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Radio u-ton: J. G. Ballards Atrocity Exhibition

19.11.2008, geschrieben von , 4 Kommentare

uton neu 1226485531 Radio u ton: J. G. Ballards Atrocity ExhibitionDer bri­ti­sche Schriftsteller James Graham Ballard fühlt sich in unter­schied­li­chen Genres zuhause. Unter ande­rem stammt auch die Romanvorlage zu David Cronenbergs “Crash” aus der Feder des Kultschreibers, des­sen Bücher auf Deutsch in den letz­ten Jahren quasi nur anti­qua­risch erhält­lich waren. Anlässlich der Neuübersetzung von “The Atrocity Exhibition” führte ein Gespräch mit Editor T. Ballhausen.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benö­tigt um die­ses Musikvideo abzu­spie­len. Die aktu­ellste Version steht hier zum her­un­ter­la­den bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser akti­viert sein.

Die Beschreibung sei­nes Lieblingstopos erin­nert jeden­falls an Philip Dick — mir ist der Name zwar bekannt, wird wohl wie­der mal Zeit für eine Amazon-Bestellung:

Viele sei­ner Novellen ent­wer­fen Dystopien und Weltuntergangsszenarien. Die Ursachen der Katastrophen wer­den oft gar nicht näher benannt, dies wird in dem Roman „The Wind from Nowhere“ (dt.: “Der Sturm aus dem Nichts”) schon im Titel deut­lich. Ballard kon­zen­triert sich statt­des­sen auf die Beschreibung der Ereignisse und die Degeneration der Gesellschaft ange­sichts des Untergangs. Ein stets wie­der­keh­ren­des Motiv ist der Konflikt zwi­schen den Möglichkeiten einer radi­ka­len Individualität und der Restloyalität gegen­über den ver­blei­ben­den gesell­schaft­li­chen Normen.

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