öster­reich erreicht — die Geschichte mit den Taferln (Alois Rechberger — Affäre etc) war legen­där (“darf der denn sowas?!”) und die träge Masse in vie­len Bereichen ist sicher­lich auch durch sein Wirken zumin­dest etwas in Bewegung ver­setzt wor­den.
    Auf der ande­ren Seite immer diese hem­mungs­lose Hinhacken auf Ausländer, das rein auf Schulden auf­bau­ende “Erfolgsmodell” Kärnten etc — genau wie Du bin auch ich daran inter­es­siert inwie­weit das ein­fach poli­ti­sche Taktik oder echte Über­zeu­gung war; ich nehme ers­te­res an. Das macht auch den Unterschied zu Strache aus — der glaubt ver­mut­lich wirk­lich alles was er so von sich gibt und das macht ihn viel­leicht sogar gefährlicher.

    Auf jeden Fall tritt damit eine der mar­kan­tes­ten Politiker der zwei­ten Republik (ich würde fast sagen nach Kreisky #2 in Öster­reich) von der Bühne ab und ich hoffe die Innenpolitik ver­sinkt nun nicht in einer Art Dornröschenschlaf.

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  • Florian Identicon Icon
    Florian sagte am 11. Oktober 2008 um 21:46

    Ein gelun­ge­ner, per­sön­li­cher Nachruf. Respekt vor poli­ti­schen Gegnern — heute lei­der sel­ten geworden.

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  • rip Identicon Icon

    Hm. Die Pietät, die ich meine — endet, bevor gut­ge­schrie­bene Glorifizierung die Tatsachen* ver­ges­sen lässt.

    Nur weil ein akri­bi­scher Fanatiker sein Leben kon­ti­nu­ier­lich auf­baut hat, um damit unser und vor allem das Leben “frem­der” Menschen zu zer­stö­ren, werde ich ihn nie­mals bewun­dern. Egal, ob er nur ein geschickt agie­ren­der Rechtshysteriker oder doch ein genia­ler Idiot war. Für den ich ihn nicht halte.

    *unter ande­rem hier zu finden

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  • Demokrat Identicon Icon
    Demokrat sagte am 11. Oktober 2008 um 22:12

    Asche zu Asche — [*zensiert*]!

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 11. Oktober 2008 um 22:37

    Ich will hier keine belei­di­gen­den Kommentare, des­we­gen werde ich sol­che edi­tie­ren oder löschen.

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  • Bernhard Identicon Icon

    Danke für die ehr­li­chen Worte. @ rip wel­che Leben soll den Dr. Jörg Haider zerstöt haben???

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    Navigator Identicon Icon

    Da müsste man jetzt ins Archiv gehen für doku­men­tierte Aussagen aber ganz Allgemein, in der Haider’schen Rhetorik wurde sehr oft alles was anders aus­sieht, anders spricht, woan­ders her­kommt, etwas ande­res anbe­tet schnell pau­schal als faul, kri­mi­nell, schma­ro­zend, min­der­wer­tig etc. abqua­li­fi­ziert. Damit hat Haider ein ras­sis­ti­sches und xeno­pho­bes Klima unter­stützt und geför­dert. Dieses Klima hat vie­len das Leben erschwert und lei­der ver­ein­zelt auch Leben gekostet.

    Man muss nicht per­sön­lich jemand den Kopf abschla­gen um sein Leben zu zer­stö­ren, da gibts auch andere, weni­ger offen­sicht­li­che, Methoden.

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  • janjob Identicon Icon
    janjob sagte am 12. Oktober 2008 um 0:03

    rück­sichts­lose poli­tik hat mit rück­sichts­lo­sem auto­fah­ren eins gemein­sam: kann schnell zum ziel füh­ren, kann aber auch töd­lich sein.

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  •  Identicon Icon
    Anonymous sagte am 12. Oktober 2008 um 13:07

    jeder mensch hat nega­tive und posi­tive sei­ten. möchte nur erwäh­nen, dass jörg hai­der ein “rei­nes” Öster­reich wollte, rein von dro­gen. bin kein ras­sist. jeder, der arbei­tet, ist in öster­reich will­kom­men, aber die, die mit ihren dro­gen unsere kin­der ver­gif­ten, denen muss ein­halt gebo­ten wer­den. und das hatte jörg hai­der vor. schade, dass er von uns gegan­gen ist. mein tiefs­tes mit­ge­fühl an die familie.

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  • Tapedeck Identicon Icon

    Ich muss da ganz ehr­lich blei­ben und den­noch sach­lich: Er war ein Neonazi und er hatte einen Unfall. Beleidsbekundungen halte ich für Fehl am Platz da ich kein Beileid emp­finde oder aus­spre­chen möchte. Man wünscht die­ses Schicksal zwar nie­man­dem, aber das es pas­siert ist tut mir auch nicht leid. So hart das klingt — ist so. Polarisierung hin oder her. Man muss nicht unbe­dingt nega­tiv bzw. falsch pola­ri­sie­ren. Ich kannte die­sen Mann nicht also ist es mir schlicht und ein­fach egal.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 12. Oktober 2008 um 16:49

    Nein, Neonazi kann man ihn wirk­lich nicht nen­nen. Neonazis und Demokratie pas­sen ein­fach nicht zusam­men — und auch wenn Jörg Haider immer wie­der die Ausländerpolitik zu sei­nem Fokus machte, so kann man ihm sicher­lich nicht vor­wer­fen, dass er die Verfassung nicht respek­tiert hätte.

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    Tapedeck Identicon Icon

    Das kann man sehen wie man will. Neonazi vllt. nicht — ich kenn mich mit der öster­rei­chi­schen Politik nicht son­der­lich aus. Aber den­noch rechts. Ob Nazi, Rechtspopulist oder ein­fach nur mit teil­weise rech­tem Gedankengut. Die FPÖ ist nicht gerade eine “unna­tio­nale” Partei.

    Natürlich war “seine” Politik nie ver­fas­sungs­wid­rig. Das ist die der NPD z.B. aber auch nicht und trotz­dem ist sie menschenverachtend…

    Wie dem auch sei. Meine Bestürzung hält sich ziem­lich in Grenzen.

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    Florian Identicon Icon
    Florian antwortete am 12. Oktober 2008 um 20:36

    In Hinsicht auf den “Ortstafelstreit” kann man wohl kaum behaup­ten, dass er die Verfassung respek­tiert hat.

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     Identicon Icon
    Anonymous antwortete am 3. Dezember 2008 um 13:24

    ab wann fängt den für euch der natio­nal­stolz an? ich komme aus deutsch­land und bin weder ein nazi, weil ich nicht über 60 jahre alt bin und auch kein neo­nazi son­dern ein mensch der ein gewis­ses patrio­ti­sches den­ken hat oder ist jeder ame­ri­ka­ner der stolz auf sein land ist ein nazi?

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  • Jana Identicon Icon

    Habe Anonymous’ dump­fen Wunschtraum vom “rei­nen Öster­reich” gele­sen, hin und her über­legt, ob und wie man sol­chem Verfolgungswahn begeg­net und dann beschlos­sen, dass man die Trolle bes­ser igno­riert (auch wenn die­ser Kommentar zumin­dest zu Anteilen ein per­for­ma­ti­ver Widerspruch ist).

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 12. Oktober 2008 um 16:50

    Ja, und außer­dem ist das mit den Drogen schwie­rig: kein Zucker, kein Alk, keine Zigaretten… hart! :???:

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  • dimido Identicon Icon

    Ich muss deine Mut für die­sen Beitrag unter­strei­chen. Ich hab gezö­gert über Jörg Haider eine Beitrag auf mei­nem Blog zu schrei­ben, denn in Deutschland ist es zu gefähr­lich etwas posi­tive über Haider zu for­mu­lie­ren, sonst ist man schnel­ler in der rechts­ra­di­ka­len Ecke als einem lieb ist. Deutsche Demokratie ist schon herr­lich, auch wenn man sel­ber in der poli­ti­schen Mitte behei­ma­tet ist.
    Mit Haider hätte ich gerne mal dis­ku­tiert, denn er war einer der weni­gen Politiker die ein unver­wüst­li­ches Rückgrad besa­ßen, für ihre ver­tre­tende Meinung. Auch den Mut hätte ich gehabt, ihn gege­ben­falls in seine poli­ti­schen Schranken zu wei­sen, wenn es nötig gewe­sen wäre.
    So ist es halt — wahr­schein­lich hat der liebe Gott gesagt, es ist genug mit dem Jörgi auf Erden.

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  • Cala Identicon Icon

    Das hast Du gut geschrie­ben. Haider war irgend­wie eine fas­zi­nie­rende Person. Einerseits konnte ich mit dem, was er poli­tisch manch­mal von sich gab, wenig anfan­gen. Andererseits hat er es wie kaum ein ande­rer ver­stan­den, die Menschen in sei­nen Bann zu ziehen.

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  • Joe Identicon Icon

    Toller Nachruf, sehr gut geschrie­ben.
    Auch mich hat der plötz­li­che Tod von Jörg Haider sehr betrof­fen. Auch wenn ich nie ein Haider Fan war, so war ich doch irgend­wie “begeis­tert” von sei­nem poli­ti­schen Spiel und sei­nem Talent die ande­ren Regierungsparteien aus der Reserve zu locken.
    Das werde ich ver­mis­sen — einen rhe­to­risch per­fek­ten politk-populisten der immer dafür gesorgt hat, dass die poli­tik nicht fad wird.
    Ruhe in Frieden Jörg.

    Joe

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  • Mr. Kostenlos Identicon Icon

    Hörg Haider war wohl kein dum­mer, aber ob des­we­gen gleich mei­nen Respekt ver­dient hat? Immerhin ist der gute Mann (immer wie­der), mit fla­chen Parolen ganz nach oben gekommen. — Auch wenn man das nicht sagen darf (gerade als deut­scher Staatsbürger), ich denke der Mossad war es. :twis­ted: :grin:

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  • Genug Mitgefühl Identicon Icon
    Genug Mitgefühl sagte am 15. Oktober 2008 um 15:50

    Jörg Haider war wohl kein dummer”

    mit 1,8 Promille hin­ters Steuer, dann noch Vollgas geben, andere über­ho­len und gefährden.….

    mehr Selbstüberschätzung und aso­zia­les Verhalten gegen­über ande­ren geht nicht!

    man kann nur von Glück sagen, dass er nie­man­den umge­mäht hat

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  • CapeK Identicon Icon

    Wie unver­ant­wort­lich kann man sein? :roll:

    Ne, ich halte und hab nie was von ihm gehal­ten. Und das unter­streicht mal wie­der alles.

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  • Kerth Oliver Identicon Icon
    Kerth Oliver sagte am 26. Oktober 2008 um 0:14

    Eine stimme des Volkes ist verstummt-was wird jetzt auf uns in Kärnten zu kommen??

    Wunderbar das er war unfass­bar das er nicht mehr ist–
    hoffe das sein gedan­ken und taten wei­ter­ge­tra­gen werden.

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  • i1q33vjophrruow@temporaryinbox.com Identicon Icon
    i1q33vjophrruow@temporaryinbox.com sagte am 30. Oktober 2008 um 15:51

    The kil­ling of J Haider
    As a pro­fes­sio­nal dri­ver with an engi­nee­ring degree I have to say there are lots of mis­con­cep­ti­ons and lies around the death of J. Haider.

    First, I dont care what he did or what he said or belei­ved. Left-wing, right-wing, gay or strai­ght, jew or mus­lim, doe­snt mat­ter. What mat­ters is that poli­ti­ci­ans in col­la­bo­ra­tion with media brain­wash us. And there is a murder.

    Ok, lets review the story:
    Haider com­ing from a gay club totally drunk and far too fast on a wet road ?? more chli­chées necessary ? Now appear pic­tures that show antid­re­pres­siva pills in his car ?? Isn^t that a bit over-engineered ??

    Too much to be true. He was kil­led by professionals.

    Now my sim­ple points:

    1) The Phaeton
    Not only one of the safest cars, but also docile to handle. So far I used it for 200 000 km. Great German engineering.

    I have used it on Ice roads in Sweden: EPS makes him move like a dan­cer.
    Remember the Audi-ad, having an Audi drive UP a ski jump ? same (updated) tech­no­logy is in the Phaeton.

    Though I did not have an acci­dent with the Phaeton, I have sur­vi­ved several total cras­hes with Mercedes E and S clas­ses (some armou­red) at speeds bet­ween 90 and 130 km/h. Though engine area and/or backside were tras­hed, the pas­sen­ger areas were always in pris­tine con­di­tion. Even the CD player worked.

    2) Damage pat­tern:
    If you acci­den­tally hit the mud on the right side, you instinc­tively pull to the left — that’s it. Even an inex­per­ein­ced dri­ver at hig­her than usual speeds does this knee-jerk reac­tion.
    To get the car really swer­ving takes more. Like hit­ting an object at the OTHER side of the road or Deeper mud f.ex. BUT THE CAR WAS TOTALLY CLEAN ! no mud tra­ces whatsoever…

    Why on earth are both doors mis­sing. They are desi­gned to keep shut in a flip­ping car.

    The impact on roof does not come from a tiny wall as pic­tu­red. AGAIN NO TRACES (dust etc.) OF AN IMPACT WITH BETON. Rather looks like has been tam­pe­red with an steel device (e,g, crane, tank)

    3) where is that famous witt­ness ? And her credi­bi­lity???
    4) Where is the car now ?

    To be continued…

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