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Online-Journalismus: Alte Systeme perpetuieren?

22.10.2008, geschrieben von , 8 Kommentare

medienjournalist 1224531888 Online Journalismus: Alte Systeme perpetuieren?Mal Lust auf einen rich­tig lan­gen Text im Netz? Und nicht ein­ge­scannt? Dann stat­ten Sie Stefan Niggemeier einen Besuch ab: der deut­sche Medienjournalist (Medienjournalist: eigent­lich ein sehr coo­les Wort. Wirkt auf den ers­ten Blick wie ein Hendiadyoin, ist aber in dem Fall kei­nes) hat auf der DJV-Konferenz “Besser online” einen zum Status Quo des Online gehal­ten, der in all sei­ner Brillanz vor allem eines zeigt: man kann Parameter eines unter­ge­hen­den System kei­nes­wegs an ein neues anle­gen und dann jam­mern, dass alles schlech­ter gewor­den sei. Damit fällt man näm­lich unwei­ger­lich — trotz bes­tem Korrektorat, lau­te­ren Absichten und hand­werk­li­chen Können — unwei­ger­lich in die kul­tur­pes­si­mis­ti­sche Grube. Kant hatte auf eine abstruse Art und Weise schon recht: es sind immer wie­der die kate­go­ria­len Fehler…

Der Vortrag beginnt mit der Invokation einer These, der schwer­lich zu wider­spre­chen ist:

Es ist aber eine These, oder genauer: eine Befürchtung, die zen­tral und fun­da­men­tal ist. Die über die gegen­wär­tige Befindlichkeit des Online-Journalismus hin­aus­blickt in die Zukunft. Es ist ein Satz, der viel­leicht auch erklärt, warum ich mich immer wie­der so ver­bei­ßen kann in die Negativbeispiele, die ich auf den Internetseiten deut­scher Medien finde – was ich sicher für man­che mit etwas beun­ru­hi­gen­der maso­chis­ti­scher Leidenschaft tue. Die These lautet:

Die Verlage und Sender pro­bie­ren im gerade aus, ob es nicht auch mit weni­ger Journalismus geht.

Das klingt noch ver­hält­nis­mä­ßig unten­den­ziös, aber schon wenige Absätze wei­ter erfährt der Leser um die wirk­li­che Dramatik, oder bes­ser Dramaturgie:

Journalismus bedeu­tet, die Wahrheit auf­schrei­ben. Wenn ein Autohersteller bei der Produktion so viel Kosten ein­spart, dass das Ding nicht mehr fährt, ver­liert es für den Käufer die Funktion eines Autos. Ein Online-Medium kann nicht sagen: „Okay, diese Information ist zwar nicht ganz rich­tig, son­dern nur eine abge­schrie­bene PR-Mitteilung oder ein unge­prüft wei­ter­ver­brei­te­tes Gerücht. Aber wir haben halt nicht den Etat zum Über­prü­fen oder Selbstrecherchieren.”

Journalismus, der nicht mehr die Wahrheit berich­tet, ist kein Journalismus. Und das Schlimme ist, dass der Kunde es, im Gegensatz zum nicht fah­ren­den Auto, nicht ein­mal zwangs­läu­fig merkt, was ihm da ange­dreht wurde. (Mal abge­se­hen davon, dass zur Not noch ohne Autos funk­tio­niert, aber nicht ohne Journalismus.)

Ich spare mir wei­tere Zitate, weil die­ses sym­pto­ma­tisch ist für die Stoßrichtung des Vortrags: im Internet sind Tippfehler schein­bar egal, PR-Mitteilungen wer­den unge­prüft als redak­tio­nel­ler Content ver­kauft… unsere Kernwerte ver­schwim­men in einer bösen libe­ra­len Ökono­mie, statt bes­tens aus­ge­bil­de­ter Journos häm­mern in den Online-Redaktionen nur mehr Praktikanten ihren Müll in die Tastaturen.

Das bringt unan­ge­nehme Gerüche aus der Kindheit in die Erinnerung, genauer gesagt, jenen Teil der Vorlesungen in mei­nem Publizistik-Studium, den jeder Anfänger absol­vie­ren musste: Printmedien, Journalisten als vierte Kraft, Korrektiv der und so. Diese Wahrheitsfindung mit­tels Methodenkoffer war mir schon damals sehr suspekt, und daran hat sich nix ver­än­dert: was sich aber ver­än­dert hat, ist die der Institution Journalismus in ihrer Gesamtheit. In der alten Welt, in der die Distributionskanäle abge­se­hen von Leserbriefseiten nur one-way funk­tio­nier­ten, musste man wohl oder übel mit imper­ti­nen­ten “Gatekeepern” leben, aber das Internet hat diese Notwendigkeit annulliert.

Zweifellos ist eine Erregung über die Sorglosigkeit, mit der vor­geb­li­che Medienprofis Regeln ihres Handwerks miss­ach­ten, zutref­fend. Aber die Schlussfolgerungen sind weit überzogen:

Die Gefahr, wenn die Medien im Internet als Reaktion auf die noch gerin­gen Einnahmemöglichkeiten die jour­na­lis­ti­schen Standards sen­ken, ist, dass das Publikum sich daran gewöh­nen könnte. Das wäre ein Traum für “RP Online” […]. Aber es wäre ein Alptraum für die  – und den Journalismus.

Da sprin­gen andere in die Bresche. Viele Blogger — dar­un­ter ja auch der Autor des kri­ti­sier­ten Artikels — machen sich mit ihren Blog-Beiträgen mehr Mühe als der durch­schnitt­li­che Vollzeit-Feuilletonist. Ein Alptraum für den Journalismus: ja, aber nicht für die Gesellschaft. Dass nicht jeder Bürger inves­ti­ga­ti­ver Hobby-Schreiber wird, ist ebenso klar, wie dass ökono­mi­sche und andere Interessen ganz schnell zu einer Akkumulierung von füh­ren, dass sich im neuen Medium neue some-to-many Topologien bil­den — schon klar. Aber die Tatsache, dass das Internet Meinungsmanipulationen deut­li­cher her­vor­tre­ten lässt als dies oder Print je könn­ten, und der Umstand, dass selbst der letzte Bergbauer mit UMTS-Karte irgend­wann kapie­ren *muss*, dass es keine Wahrheit gibt, son­dern nur eine Multitude von Standpunkten, ent­schä­di­gen für 1 Million Paris Hilton News auf der Startseite der Frankfurter Nachrichten und eine ganze Armee von Tippfehlern mit dazu. Journalismus war ein not­wen­di­ges Meinungsmonopol, eine Zuspitzung der Agora, wenn wir schon von Politik reden. Journalisten wer­den lang­sam über­flüs­sig, weil Media Literacy eben nicht mehr die Kompetenz einer aus­er­wähl­ten Gruppe bleibt!

Auf mit­tel­fris­tige Sicht muss diese Situation Auswirkungen auf die Gestaltung der Demokratie haben, die viel wei­ter rei­chen als Wahlen im 3 – 6 Jahresabstand. Wandel. Aber wir dür­fen nicht ver­ges­sen, dass dies alles noch brand­neu ist: wir Dass (wirtschafts)politische Entscheidungen zu einem hohen Teil übri­gens längst nicht mehr über staat­lich kon­trol­lierte Kanäle gesche­hen, ist Symptom eines Systems im wer­den erst Spielregeln und Messlatten ent­wer­fen und erpro­ben müs­sen. Die Parameter eines his­to­ri­schen Mediensystems heran zu zie­hen, muss not­wen­di­ger­weise zu einer nega­ti­ven Beurteilung des Status Quo führen.

PS: Zum Abschluss möchte ich noch gerne mit einem Gegenbeispiel auf­war­ten in punkto On– und Offline: man nehme die öster­rei­chi­sche, selbst­er­nannte “Qualitätszeitung” Der Standard. Da drin gibt’s mehr Rechtschreibfehler als im durch­schnitt­li­chen Volksschüler-Blog, die Menge an unge­prüft abge­druck­ten APA-Meldungen über­steigt sub­jek­tiv “redak­tio­nelle” Inhalte bei wei­tem (aber ich hab die Quadratzentimeter nicht abge­mes­sen, ich bin kein Inhaltsanalytiker). Dagegen recher­chiert Perez Hilton gera­dezu lehrbuchhaft.

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Bisher haben meine Lieblingsleser 8 Kommentare zu "Online-Journalismus: Alte Systeme perpetuieren?" geschrieben.

Wie ist Ihre Meinung?
  • Tom Schaffer Identicon Icon

    Kleine Korrektur: Der Standard ist kei­nes­wegs nur eine “selbst­er­nannte” Qualitätszeitung. Er wird schon auch Publuizistikwissenschaftlich so kate­go­ri­siert. Eine New York Times ist er natür­lich nicht.

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 23. Oktober 2008 um 0:20

    Ja, stimmt natür­lich. Das selbst­er­nannt bezog sich nur auf Oskar Bronners “Mission”, eine Qualitätszeitung zu gründen.

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  • Max M. Identicon Icon
    Max M. sagte am 22. Oktober 2008 um 19:42

    Warum sollte die Redaktion vom Online-Standard keine APA-Meldungen ver­wen­den? Da sind zumin­dest weni­ger Rechtschreibfehler drin, als in einem selbst recher­chier­tem Artikel. Außerdem ist “Der Standard” zu 3,10 Prozent an der APA als Genossenschafter betei­ligt. Kommt der Content also aus der “eige­nen Firma”, was ja nicht ver­bo­ten ist… (oder mein­test Du viel­leicht OTS-Meldungen?)

    P.S. Ich bin nicht vom Standard!

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 23. Oktober 2008 um 0:21

    Die APA ist genos­sen­schaft­li­che orga­ni­siert und gehört allen österr. TZs (mit Ausnahme der Kronenzeitung) gemein­sam, sonst wär die Infrastruktur in einem klei­nen Land wohl kaum finan­zier­bar. Ich find’s trotz­dem kei­nen guten Style, Meldungen ein­fach so zu übernehmen.

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  • Max M. Identicon Icon
    Max M. sagte am 23. Oktober 2008 um 21:58

    Wenn es um “Style” geht, dann darfst Du kein ein­zi­ges Online– oder Print-Medium mehr lesen. Und Du sprichst es ja selbst an: Die Infrastruktur in Öster­reichs Medienlandschaft wäre ohne die APA kaum finan­zier­bar. Deshalb gibt es ja unter Journalisten auch den sehr gebräuch­li­chen Begriff “puf­fern”, was die APA anbe­langt… :wink:

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  • Peter Identicon Icon

    Gut gebrüllt, Löwe ähm Frosch aber ich kann mich dei­ner Position nicht anschlie­ßen. Was andere viel­leicht zu pes­si­mis­tisch sind, bist du mir hier etwas zu opti­mis­tisch. Ich glaube nicht, dass der von dir ins Spiel gebrachte Bergbauer mit UMTS Karte (wohl eine Analogie zu Joe Plumber) erkennt, dass die Welt ziem­lich will­kür­lich ist. Und wenn, glaube ich nicht, dass er dar­auf sehr offen rea­gie­ren wird. In Situationen der Verunsicherung greift mensch auf das zurück was er kennt und was ihm Sicherheit gibt. Kompexität muss dann redu­ziert wer­den und das geht am ein­fachs­ten indem ich auf Handlungen und Aktionen zurück­greife die sich als funk­tio­na­bel erwie­sen haben. D.h. ich greife auf Religion, Bauernregeln und andere Ordungssysteme zurück die es schon gibt und nicht auf Systeme die sich erst ent­wi­ckeln und bewäh­ren müs­sen. So auf­ge­klärt wie du die Welt hier beschreibst ist sie nicht ein­mal in Star Trek.

    Falsch ist es aus der angeb­li­chen post­mo­der­nen Willkürlichkeit den Schluss zu zie­hen dass es Wurscht ist was man tut. Genau das Gegenteil ist der Fall und ich denke mir, dass Niggemeier in diese Richtung argu­men­tiert. Dass es nicht egal ist ob man jeden Blödsinn schreibt und sich dann auf die Multituden an Standpunkten her­aus­re­det. Vergleiche die PR Aktionen die zu den Irak Kriegen geführt haben. Das Beispiel von dem klei­nen Mädchen, das vor der UNO erzählt wie die bösen Irakis Säuglinge aus den Inkubatoren her­aus­ge­ris­sen haben ist gut doku­men­tiert. Dann steht man näm­lich plötz­lich im Irak, fin­det keine Weapons of Mass Destruction, hat einen Haufen Menschen getö­tet und Leben zer­stört. Die Multituden an Standpunkten wer­den dann sehr akademisch.

    Nicht nur zwi­schen Banken geht es um Vertrauen. Immer wenn ich Info übernehme/annehme die ich selbst nicht recher­chiert habe, muss ich dem Info-Geber ver­trauen bzw einen Vertrauensvorschuss geben. Wenn ich über eine Search Engine zu dei­nem Blog komme, weiß ich nichts über dich. Warum soll ich dir irgend­et­was glau­ben? Also braucht es Kontinuität udn Referenzen und die ist durch Institutionen und die Regeln die sie sich geben ganz gut gewähr­leis­tet. Dass im Journalismus vie­les im argen liegt stimmt, aber des­we­gen “drauf schei­ßen” und auf die Weisheit der Vielen set­zen ist kurz­sich­tig. Aufmerksamkeit ent­schei­det ja nicht dar­über ob etwas “wahr” oder “falsch” ist, son­dern nur ob etwas inter­es­sant ist. Und die Kätzchen im Glaswürfel sind def­in­tiv (beim ers­ten Mal) inter­es­sant aber wird, auch wenn sie sich 1 Mrd Menschen anse­hen nicht “wahr”. (Ok, jetzt keine Konstruktivismus Diskussion.) Jetzt wirst du viel­leicht ein­wen­den, dass es ja sofort ganz viele Blogger gibt die die­sen Hoax auf­de­cken. Bis sich dass aber wie­der herum spricht dau­erts eine Weile. Und nicht jeder ist so infog­eil, so gebil­det, so inter­es­siert, hat so viel Zeit dass er die Katzeninfo selbst cross-checkt. Sonst würde es ja keine Kettenbriefe/mails mehr geben.

    Das ein Bezug auf “die Parameter eines his­to­ri­schen Mediensystems” auto­ma­tisch oder per se “zu einer nega­ti­ven Beurteilung des Status Quo füh­ren” muss, wider­spricht der von dir unter­stütz­ten Theorie dass es keine Wahrheit gibt son­dern nur “Multituden von Standpunkten”. Die Frage ist wel­che Parameter ich her­an­ziehe. Rechtschreibfehler ist da wahr­lich kein guter Parameter. Wobei, es soll Zeiten gege­ben haben wo Tageszeitungen prak­tisch Tippfehlerfrei waren. Lektoren wer­den eben ein­ge­spart. Dies scha­det der Glaubwürdigkeit der Zeitung, v.a. bei denen die es noch anders kann­ten. Da unter­stütze ich Niggemeier voll und ganz. Wenn sich das Publikum erst mal an ein ste­ti­ges nivel­lie­ren des Anspruches gewöhnt haben, wird die Institution Journalismus sehr frag­wür­dig. Und das wird bzw ist ja schon ein gro­ßes Problem für die Gesellschaft und die Politik. Schon jetzt gibt es kaum mehr auf­de­cken­den Journalismus — mir fal­len aber jetzt auch keine Blogger ein die diese Lücke in gesell­schaft­lich rele­van­ten Themenbereichen geschlos­sen hät­ten. Und bitte nicht Drudge Report sagen. Ich frage mich daher nicht, wie kann ich den Journalismus beer­di­gen son­dern wie kann ich ihn refor­mie­ren und auf die neuen Verhältnisse anpassen.

    Wenn ich einen guten, qua­li­fi­zier­ten und schnel­len Über­blick über die Themen des Tages haben will, brau­che ich die funk­tio­nie­rende Institution des Journalismus. Ein guter Gatekeeper eröff­net mir ja auch immer einen (Themen)Raum, wie ich mich dann darin bewege, ob ich mich tie­fer hin­ein traue oder gleich wie­der ver­schwinde, ist meine Entscheidungsfreiheit. Dazu brau­che ich auch gar nicht so viel media liter­acy weil der Raum sehr über­sicht­lich ist, die Komplexität dank der Arbeit des Gatekeepers über­schau­bar bleibt. Im Vergleich dazu eröff­net mir Google ein Spiegelkabinett in dem ich mehr und wahr­schein­lich auch eine erwei­terte media liter­acy brauche.

    Auch in der APA sit­zen übri­gens Journalisten die sich nicht nur als Multiplikatoren von PR Meldungen sehen. Auch dort wird recher­chiert, inter­viewt und zusam­men gestellt. Zugegeben, die Auswahl des­sen was dann zb im Onlinestandard erscheint ist nicht immer glücklich.

    PS: Eigentlich hätte ich dazu einen eige­nen Blogbeitrag schrei­ben sol­len, hier nur ver­lin­ken und mich über die Hits und damit über die Aufmerksamkeit/Relevanz (?) freuen. (Was ich jetzt auch gleich tun werde.) http://petersteinberger.net/2008/10/23/replik/

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    ritchie Identicon Icon
    ritchie antwortete am 30. Oktober 2008 um 10:26

    Wenn ich einen guten, qua­li­fi­zier­ten und schnel­len Über­blick über die Themen des Tages haben will, brau­che ich die funk­tio­nie­rende Institution des Journalismus.

    Das ist für mich genau der Knackpunkt an der Diskussion. Ich glaube näm­lich nicht, dass es die­sen Über­blick “gibt”, son­dern der ist ein Konstrukt, das uns von der Institution Journalismus “ver­kauft” wor­den ist. Du kriegst nicht den Über­blick über wich­tige Themen, son­dern eine Selektion, die bestimm­ten — ohne wei­te­res iden­ti­fi­zier­ba­ren — Kriterien gehorcht. Mein Glaubensbekenntnis: die Zentralperspektive ist tot, let’s indulge in entropy.

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  • Geldhai Identicon Icon

    Mit sei­nen unge­fähr 13 Jahren ist das Internet noch ein sehr jun­ges Medium. Und da es sich so rasant wei­ter­ent­wi­ckelt, kommt man natür­lich nicht mehr hin­ter­her Fehler zu besei­ti­gen. Vielleicht sollte man eine Netzstruktur ent­wi­ckeln, zwecks bes­se­rer Übersicht…

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